"Wir sind alle durch die Verantwortung für alle Dinge zusammengebunden, es gibt keine begrenzte, teilweise Verantwortung."

 

J. L. Moreno

Thematische Kurssuche

Zur besseren Auffindbarkeit sind unsere Veranstaltungen thematisch zugeordnet. Bitte suchen Sie unter den Stichworten oder unter der Gesamtübersicht.

Programm / Therapie mit Erwachsenen

Kennzeichnend für die psychodramatische Arbeitsweise in Beratung und Psychotherapie mit Erwachsenen ist bis heute die Haltung J.L. Morenos den Menschen in seiner Ganzheit und mit seinen Potentialen wahrzunehmen. Moreno setzte auf Kreativität und Spontaneität. Sein Weg ist die Wahrheit der Seele handelnd zu erkunden.

Auf diese Weise werden hervorragende Ergebnisse nicht nur in der Analyse und Bearbeitung der inneren Dynamik von sozialen Beziehungen und Gruppierungen, sondern auch in der Bearbeitung innerseelischer Konfliktlagen der Persönlichkeit erzielt. Dieser Ansatz ist daher sowohl psychodynamischem Denken, als auch dem Menschenbild der humanistischen Psychologie verpflichtet und setzt auf die Entfaltung schöpferischer Handlungspotentiale, das wahre zweite Mal und auf das menschliche Potential von lebenslangen seelischen Wachstums- und Veränderungsprozessen.

Das Psychodrama findet im Kontext von Beratung und Psychotherapie mit Erwachsenen heute sowohl seinen Einsatz im Einzelsetting (Monodrama) wie klassischer Weise im Gruppen-setting. Es wird in allen Formen der Beratung genauso praktiziert, wie in seiner störungsspezifischen Anwendungsweise in der Behandlung von allen psychischen Erkrankungen unterschiedlicher Schweregrade und in der Rehabilitation z. B. suchtkranker Menschen.

Die Moleküle der Gefühle (203107)

Fr. 06.11.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 08.11.2020 in Edenkoben
DozentInnen: Helmut Schwehm

In Theorie und Praxis des Psychodramas gibt es unterschiedliche Zugänge zu Rollentheorie und Menschenbild. Betrachtet man die Entwicklung des Menschenbildes und der Rollentheorie bei Moreno, kann man entdecken, dass grundlegende Aussagen zur Rollentheorie aktuellen Erkenntnissen in Neurobiologie und Hirnforschung entsprechen. Auch die Entwürfe zum Menschenbild im Psychodrama können sich auf Augenhöhe an den notwendigen gegenwärtigen Diskursen beteiligen (vgl Y.N. Harari, Home Deus). In dem Seminar wird über praktische Szenenarbeit aufgezeigt, wie sich psychodramatische Rollentheorie und Menschenbild im Psychodrama, Erkenntnisse der Neurobiologie und gegenwärtige Beiträge zur Geschichte des Menschbildes zukunftsorientiert begegnen können. Konsequenzen für die praktische Anwendung werden szenisch demonstriert.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Wenn der Körper spricht- Psychosomatik und tiefenpsychologisch-fundiert (203102)

Fr. 27.11.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 29.11.2020 in Ostfildern, Ruit
DozentInnen: Dorothea Ensel

Körper, Seele und Geist bilden eine untrennbare Einheit unseres menschlichen Seins. Der Körper jedoch entgleitet häufig unserer Aufmerksamkeit. In erster Linie muss er funktionieren. Erst in Krankheit oder bei körperlichen Einschränkungen schenken wir ihm mehr Aufmerksamkeit. Dabei ist der Körper das Haus, in dem wir leben.
Der Speicher unserer Biographie. Lebensgeschichte ist immer auch Körpergeschichte.
Mit psychodramatischen Handlungstechniken und wohltuenden Übungen wird die Wahrheit des Körpers aufgespürt und exploriert. Körperdiagnostik wird zu einem aktiven Bestandteil unserer Psychodiagnostik.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Aufstellungsarbeit nach Moreno in Organisationen, Teams, Gruppen und Familien (203104)

Fr. 04.12.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 06.12.2020 in Ostfildern, Ruit
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Aufstellungsarbeit nach J.L.Moreno bietet eine wissenschaftlich fundierte Alternative mit sehr langer Tradition in der Arbeit mit Familien, Teams, Gruppen und Organisationen. Durch den Einsatz vielfältiger psychodramatischer und soziometrischer Techniken wird das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten freigesetzt.
In der Aufstellungsarbeit geht es um das innere Bild eines Einzelnen von seiner Familie, Team, Gruppe oder Organisation. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt. Ziel ist es verborgene Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren, versteckte Botschaften zu spüren, Loyalitätskonflikte aufzudecken und damit zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Dabei kommen Techniken wie Doppeln, Rollentausch und Spiegeln zum Einsatz.
Verschieden Möglichkeiten zum üben und sich ausprobieren sind vorgesehen.

Monodrama Curriculum 2021 - 2022 Großburgwedel (214211)

Fr. 29.01.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 25.09.2022 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das Kompaktcurriculum übersetzt Theorie und Praxis des Psychodramas aus der Gruppenarbeit in die therapeutische bzw. beraterische Arbeit im Einzelsetting. Grundlage für den Aufbau des Curriculums ist das prozesspsychologische Verständnis der psychodramatischen Arbeit nach Dr. R. Krüger.

Zentrale Stichworte sind dabei Selbstorganisation und Mentalisieren durch psychodramatisches Spiel.
Vor diesem theoretischen Hintergrund können TherapeutInnen und LeiterInnen die kreative Selbst- und Beziehungsgestaltung des Menschen differenziert und störungsspezifisch aktivieren. Blockierte Selbstorganisationsprozesse aus der Bindung an die immer gleichen Konfliktlösungsmuster und Symptombildungen können befreit werden.
Das therapeutische bzw. beraterische Vorgehen wird in Einzelarbeit mit den Teilnehmenden oder an Patientenbeispielen demonstriert und geübt. Die Verbindung von Theorie, Praxis und Selbsterfahrung macht den Teilnehmenden die theoretischen Konzepte und komplexen Sachverhalte über die Kognition hinaus erlebbar und leichter zugänglich. Durch die Teilnahme an diesem vierteiligen Curriculum wird die eigene berufliche Arbeit differenzierter, kreativer und lustvoller.

Modul 1: Szenenaufbau und Doppeln
Modul 2: Rollenspiel in der eigenen Rolle sowie Rollenspiel in der Rolle anderer und Rollenwechsel
Modul 3: Rollentausch und Spiegeln
Modul 4: Szenenwechsel und Amplifikation

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 4 - Depression und suizidale Krise (213141)

Fr. 05.02.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 07.02.2021 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Im mentalisations-orientierten Psychodrama werden die depressiven Symptome als das Ergebnis von Blockaden oder Defiziten der inneren Konfliktverarbeitung verstanden. Störungsspezifische psychodramatische Therapie löst diese Blockaden spezifisch auf. Sie differenziert zwischen Aktualkonflikten (z.B. Erschöpfungsdepression, Trauer bei Tod von Bezugspersonen, Suchtproblematik), neurotischen Depressionen (Abbau der Anpassung durch Identifizierung mit dem Angreifer), schweren Depressionen bei strukturellen Konflikten (Selbststeuerung befindet sich im Symptom) und suizidalen Krisen. In Falldemonstrationen und Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgebarbeitet. die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des therapeutischen Vorgehens in Zweitergruppen.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 1 - Borderline u.a. (213142)

Fr. 05.03.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 07.03.2021 in Neu-Anspach
DozentInnen: Reinhard Krüger

Was ist eine Borderlineorganisation, eine strukturelle Störung oder eine Persönlichkeitsstörung? Persönlichkeitsgestörte PatientInnen leiden an einer metakognitiven Störung. Sie erleben ihre starre Abwehr als zu ihrer Identität zugehörig. Sie rufen damit schwere Beziehungsstörungen hervor, auch in der therapeutischen Beziehung.
Die TeilnehmerInnen üben in Zweiergruppen, ihre eigenen negativen Affekte in der therapeutischen Beziehung für die Behandlung fruchtbar zu machen. Sie symbolisieren dazu die dysfunktionalen metakognitiven Ich-Zustände der PatientInnen (ego-states) mit Stühlen und Handpuppen und lassen sie miteinander in Interaktion treten. Sie lernen das "Prinzip Antwort statt Deutung" mithilfe des psychodramatischen Antwortens durch Aufstellen der drei aufgabenbezogenen metakognitiven Ich-Zustände des/der TherapeutIn.

Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Hessen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 5 - Suchtverhalten (213143)

Fr. 30.04.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 02.05.2021 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das besondere Problem in der Psychotherapie von abhängigkeitskranken Patienten ist eine metakognitive Störung, die dysfunktionale Ich-Spaltung. Diese ist zu finden bei schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen und auch bei Essstörungen, Automatenspielsucht, Internetsucht, Pornosucht und anderen nicht-substanzgebundenen Suchterkrankungen. In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische kognitive und metakognitive Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben an Patientenbeispielen in Zweiergruppen die psychodramatische Diagnostik und die Therapie mit der Zwei-Stühle-Technik. Sie erfahren dabei als PatientIn und als TherapeutIn den Unterschied zwischen kognitiv orientiertem und metakognitiv orientiertem Vorgehen.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Innere Strukturen heilen - Körperarbeit mit Psychodrama und Pessotherapie (213103)

Fr. 18.06.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 20.06.2021 in Lörrach
DozentInnen: Ingrid Sturm

Unser Körper weiß oft viel mehr als unser Bewusstsein, was wir brauchen, was uns guttut oder schadet. Körperliche Reaktionen und Symptome können uns wertvolle Rückmeldungen darüber geben, welche Bedürfnisse in unserer Lebensgeschichte, die in unserem Körpergedächtnis gespeichert ist, nicht adäquat befriedigt werden konnten.
In diesem Seminar arbeiten wir mit dem psychodramatischen Spiel sowie mit Techniken, die aus der Pessotherapie stammen. In Gruppen- und Protagonistenarbeiten können die TeilnehmerInnen in psychodramatischen Sur Plus Szenen neue Körpererfahrungen machen, die auf einer tiefen strukturellen Ebene heilsam wirken.

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit der Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Einsatz von Ad-hoc Interventionen im pädagogischen Alltag, Supervision & Bera (219702)

Fr. 02.07.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 04.07.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Wolfgang Kocher

"Handeln ist wirksamer als Reden" (frei nach Jakob L. Moreno)
In dieser Seminarreihe wird ein bunter Blumenstrauß an Ad-Hoc-Interventionstechniken vorgestellt, die eingeübt und sofort im pädagogischen Alltag eingesetzt werden können.

Wir werden im Seminarraum Beziehungsgeflechte mit Klötzchen und Seilen entflechten, beim Wachsen der "Rose von Jericho" Entwicklungen sichtbar machen und mit der Gießkanne Ambivalenzen zu Leibe rücken. Mit bunten Schnüren, kleinen Symbolen und Sanduhren machen wir Jagd auf Zeitdiebe. Wir lösen Ärger mit Luftballons und Magneten auf und lassen Holzgliederpuppen miteinander kommunizieren. Kleine Geheimnisse lüften wir mit dem Geheimniskästchen und begeben uns auf eine Expedition zu den Inseln der Gefühle. Mit Münzen machen wir den Wert von Beziehungen sichtbar. Nach getaner Arbeit verdauen wir mit Russischbrot. Das Wochenende Wundertüte an wirksamen Interventionen, die sofort im beruflichlichen Alltag anwendbar sind.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

In Kooperation mit dem Netzwerk Konflikthilfe e. V.

L i e b e und Beziehung (215104)

Fr. 16.07.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 18.07.2021 in Frankfurt Main
DozentInnen: Manfred Dietl

In der psychologischen Literatur und in psychotherapeutischen Schulen gibt es verschiedene Ansätze von Liebe, Bindung und Beziehung. Warum gelingt es so wenigen Menschen eine erfüllte Liebesbeziehung über einen längeren Zeitraum zu gestalten?
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Liebeskonzepten von Irvin D. Yalom, Abraham Maslow und Erich Fromm. Wir finden heraus, welche Liebesform die TeilnehmerInnen für ihre Beziehungsgestaltung bewusst oder unbewusst gewählt haben.
Mit Hilfe von Protagonistenarbeiten und anderen Psychodramatechniken begeben wir uns gemeinsam auf die Suche nach der Form der Liebe in Ihrem Leben.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Aufstellungsarbeit nach Moreno in Organisationen, Teams, Gruppen und Familien (213105)

Fr. 24.09.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 26.09.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Aufstellungsarbeit nach J.L.Moreno bietet eine wissenschaftlich fundierte Alternative mit sehr langer Tradition in der Arbeit mit Familien, Teams, Gruppen und Organisationen. Durch den Einsatz vielfältiger psychodramatischer und soziometrischer Techniken wird das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten freigesetzt.
In der Aufstellungsarbeit geht es um das innere Bild eines Einzelnen von seiner Familie, Team, Gruppe oder Organisation. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt. Ziel ist es verborgene Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren, versteckte Botschaften zu spüren, Loyalitätskonflikte aufzudecken und damit zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Dabei kommen Techniken wie Doppeln, Rollentausch und Spiegeln zum Einsatz.
Verschieden Möglichkeiten zum üben und sich ausprobieren sind vorgesehen.

HASS-MACHT-HÄSSLICH! LIEBE-MACHT-BLIND? (218101)

Fr. 01.10.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 03.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Dieses Seminar richtet sich an all jene, welche sich im psychodramatischen Erleben folgenden Fragen stellen wollen...

-Woher kommt Hass, auch im Internet („Cyberbullying“)?
-Wie sieht die seelische Landschaft der TäterInnen aus?
-Was hängen diese Phänomene mit Entfremdung, Sexualität, Identität und Gruppendynamik zusammen?
-Wie können wir uns und gegen Soziale Kälte, Ausgrenzung und Diskriminierung wehren?

Eigene Fragestellungen sind willkommen!

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (213144)

Fr. 08.10.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 10.10.2021 in Bad Krozingen
DozentInnen: Reinhard Krüger

Die LeiterInnen vermitteln in dem Seminar die mentalisationsorientierte metakognitive Psychodramatherapie von Angst- und Zwangsstörungen. Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z. B. bei Traumafolgestörungen. Bei Panikattacken und Zwangsstörungen arbeitet der/die TherapeutIn mithilfe der Stühlearbeit zunächst an den jeweils spezifischen dysfunktionalen metakognitiven Ich-Zuständen (ego-states). Die LeiterInnen demonstrieren diese Arbeit im Einzelsetting.
Die TeilnehmerInnen üben in dem Seminar dann diese direkt metakognitive Arbeit an den dysfunktionalen Ich-Zuständen in Zweiergruppen. Sie erfahren dabei als TherapeutInnen und als PatientInnen den Unterschied zwischen kognitiv und metakognitiv orientierter Arbeit. Darüber hinaus üben sie die Technik der projektiven Personalisierung bei Zwangsgedanken.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Psychodramatischer Lebenszug (215106)

Fr. 08.10.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 10.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Wer oder was sind meine Lebensbegleiter, Mitreisende als Beschützer, Förderer, Vorbilder aus Familie, Verwandtschaft, Freundeskreis oder Schule bei Aufbrüchen, Trennungen, Abschieden, Zäsuren, bei
Brüchen, Heilungen und Neubeginn in meinem Lebenszug?
Nach welchen Fahrplänen reise ich durch mein Leben?
Reise-, Bahnstationen, Sichere Orte, Bedrohungen, mein Heimatbahnhof? Was wurde mir mit- und weitergegeben?
Was habe ich in meinem Reisegepäck? Was gebe ich weiter? Lebenspläne, - wünsche, Sehnsüchte ... wohin geht die Reise?
Wir werden Reiseberichte nachempfinden sowie Lebenspläne und Lebenswege psychodramatisch inszenieren.
Selbsterfahrung und verschiedene psychodramatische Methoden der Bilanzierung stehen im Fokus.

Wieder Freude am Leben finden (213106)

Sa. 13.11.2021 (09:00 - 13:00 Uhr) - So. 14.11.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Sabine Kern

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im europäischen Raum. Dies spiegelt sich in vielen psychotherapeutischen Praxen wider. Das Erscheinungsbild und die Dynamik dieser Störung können je nach Schweregrad und Persönlichkeitsstruktur der KlientInnen unterschiedlich ausgeprägt sein. Um effektive Verbesserungen zu erzielen, müssen bei der Wahl von psychodramatischen Interventionen diese Unterschiede und Besonderheiten berücksichtigt werden. Dazu bedarf es geeigneter Interpretationsfolien und gezielter Maßnahmen.
Wir werden uns deshalb in diesem Seminar mit psychodramatischen Modellen zur Entstehung von Depressionen auseinandersetzen. Das Hauptaugenmerk wird auf psychodramatischen Arrangements und Interventionen liegen, die sich in der Behandlung mit diesem Störungsbild bewährt haben. Hierbei wird sowohl auf die Arbeit im Einzelsetting als auch in der Gruppe eingegangen. Es werden Übungen demonstriert und Raum zur Selbsterfahrung sowie zum Üben gegeben.

Den Körper ins Spiel bringen – Körperorientierte Zugänge im Psychodrama (213107)

Fr. 19.11.2021 (15:00 - 15:00 Uhr) - So. 21.11.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Ariella Pavoni

In diesem Kurs werden wir verschiedene Zugänge in der Beratung auf der Basis aktueller Körperkonzepte psychodramatisch erproben. Der Körper übernimmt im Psychodrama ganz verschiedene Rollen:
Er ist Bühne für Gefühle, Gefäß, Resonanz, Gedächtnis, Ausdruck von Bedürfnis und Mittel zum Kontakt. Der Körper gestaltet Bewegung und Präsenz in den verschiedenen Dimensionen des Raumes. Wir werden uns im Rollenatom diese Facetten genauer anschauen und sie im Hinblick auf die eigene Arbeit reflektieren. Die Psychodrama-Bühne lädt dazu ein, unsere Körperräume zu erleben und systemische Zusammenhänge im Körper spielend zu verstehen. Dabei werden Themen auftauchen, an denen wir beispielhaft sehen können, wie Ideen für Lösungen und mögliche Interventionen über das Embodiment bewegt werden.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 2 - Traumafolgestörungen (213145)

Fr. 19.11.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 21.11.2021 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Traumatherapie muss 1. angemessen umgehen mit dem Dissoziieren und den Flashbacks der PatientInnen, 2. abgespaltene Selbstanteile integrieren und 3. das unbewusste natürliche Selbstheilungssystem aktivieren. Grundlage der psychodramatischen Traumaverarbeitung ist das Auflösen des Dissoziierens durch gezielten Wechsel zwischen den Arbeitsräumen: 1. dem Regie- und Informationsraum, 2. dem Beobachtungs- und Erzählraum, 3. dem Handlungsraum zwischen Täter und Opfer und 4. dem sicheren Ort.
Die TeilnehmerInnen lernen in dem Seminar die Abfolge der wichtigsten Schritte in der psychodramatischen Traumatherapie kennen. Sie üben die Diagnostik und Kriseninterventionen bei einem Flashback, die Anwendung von Selbststabilisierungstechniken und das Schreiben eines Bewältigungsmärchens.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Wie die Katze um den heißen Brei (213108)

Fr. 03.12.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.12.2021 in München
DozentInnen: Stefan Woinoff

Peinlich, schambesetzt, zu heiß oder unangenehm: Tabu-Themen werden vermieden, verdrängt oder lächerlich gemacht. Was ein Tabu-Thema ist, variiert von Mensch zu Mensch und von Gesellschaft zu Gesellschaft. Insbesondere der Umgang mit Tod, Gott, Sexualität gehören dazu. Gefühle von Scheu, Angst, Panik, Ekel, Ehrfurcht, Schuld und Scham können Wegweiser für Tabu-Themen sein, bei PatientInnen und KlientInnen, aber auch bei uns selbst. Es ist schwer, zu diesen Themen einfühlsame Fragen zu stellen und sie psychodramatisch zu bearbeiten. Wir dürfen uns aber diesen Themen nicht entziehen, sonst verbleiben wir im beredeten Schweigen und verstärken nur noch das Tabu.
Wir wollen gesellschaftliche und eigene Tabuthemen auf die Bühne bringen, um so einen psychodramatischen Umgang mit den Tabus zu entwickeln, die uns in unserer Arbeit begenen.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Bayern werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 7 - Narzisstische Persönlichkeitsstörung (213146)

Fr. 03.12.2021 (14:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.12.2021 in Neu-Anspach
DozentInnen: Martina McClymont-Nielitz

Ein unersättliches Bedürfnis nach Anerkennung bei gleichzeitiger Angst vor tieferer Bindung und Liebe, ein empfindlich gestörtes Selbst(wert)gefühl und übertriebene Selbstbezogenheit kennzeichnen eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Wir nähern uns dem zeitgeist-typischen Krankheitsbild psychodramtisch und erkunden vom Mythos des selbstverliebten des Narziss über die persönlichen entwicklungsgeschichtlichen Ursachen die Entstehung, Diagnostik und störungsspezifischen Behandlung. Die theoretischen Grundlagen können durch Übungen und eigene Fälle lebendig und verständlich gemacht werden.
Ein Seminar für alle, die mit Menschen mit solchen Akzenten zu tun haben, sei es im therapeutischen, pädagogischen oder privaten Bereich. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Hessen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Arbeit mit Symbolen im therapeutischen Sandspiel und im Psychodrama (213109)

Fr. 17.12.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 19.12.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Günter Still

Die Arbeit mit Symbolen ist fester und geschätzter Bestandteil in Beratung und Therapie. Besonders in der Arbeit mit Einzelnen wird der Sandkasten oder die "Tischbühne" (Krüger) häufig zur Methode der Wahl. Die Arbeit mit Symbolen eröffnet den Zugang zu Themen und Problemen, die noch nicht bewusstseinsfähig sind. Bewusste Problemkonstellationen gewinnen in der symbolischen Darstellung neue Dimensionen. Denn ein Symbol setzt die emotionale und soziale Situation des Einzelnen in Beziehung zu einem umfassenderen Ganzen und eröffnet nicht gekannte Spielräume. Der alleinige Geltungsanspruch der Alltagswirklichkeit wird zurückgedrängt, indem diese durch das Spiel mit den Symbolen als Bruchstück des Lebens erkennbar gemacht wird.

Die Teilnehmenden erhalten methodische Anregungen für die und praktische Erprobung der Arbeit mit Symbolen in Beratung und Supervision.

Zielgruppe: Alle die mit Symbolen arbeiten und oder daran interessiert sind.

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden auf Wunsch beantragt. (Bearbeitungsgebühr 20.00 Euro).



Veranstaltungskalender

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930 31 

Oktober 2020

Aktuelle Jahresprogramme