"Ich kenne keine andere Art,

mit großen Aufgaben zu verkehren,

als das Spiel"

Friedrich Nietzsche

In: Nietzsche, Friedrich: „Nachgelassene Fragmente“ Sommer 1888

 

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Programm / Arbeitswelt

Fortbildungen für die Arbeitswelt
Stellen Sie sich vor, Arbeiten macht Spaß!
Entdecken Sie Ihre Kreativität und zeigen Sie KollegInnen, ChefInnen, KlientInnen, KundInnen, SchülerInnen Wege auf, ihr eigenes kreatives Potential zu wecken.

Mit dem psychodramatischen Ansatz nach Jakob L. Moreno werden viele Themen aus der Arbeitswelt effizient besprechbar, Weiterentwicklung wird möglich, Organisationstrukturen werden bearbeitbar und kritische Punkte in einer ressourcenorientierten Art und Weise klärbar.
Neue Lösungen werden gefunden.

Aufstellungsarbeit nach Moreno in Organisationen, Teams, Gruppen und Familien (213105)

Fr. 24.09.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 26.09.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Aufstellungsarbeit nach J.L.Moreno bietet eine wissenschaftlich fundierte Alternative mit sehr langer Tradition in der Arbeit mit Familien, Teams, Gruppen und Organisationen. Durch den Einsatz vielfältiger psychodramatischer und soziometrischer Techniken wird das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten freigesetzt.
In der Aufstellungsarbeit geht es um das innere Bild eines Einzelnen von seiner Familie, Team, Gruppe oder Organisation. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt. Ziel ist es verborgene Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren, versteckte Botschaften zu spüren, Loyalitätskonflikte aufzudecken und damit zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Dabei kommen Techniken wie Doppeln, Rollentausch und Spiegeln zum Einsatz.
Verschieden Möglichkeiten zum üben und sich ausprobieren sind vorgesehen.

HASS-MACHT-HÄSSLICH! LIEBE-MACHT-BLIND? (218101)

Fr. 01.10.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 03.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Dieses Seminar richtet sich an all jene, welche sich im psychodramatischen Erleben folgenden Fragen stellen wollen...

-Woher kommt Hass, auch im Internet („Cyberbullying“)?
-Wie sieht die seelische Landschaft der TäterInnen aus?
-Was hängen diese Phänomene mit Entfremdung, Sexualität, Identität und Gruppendynamik zusammen?
-Wie können wir uns und gegen Soziale Kälte, Ausgrenzung und Diskriminierung wehren?

Eigene Fragestellungen sind willkommen!

Axiodrama - Impulse zur Arbeit mit Sinn und Werten (214104)

Fr. 15.10.2021 (14:30 - 14:30 Uhr) - So. 17.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Michael Döller

Die Arbeit mit Werte- und Sinnfragen ist essenzieller Bestandteil im Wirken Morenos.
An diesem Wochenende erfahren die TeilnehmerInnen durch Erleben und Ausprobieren, wie das Axiodrama als fundamentaler Aspekt des Verfahrens Psychodrama und Soziometrie in Formaten wie Organisationsentwicklung, Therapie, Coaching sowohl in der Arbeit mit Gruppen, als auch im Einzelsetting eingesetzt werden kann.
Neben den Theorien J.L. Morenos werden auch die philosophischen Grundlagen V. Frankls das Wochenende begleiten.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Den Körper ins Spiel bringen – Körperorientierte Zugänge im Psychodrama (213107)

Fr. 19.11.2021 (15:00 - 15:00 Uhr) - So. 21.11.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Ariella Pavoni

In diesem Kurs werden wir verschiedene Zugänge in der Beratung auf der Basis aktueller Körperkonzepte psychodramatisch erproben. Der Körper übernimmt im Psychodrama ganz verschiedene Rollen:
Er ist Bühne für Gefühle, Gefäß, Resonanz, Gedächtnis, Ausdruck von Bedürfnis und Mittel zum Kontakt. Der Körper gestaltet Bewegung und Präsenz in den verschiedenen Dimensionen des Raumes. Wir werden uns im Rollenatom diese Facetten genauer anschauen und sie im Hinblick auf die eigene Arbeit reflektieren. Die Psychodrama-Bühne lädt dazu ein, unsere Körperräume zu erleben und systemische Zusammenhänge im Körper spielend zu verstehen. Dabei werden Themen auftauchen, an denen wir beispielhaft sehen können, wie Ideen für Lösungen und mögliche Interventionen über das Embodiment bewegt werden.

Sei direkt! (210604)

Di. 30.11.2021 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Sei direkt!
Kennen Sie Situationen, in denen Sie Konfrontation für das beste Mittel der Wahl halten, jedoch zögern?
Häufig wird direkte Kommunikation in Begegnungen, Situationen oder Gesprächen vermieden.
Wir befürchten Mißverständnisse, Kränkungen und Beziehungsabbrüche.

Pseudokommunikation, Scheinfriede, Verunsicherungen und unsichtbare Mauern können dann die Folge sein.

Mit Hilfe psychodramatischen Probehandelns experimentieren wir in geschütztem Rahmen mit unterschiedliche Arten direkter Kommunikation.
So schaffen wir Klarheit, erleichtern unser Herz und ergänzen unseren Werkzeugkoffer.

Eigene Fälle sind willkommen!

Vorerfahrung mit Psychodrama wird nicht vorausgesetzt.

Psychodrama und Zürcher-Ressourcen-Modell begegnen sich (226101)

Fr. 14.01.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 16.01.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Ariella Pavoni

Das Züricher Ressourcenmodell ist ein motivationspsychologisches Handlungskonzept,
das vielfältige Anschlussmöglichkeiten mit anderen Verfahren und Methoden bietet.
Besonderheiten des Modells sind die konkret praktische Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zur Entwicklung von Zielen und die Arbeit mit Bildern. In diesem Seminar geht es vor allem um das Ausprobieren und Ausloten psychodramatischer Methoden im Umgang mit dem Züricher Ressourcenmodell.

Zielgruppe: Für alle, die in Ihrer beruflichen Tätigkeit mit der Entwicklung von Zielen zu tun haben

Teilnahmevoraussetzungen: Erfahrungen im Psychodrama oder mit anderen handlungsorientierten Methoden

Weiterbildung Supervision und Coaching Phase II (211802)

Do. 27.01.2022 (14:30 - 14:30 Uhr) - Sa. 04.03.2023 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Weiterbildung Supervision und Coaching vermittelt Ihnen die nötigen Kompetenzen, um nach erfolgreichem Abschluss in diesen Formaten tätig zu sein. Sie lernen, Ihr bisheriges Wissen und Können aus Studium und Berufserfahrung sowie ggf. der Grundstufe der Psychodrama-Weiterbildung formatspezifisch für Supervision und Coaching anzuwenden. Es wird ergänzt durch spezifisches Wissen und Können für die Arbeit mit Fach- und Führungskräften im Einzel-, Gruppen- oder Teamsetting.

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Teile:
Informations- und Aufnahmetag
11 Wochenendseminare, incl. vier Spezialseminare
Lehr- und Lernsupervision nach den DGSv-Vorgaben,
Regionale Studiengruppen,
Auswertung, Abschlussarbeit, Abschlusskolloquium.

Folgende Voraussetzungen gelten für die Weiterbildung:
- Hochschul- bzw. Universitätsabschluss (ggfs. ein Äquivalent dazu)
- Mind. 3 Jahre Berufserfahrung
- Teilnahme an einer längerfristigen Weiterbildung (insgesamt mind. 300 UStd.) zum Erwerb personaler, - methodischer und anderer beratungsrelevanter Kompetenzen (z.B. die Grundstufe der PD-Weiterbildung
- Die Teilnahme an mehreren Supervisionsprozessen oder an anderen Formen arbeitsweltbezogener Beratung in unterschiedlichen Settings (mind. 30 Sitzungen und zumindest teilweise bei von der DGSv anerkannten SupervisorInnen)

Besonderheiten für graduierte PsychodramatikerInnen: Wenn Sie in einem Weiterbildungsgang graduiert sind, der im Weiterbildungsregister der DGSv eingetragen ist, können Teile Ihrer Weiterbildung anerkannt werden. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit uns in Verbindung.

Die Weiterbildung ist durch die DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision) zertifiziert.

Psychodrama online-Werkstatt: Wege zu einer virtuellen Begegnung (220701)

Sa. 29.01.2022 09:30 - 17:00 Uhr
DozentInnen: Monica Baudracco-Kastner

Die Zeiten des Social Distancing haben uns gelehrt, neue und alternative Wege für die Begegnung zu nutzen. Auch Psychodrama hat sein Weg ins Digitale gefunden und online Formate sind nun kaum noch weg zu denken. Auch virtuell entfalten Spontanität und Kreativität ihre Wirkung und das digitale Medium bietet auch ganz besondere Vorteile, die sämtliche Formen der Zusammenarbeit ergänzen und bereichern können.

Wir möchten in dieser online-Werkstatt die virtuellen Wege der psychodramatischen Begegnung gemeinsam ausprobieren und anschließend methodisch reflektieren.

Wie Ferdinand Buer (Buer 2010) schreibt, hat Moreno mit dem Psychodrama den PsychodramatikerInnen (…) ein Ensemble an Instrumenten hinterlassen, dass sie nicht neu erfinden müssen, sondern, dass sie je neu nutzen können, um der Welt aufzuspielen.

Wir sind überzeugt, dass es ganz im Sinne Morenos wäre, dass wir auch virtuell der Welt aufspielen!

Eine Einladung mit dem Link für die Teilnahme wird kurz vor der Veranstaltung an alle angemeldeten TeilnehmerInnen geschickt.

Schule und Psychodrama (226102)

Sa. 12.02.2022 (10:00 - 18:00 Uhr) - Sa. 02.04.2022 in Giessen
DozentInnen: Ilse Ebert

Baustein 1: Das Seminar setzt Impulse, die persönliche Stresskompetenz und Widerstandskraft zu stärken, um den komplexen und sehr herausfordernden Alltagsbedingungen als Lehrkraft souverän zu begegnen. Weiterhin wird das eigene Zeitmanagement reflektiert.

Baustein 2: Im Verlauf des Seminars werden neben Ideen zur strukturierten Vorbereitung herausfordernder Gespräche auch Strategien zu deren Durchführung vorgestellt und mit Hilfe psychodramatischer Techniken erprobt.

Gewaltprävention und Psychodrama begegnen sich (220601)

Mi. 23.03.2022 09:30 - 17:30 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Wolfgang Kocher

In diesem Workshop widmen wir uns einen Tag aktiv dem Umgang mit dem Thema „Gewalt“.
Mit psychodramatischen Methoden und Handlungsansätzen aus der Gewaltprävention lernen die Teilnehmenden einem „Fehlverhalten“ mit 80% Empathie und 20% Autorität zu begegnen, wirkungsvoll eine Grenze zu setzen und dabei gut in Beziehung zu bleiben. Die Teilnehmenden setzen sich psychodramatisch mit ihrem eigenen Konfliktverhalten auseinander und lernen Modelle, wie die „Statuswippe“, oder Tools, wie das „RAD-Modell“ und die „Technik der kaputten Schallplatte“, kennen. Ein Etappenziel des Workshops ist, der nächsten „Auseinandersetzung“ energieschonender zu begegnen und aufkommende Konflikte im pädagogischen Alltag mit Humor und innerer Entschlossenheit abzumildern. Alles ist leicht erlernbar und lässt sich ohne großen Aufwand im pädagogischen Alltag anwenden.

S T O P P ? Nein sagen lernen (225104)

Fr. 08.04.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 10.04.2022 in Frankfurt Main
DozentInnen: Manuela Lunze

Wie zieht man nun eine Grenze zum Gegenüber? Wie schafft man es, dafür zu sorgen, dass die gesteckten Grenzen nachhaltig eingehalten werden?
Der Ursprung für die mangelnde Fähigkeit der Abgrenzung liegt oftmals in der Herkunftsfamilie. Die Botschaften der Bezugspersonen und die eigenen inneren Antreiber verhindern, dass wir gut für uns sorgen und uns erfolgreich abgrenzen.
In klassischen Psychodrama-Protagonistenarbeiten finden wir diese inneren Hindernisse heraus. Jede/r TeilnehmerIn hat die Gelegenheit in speziellen „Spielsequenzen“ die Abgrenzung nachzuspüren, einzuüben und zu festigen.
Nachdem die Grenzziehung ein wichtiges Mittel in der Kommunikation ist, werden wir die verbalen und vorzugsweise die non-verbalen Zeichen in der Kommunikation (Körpersprache, innere Haltung) transparent machen und Sie dafür sensibilisieren.
Theoretische Grundlagen dieses Themas werden vorgestellt und diskutiert.
Die Belohnung, die auf Sie wartet: Authentizität und ein stimmiges Selbstbild!

Bibliolog – Wenn biblische Geschichte anfangen zu sprechen (229103)

Fr. 13.05.2022 (14:30 - 16:30 Uhr) - So. 10.07.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Markus A. Lange

Was geht Noah durch den Kopf, als er die Tiere in die Arche führt? Wie fühlt sich Sara nach der Geburt ihres Sohnes Isaaks? Was hat der Dornbusch in der Wüste gedacht, nachdem Gott durch ihn zu Moses sprach? Wie geht es den Menschen, die den Propheten Jona in Ninive erleben, durch den Kopf? Was nehmen die Leute um Jesus herum wahr - und was bewegt sie?

Der Bibliolog ist eine kreative Art, mit Texten der Bibel zu arbeiten. Im Bibliolog wird Gefühlen und Gedanken von Figuren und Dingen, die in einer Geschichte eine Rolle spielen, ein Raum geboten. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, in die Geschichten einzutauchen, in Rollen zu schlüpfen und diese lebendig werden zu lassen. Dabei kommt es immer wieder zu erhellenden und spannenden Entdeckungen an den Texten und an sich selbst.

Diese niederschwellige Form des Bibliodramas wurde von Peter Pitzele (PhD) in den USA entwickelt und ist mittlerweile in vielen Ländern verbreitet. Als Psychodramatiker und Literaturwissenschaflter ist es ihm gelungen, Prinzipien und Methoden des Psychodramas auf den Umgang mit biblischen Texten so zu übertragen, dass ein wertschätzendes und erkenntnisförderndes Erleben von Text, Gruppe und der eigenen Person möglich ist. Der Begriff Bibliolog verweist darauf, dass in dieser Methode im mündlichen Austausch, durch das gesprochene Wort (griech. ´logos´), die Textwelten der Vergangenheit und die Lebenswelten der Teilnehmenden heute in einen Dialog treten.

Bibliolog wird vielfältig eingesetzt: in Andachten und als Einstieg in Bibelstunden, anstatt einer Ansprache oder Predigt in Gottesdiensten, im Religionsunterricht, Kinder- und Jugendarbeit in religiösem Kontext, in pastoraler Supervision und spiritueller Begleitung, bei Freizeiten, Einkehrwochen, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, Konferenzen und Tagungen, sowohl in jüdischen Gruppen wie auch in christlichen Gemeinden und in der interreligösen Begegnung.

Dieser Kurs in zwei Teilen erfüllt das Curriculum des Zertifikats Grundstufe des Bibliolog Netzwerk International. Bei erfolgreicher Teilnahme wird der Nachweis erbracht, dass die TeilnehmerInnen grundlegend vertraut sind mit der Praxis und Haltung, die ein verantwortliches Arbeiten mit der Methode ermöglichen.

Motivation und Konflikt (226103)

Do. 19.05.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 21.05.2022 in Freiburg
DozentInnen: Klaus-Ernst Harter

In Krisen sind wir herausgefordert, unser Verhalten, unsere Haltungen, unsere Rollen neu auszurichten. In Arbeitsstrukturen wie z.B. in Teams oder Organisationen entscheiden wir nicht immer selbst (mit), wie diese Veränderungen umgesetzt werden. Auch als Vorgesetzte unterliegen wir Abläufen, die wir nur bedingt mitgestalten. Und je komplexer die Struktur, desto schwieriger wird es für alle Beteiligten, konstruktive Wege zu finden und andere dahin mitzunehmen. Psychodrama und Soziometrie eignen sich hervorragend zur Krisenbewältigung und zur Motivation. An Hand von mitgebrachten Herausforderungen werden wir aus der gegebenen Lage heraus transparente, motivierende und zielführende Lösungen entwickeln und umzusetzen.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Spielräume der Zukunft: Psychodrama und Digitalisierung (226104)

Fr. 24.06.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 26.06.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Carmen Zahn

Was heisst Digitalisierung? Ist das Robotik, virtuelle Realität, KI? Geht es um neue Formen der Kommunikation? Oder gar um ganz neue Unternehmens- und Führungskulturen, Team- und Personalentwicklungsstrategien? Eine digitalisierte Gesellschaft beinhaltet eine neue Art des Zusammenseins. Digitalisierung ist jetzt und betrifft uns alle. Sie ist Chance und Herausforderung zugleich.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns psychodramatisch mit Themen der Digitalisierung und den Veränderungen, die sie mit sich bringen. Aus unserer persönlichen Haltung heraus wagen wir einen Blick nach vorne und suchen erste Lösungsansätze für die Aufgaben, die sich künftig stellen werden. Und wer könnte sich diesen Aufgaben besser stellen als die „Visionäre des Imperfekten“?. Zukunft lässt sich nicht nur erleben, sondern auch gemeinsam gestalten.

Sei direkt! (220603)

Mi. 26.10.2022 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Sei direkt!
Kennen Sie Situationen, in denen Sie Konfrontation für das beste Mittel der Wahl halten, jedoch zögern?
Häufig wird direkte Kommunikation in Begegnungen, Situationen oder Gesprächen vermieden.
Wir befürchten Mißverständnisse, Kränkungen und Beziehungsabbrüche.

Pseudokommunikation, Scheinfriede, Verunsicherungen und unsichtbare Mauern können dann die Folge sein.

Mit Hilfe psychodramatischen Probehandelns experimentieren wir in geschütztem Rahmen mit unterschiedliche Arten direkter Kommunikation.
So schaffen wir Klarheit, erleichtern unser Herz und ergänzen unseren Werkzeugkoffer.

Eigene Fälle sind willkommen!

Vorerfahrung mit Psychodrama wird nicht vorausgesetzt.

Weiterbildung Supervision und Coaching Phase I (221801)

Do. 27.10.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 02.03.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Anne Pankau

Die Weiterbildung vermittelt Ihnen die nötigen Kompetenzen, um nach erfolgreichem Abschluss in den Formaten Supervision und Coaching tätig zu sein. Sie lernen, Ihr bisheriges Wissen und Können aus Studium und Berufserfahrung sowie ggf. der Grundstufe der Psychodrama-Weiterbildung formatspezifisch für Supervision und Coaching anzuwenden. Es wird ergänzt durch spezifisches Wissen und Können für die Arbeit mit Fach- und Führungskräften in den Formen: Einzeln, Gruppen und Teams. Die Weiterbildung gliedert sich in mehrere Teile:

1. Phase I (Basics von Supervision und Coaching): Sie findet in insgesamt 10 Wochenendseminaren statt, von denen vier Spezialseminare sind.
2. Phase II (weiterführende Themen) beinhaltet 11 Wochenendseminare, die vier Spezialseminare beinhalten.
3. Lehr- und Lernsupervision nach den DGSv-Vorgaben, Regionale Studiengruppen, Auswertung, Abschlussarbeit, Abschlusskolloquium

Es gelten besondere Voraussetzungen für die Weiterbildung:
• Hochschul- bzw. Universitätsabschluss (ggf. ein Äquivalent dazu)
• mehrjährige Berufserfahrung (mindestens 3 Jahre)
• Teilnahme an einer längerfristigen Weiterbildung (insgesamt mindestens 300 Ustd) zum Erwerb personaler, methodischer und anderer beratungsrelevanter Kompetenzen (z.B. die Grundstufe der Weiterbildung Psychodrama).
• Teilnahme an mehreren Supervisionsprozessen oder an anderen Formen arbeitsweltbezogener Beratung in unterschiedlichen Settings.

Die Weiterbildung ist durch die DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching) zertifiziert.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Aufstellungsarbeit nach Moreno in Organisationen, Teams, Gruppen und Familien (223104)

Fr. 28.10.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 30.10.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Aufstellungsarbeit nach J.L.Moreno bietet eine wissenschaftlich fundierte Methode mit sehr langer Tradition in der Arbeit mit Familien, Teams, Gruppen und Organisationen. Durch den Einsatz vielfältiger psychodramatischer und soziometrischer Techniken wird das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten freigesetzt.
In der Aufstellungsarbeit geht es um das innere Bild eines Einzelnen von seiner Familie, Team, Gruppe oder Organisation. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt. Ziel ist es verborgene Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren, versteckte Botschaften zu spüren, Loyalitätskonflikte aufzudecken und damit zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Dabei kommen Techniken wie Doppeln, Rollentausch und Spiegeln zum Einsatz.
Verschiedene Möglichkeiten zum üben und sich ausprobieren sind vorgesehen.

Umgang mit Lampenfieber (225112)

Fr. 11.11.2022 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 13.11.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Uwe Mettlach

„Die Angst eine Rede zu halten ist größer als die Angst vor dem Tod“ sagt Mark Twain. Das bedeutet, der Rollentausch mit der Person im Grab ist angenehmer. Wenn sie beruflich oder privat vor anderen Menschen reden oder sich präsentieren müssen und diese Tätigkeit für sie schwierig war, ist oder sein wird, dann sind sie in diesem Workshop genau richtig. So wie man Schwimmen nur im Wasser lernen kann, so ist die Vortragskunst nur auf der Bühne zu verbessern. Durch praxiserprobte Techniken, eine angstfreie Atmosphäre und unterstützende Teilnehmer können sie in diesem Workshop an ihren Stärken und Schwachpunkten arbeiten. In diesem Workshop geht es um ihre Wirkung auf der öffentlichen Bühne.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edekoben/Überlingen

Hallo Ich! Wer bin ich? Was will ich? (225113)

Fr. 18.11.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 20.11.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Anke Carraro-Walter

So wie jedes Blatt eines Baumes verschieden ist, so ist auch kein Mensch dem anderen gleich. Diese Einzigartigkeit drückt sich u.a. in Ressourcen und auch in Eigenschaften oder Fähigkeiten aus. Der Niederländer Daniel Ofman hat in seinem Modell des *Kernquadrates* ein wunderbares Instrument geschaffen, eigene *Kernqualitäten* zu entdecken, eigene *Fallen* und *Allergien* zu entlarven und sich *Herausforderungen* zu stellen. Wir wollen in diesem Seminar dieses Modell psychodramatisch erkunden und seine Möglichkeiten für die eigene Entwicklung aber auch für die Arbeit mit KlientInnen oder SupervisandInnen kennenlernen.
Wie kann ich meine Ressourcen weiterentwickeln? Warum reagiere ich in bestimmten Situationen so genervt? Warum kann ich diesen Menschen einfach nicht ausstehen? Wie treffe ich zwischenmenschliche Entscheidungen?
Durch die psychodramatische Inszenierung des Kernquadrates wird dieses Modell anschaulich und lebendig.
Wie Ofmann schreibt: „Frag nicht, was die Welt braucht. Frage lieber, was dich inspiriert und lebendig macht. Dann ziehe los und setzte es kreativ um, denn was die Welt braucht, sind lebendige, schöpferische Menschen.“ Ofman: Hallo, Ich da..?! de BoomVerlag, Kiesby 2010. S. 127

Kompetent mit Gruppen arbeiten (226105)

Fr. 25.11.2022 (14:00 - 13:30 Uhr) - So. 27.11.2022 in Lörrach
DozentInnen: Ingrid Sturm

Die Arbeit mit Gruppen ist fester Bestandteil stationärer Arbeit und wird im ambulanten Bereich von Beratung und Psychotherapie immer mehr gefordert und gefördert. Dabei stellt diese Aufgabe besondere Anforderungen an die, die mit Gruppen arbeiten, und jede Gruppe hat ihre eigenen Herausforderungen. Viele Weiterbildungen fokussieren auf die Arbeit im Einzelsetting. Ziel dieses Seminars ist es, die Potenziale und Besonderheiten der Gruppenarbeit besser kennenzulernen und die eigenen beruflichen und biographischen Erfahrungen mit Gruppen zu reflektieren. Wir arbeiten hierzu mit Theorie-Inputs, praktischen Übungen und Selbsterfahrungsanteilen. Das Seminar ist geeignet für alle Berufsgruppen, die therapeutisch mit Gruppen arbeiten oder arbeiten wollen.

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen



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