"Jede Rolle hat zwei Seiten,
eine persönliche und
eine kollektive Seite."
J. L. Moreno

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Programm / Therapie mit Erwachsenen

Beratung und Psychotherapie mit Erwachsenen

Kennzeichnend für die psychodramatische Arbeitsweise in Beratung und Psychotherapie mit Erwachsenen ist bis heute die Haltung J.L. Morenos den Menschen in seiner Ganzheit und mit seinen Potentialen wahrzunehmen. Moreno setzte auf Kreativität und Spontaneität. Sein Weg ist die Wahrheit der Seele handelnd zu erkunden.

Auf diese Weise werden hervorragende Ergebnisse nicht nur in der Analyse und Bearbeitung der inneren Dynamik von sozialen Beziehungen und Gruppierungen, sondern auch in der Bearbeitung innerseelischer Konfliktlagen der Persönlichkeit erzielt. Dieser Ansatz ist daher sowohl psychodynamischem Denken, als auch dem Menschenbild der humanistischen Psychologie verpflichtet und setzt auf die Entfaltung schöpferischer Handlungspotentiale, das wahre zweite Mal und auf das menschliche Potential von lebenslangen seelischen Wachstums- und Veränderungsprozessen.

Das Psychodrama findet im Kontext von Beratung und Psychotherapie mit Erwachsenen heute sowohl seinen Einsatz im Einzelsetting (Monodrama) wie klassischer Weise im Gruppen-setting. Es wird in allen Formen der Beratung genauso praktiziert, wie in seiner störungsspezifischen Anwendungsweise in der Behandlung von allen psychischen Erkrankungen unterschiedlicher Schweregrade und in der Rehabilitation z. B. suchtkranker Menschen.

Die störungsspezifische Psychodramatherapie basiert auf dem Verständnis des Psychodramas als Methode des Mentalisierens durch psychodramatisches Spiel. Anhand von Fallbeispielen werden jeweils die Besonderheiten der psychodramatischen Therapie bei der entsprechenden Erkrankung vorgestellt. Aus der Praxis der Fallbeispiele wird das störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten in Diagnostik, Praxis und Theorie abgeleitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des Vorgehens in Zweier- oder Dreiergruppen. Zu jedem Seminar gibt es ein Manuskript mit den wichtigsten theoretischen und praktischen Grundlagen der Behandlung dieser Erkrankung.

Seminar 1: Borderlineorganisation, strukturelle Störungen, Persönlichkeitsstörungen.
Seminar 2: Traumatherapie
Seminar 3: Psychotische Erkrankungen
Seminar 4: Depressionen und suizidale Krise
Seminar 5: Suchtstörungen und krankheitswertiges, abweichendes Verhalten
Seminar 6: Angststörungen und Zwangsstörungen

Alle Seminare sind einzeln buchbar!

Grundlagen des Provokativen Ansatzes in Coaching, Therapie und Pädagogik Teil 2 (209706)

Di. 04.02.2020 (09:00 - 19:00 Uhr) - Mi. 05.02.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Charlotte Cordes

Provokative SystemArbeit (ProSA)®, Teil II
Ausbau der Grundlagen und Erfahrungen mit dem Provokativen Ansatz in Therapie, Coaching und Training

In ProSA II gehen wir davon aus, dass Sie Ihre Erfahrungen aus ProSA I und/oder Impro&ProSA bereits in die Praxis umgesetzt haben und auf diese Weise Anschauungsmaterial und Einsicht in die von Ihnen bevorzugte provokative Vorgehensweise gewonnen haben. Ihre bisherigen Erfahrungen werden gezielt eingebracht und supervidiert (auch mit Videoaufzeichnung). Sie erhalten Anregungen für besonders knifflige Situationen und lernen weitere Bausteine kennen. Ihr Repertoire wird dadurch gefestigt, ausgebaut und verfeinert.

Teilnahmevoraussetzung: Besuch von ProSA I und/oder Impro & ProSA. Nicht für provokative Neulinge!

Störungsspezifische Psychodramatherapie - Psychotische Erkrankungen (203141)

Fr. 07.02.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 09.02.2020 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das Seminar ist eine Grundlage zum Verständnis von Morenos Denken und Handeln. Dieser meinte von sich, er habe durch das Psychodrama „das Lachen in die Psychiatrie gebracht“.
Im Seminar geht es um:
Die Definition des Begriffs „Psychose“ und der desintegrierenden Selbstorganisation bei einer psychotischen Dekompensation.
Psychodramatische Krisenintervention und Diagnostik im Erstgespräch bei psychotisch Erkrankten mit dem Doppelgängerdialog.
Die transmodale Beziehungsgestaltung.
Die Anwendung der Hilfswelt-Methode Morenos und ihre Umwandlung in heute in der Psychotherapie einsetzbare Techniken.
Ein Überblick über die sozialpsychiatrische und medikamentöse Behandlung.

Die SeminarleiterInnen demonstrieren das therapeutische Vorgehen an Fallbeispielen. Die TeilnehmerInnen üben in Kleingruppen die vorgestellten Techniken Doppelgängerdialog und Anwendung der Hilfswelt-Methode mit Stühlearbeit, Handpuppen und der Tischbühne.

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Psychodrama und Egostates (203101)

Fr. 06.03.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 08.03.2020 in Zürich
DozentInnen: Merlin Grön

Unser inneres Team ist eine geniale Ansammlung von Selbstanteilen (Egostates) und Ressourcen. Je besser ich sie kenne, desto mehr kann ich sie nutzen für ein resilientes und kraftvolles Leben. Auf die Bühne gebracht, eröffnen sich den Protagonist*innen Ideen und Möglichkeiten, ihr inneres Team zu verstehen und liebevoll zu coachen. Zielgruppe: Weiterbildungsteilnehmer*innen im Psychodrama sowie beraterisch und therapeutisch Tätige aus anderen Psychotherapieverfahren. Gleichermaßen für Anfänger*innen und Fortgeschrittene.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Wenn der Körper spricht- Psychosomatik und tiefenpsychologisch-fundiert (203102)

Fr. 13.03.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 15.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Dorothea Ensel

Körper, Seele und Geist bilden eine untrennbare Einheit unseres menschlichen Seins. Der Körper jedoch entgleitet häufig unserer Aufmerksamkeit. In erster Linie muss er funktionieren. Erst in Krankheit oder bei körperlichen Einschränkungen schenken wir ihm mehr Aufmerksamkeit. Dabei ist der Körper das Haus, in dem wir leben.
Der Speicher unserer Biographie. Lebensgeschichte ist immer auch Körpergeschichte.
Mit psychodramatischen Handlungstechniken und wohltuenden Übungen wird die Wahrheit des Körpers aufgespürt und exploriert. Körperdiagnostik wird zu einem aktiven Bestandteil unserer Psychodiagnostik.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Psychodramatherapie im Einzelsetting (203103)

Sa. 14.03.2020 (09:30 - 16:30 Uhr) - So. 15.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Sabine Kern

Psychodrama wird häufig nur als Gruppenmethode gesehen, obwohl viele PsychodramatikerInnen im Einzelsetting tätig sind und bereits Jacob Levy Moreno in seinem Sanatorium in Beacon PatientInnen auch einzeltherapeutisch behandelt hat. Um auch im Einzelsetting szenisch arbeiten zu können, bedarf es spezieller Techniken und Arrangements, die in diesem Seminar vorgestellt werden. Wie und in welchen Modifikationen diese bei bestimmten Störungsbildern und Altersgruppen eingesetzt werden können, kann erfahren und erprobt werden.

Teilnahmevoraussetzungen:
Einblick in das Verfahren Psychodrama

Störungsspezifische Psychodramatherapie 4 - Depression und suizidale Krise (203142)

Fr. 20.03.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 22.03.2020 in Bad Krozingen
DozentInnen: Reinhard Krüger

m metakognitiv begründeten Psychodrama werden die depressiven Symptome als das Ergebnis von Blockaden oder Defiziten der inneren Prozessarbeit verstanden. Störungsspezifische psychodramatische Therapie löst diese Blockaden auf. Sie differenziert zwischen Aktualkonflikten (z.B. Erschöpfungsdepression, Trauer bei Tod von Bezugspersonen, Suchtproblematik), neurotischen Depressionen (Abbau der Anpassung durch Identifizierung mit dem Angreifer), schweren Depressionen bei strukturellen Konflikten (Selbststeuerung befindet sich im Symptom) und suizidalen Krisen.
In Falldemonstrationen und Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des therapeutischen Vorgehens in Zweiergruppen.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

Aufstellungsarbeit nach Moreno in Organisationen, Teams, Gruppen und Familien (203104)

Do. 23.04.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 25.04.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Aufstellungsarbeit nach J.L.Moreno bietet eine wissenschaftlich fundierte Alternative mit sehr langer Tradition in der Arbeit mit Familien, Teams, Gruppen und Organisationen. Durch den Einsatz vielfältiger psychodramatischer und soziometrischer Techniken wird das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten freigesetzt.
In der Aufstellungsarbeit geht es um das innere Bild eines Einzelnen von seiner Familie, Team, Gruppe oder Organisation. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt. Ziel ist es verborgene Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren, versteckte Botschaften zu spüren, Loyalitätskonflikte aufzudecken und damit zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Dabei kommen Techniken wie Doppeln, Rollentausch und Spiegeln zum Einsatz.
Verschieden Möglichkeiten zum üben und sich ausprobieren sind vorgesehen.

Sehnsucht nach Ganzheit - PD in der Gruppe mit Borderline-Patient/innen (200605)

Sa. 16.05.2020 09:00 - 17:00 Uhr in Göppingen
DozentInnen: Thomas Blersch-Rieder

Um Menschen mit strukturellen Störungen zu verstehen, ist es hilfreich, den sekundären Leidensdruck als das Resultat ihres Selbstschutzverhaltens zu erkennen. Dieses Dickicht an Abwehrmechanismen kann auf der psychodramatischen Bühne gelockert werden.
Inszenierungen von inneren stärkenden Bildern (Ressourcen) dienen der Selbstberuhigung und Stabilisierung, die den Protagonisten zu mehr Selbstwirksamkeit und Rollenflexibilität befähigen. Dabei erstaunt immer wieder das Selbstheilungspotential der Gruppe, das den Boden für das "Erblühen einer Persönlichkeit" bereitet.
Erfahrungen aus 20-jähriger klinischer Arbeit als Psychodrama-Leiter werden geteilt.
Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, wie z.B. die Tischbühne, Stühletechnik, Mentalisierung durch Aufstellen von Selbstanteilen.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 2 - Traumafolgestörungen (203143)

Fr. 19.06.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 21.06.2020 in Neu-Anspach
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das Besondere der Traumatherapie ist 1. der angemessene Umgang mit dem Dissoziieren und den Flashbacks der PatientInnen, 2. die Integration von abgespaltenen Selbstanteilen und 3. die gezielte Aktivierung des unbewussten natürlichen Selbstheilungssystems.
Die TeilnehmerInnen lernen die wichtigsten Grundlagen der Theorie psychischer Traumatisierung und die Abfolge der wichtigsten Schritte in der psychodramatischen Traumatherapie kennen. Sie üben die Diagnostik, die Krisenintervention bei einem Flashback und die Anwendung von Selbststabilisierungstechniken. Sie lernen in Eigenerfahrung, einen sicheren Ort zu erarbeiten und ein Bewältigungsmärchen zu schreiben. Der Leiter stellt dar, wie in der Traumaverarbeitung abgespaltene Selbstanteile durch das gezielte Wechseln zwischen den Arbeitsräumen Regie- und Informationsraum, Beobachtungs- und Erzählraum, Handlungsraum zwischen Täter und Opfer und sicherer Ort integriert werden können.

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Psychodramatische Paarberatung / Paartherapie – Wege aus der Beziehungskrise (203105)

Fr. 03.07.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 05.07.2020 in Frankfurt Main
DozentInnen: Manfred Dietl

Wieder zusammenfinden, Beziehungspause, Trennung – viele Wege sind möglich in der Paartherapie. Die Folgen von Sprachlosigkeit, enttäuschten Erwartungen und schlimmen Verletzungen (Leichen im Keller) müssen thematisiert und szenisch bearbeitet werden.
Die Seminarleiter haben in ihrer langjährigen Paartherapiepraxis ein Konzept der Paartherapie entwickelt, das sie in diesem Seminar vorstellen werden.
Das Psychodrama mit seinen vielfältigen Techniken hat sich hierbei als besonders hilfreich erwiesen:
Durch Rollentausch, Skulpturarbeit, soziales Atom, Aufstellungsarbeit (z. Bsp.: Seil, Stühle, Symbole, usw.), Arbeit mit dem inneren Kind, innerer Monolog und Doppeln kommen wichtige psychodramatische Methoden zum Einsatz, die in der psychodramatischen Werkstatt (Arbeit in Kleingruppen) eingeübt werden können.
Das Thema „Untreue“ und die Methode der Trennungsberatung kann auf Wunsch der Teilnehmer/-innen auch behandelt werden.

Teilnahmevoraussetzungen:
Interesse an der psychodramatischen Arbeit mit Paaren

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Wenn Musik ins Spiel kommt (203106)

Fr. 18.09.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 20.09.2020 in Göppingen
DozentInnen: Michael Döller

Musik und Tanz eignen sich hervorragend als ganzheitliche Starter zur Anwärmung und Vertiefung eines PD - Gruppen - oder Protagonistenspieles. Wenn Klänge, Stimmen und Rhythmen auf die Bühne kommen, kann unser Rollenrepertoire einen "Schub bekommen" - zur Entfaltung einer lebendigen Kreativität, Spontaneität und Rollenflexibilität. Der Spielraum der "freien musikalischen Improvisation" und das PD - Rollenspiel ergänzen sich : Die Rolle tritt in den Hintergrund, die körperlich - auditive Wahrnehmung wird aktiviert und der Aktionshunger, sich nonverbal auszudrücken nimmt zu. Gemeinsam wollen wir "spielend" erforschen, welche Möglichkeiten die Bühne als Klangraum für die psychodramatische Arbeit bereithält - ohne Leistungsdruck, denn "unser Herz schlägt" für fehlerfreundliches Lernen.

Voraussetzungen für die Teilnahme:
Psychodrama Grundkenntnisse

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (203144)

Fr. 25.09.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.09.2020 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z.B. bei Traumafolgestörungen. Bei Menschen mit Panikattacken ist es sinnvoll, mit der Stühlearbeit über den Selbstschutz durch Anpassung oder Grandiosität in ihre Konflikte hineinzugehen und nicht über die Affekte selbst. Auch bei PatientInnen mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen ist es indiziert, zunächst mit der Stühlearbeit die dysfunktionalen Ich-Zustände zu erfassen und an der Abwehr der PatientInnen zu arbeiten und nicht gleich an den dahinterstehenden Konflikten.
In Falldemonstrationen und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben arbeitsfeldbezogen die Diagnostik, die Krisenintervention bei einer Panikattacke und die Stühle-Technik in Zweiergruppen.

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 1 - Borderline u.a. (203145)

Fr. 16.10.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 18.10.2020 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Was ist eine Borderlineorganisation, eine strukturelle Störung oder eine Persönlichkeitsstörung? Das Besondere in der Therapie ist: Die PatientInnen rufen durch ihre dysfunktionale Selbstorganisation in ihrem Alltag und in der therapeutischen Beziehung schwere Beziehungsstörungen hervor, weil sie ihre dysfunktionale Selbstorganisation als ich-synton und zu ihrer Identität zugehörig erleben. In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben in Zweiergruppen, die dysfunktionale Selbstorganisation der PatientInnen zu erfassen und für die Behandlung fruchtbar zu machen durch 1. das Aufstellen der dysfunktionalen Ich-Zustände, 2. die Stühlearbeit und 3. das „Prinzip Antwort statt Deutung“. Dabei dient die Kreativität der PatientInnen als Ressource und als Mittel der Heilung.

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Die Moleküle der Gefühle (203107)

Fr. 06.11.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 08.11.2020 in Edenkoben
DozentInnen: Helmut Schwehm

In Theorie und Praxis des Psychodramas gibt es unterschiedliche Zugänge zu Rollentheorie und Menschenbild. Betrachtet man die Entwicklung des Menschenbildes und der Rollentheorie bei Moreno, kann man entdecken, dass grundlegende Aussagen zur Rollentheorie aktuellen Erkenntnissen in Neurobiologie und Hirnforschung entsprechen. Auch die Entwürfe zum Menschenbild im Psychodrama können sich auf Augenhöhe an den notwendigen gegenwärtigen Diskursen beteiligen (vgl Y.N. Harari, Home Deus). In dem Seminar wird über praktische Szenenarbeit aufgezeigt, wie sich psychodramatische Rollentheorie und Menschenbild im Psychodrama, Erkenntnisse der Neurobiologie und gegenwärtige Beiträge zur Geschichte des Menschbildes zukunftsorientiert begegnen können. Konsequenzen für die praktische Anwendung werden szenisch demonstriert.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen



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