"Jede Rolle hat zwei Seiten,
eine persönliche und
eine kollektive Seite."
J. L. Moreno

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Programm / Kinder Jugendliche Schule Familie

Gruppensupervisionen
Gruppensupervisionen sind Bestandteil der Ausbildung zur Psychodramaleitung und PsychodramatherapeutIn (Oberstufe II).

Aggressivität, Grenzverletzungen und Verweigerung (181942)

Fr. 18.01.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 20.01.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Aggressivität, Grenzverletzungen und Verweigerung

Aggressives Verhalten kann manches Vorhaben verunmöglichen und löst oft viel Handlungsdruck und Betroffenheit aus. Jugendliche, oft an Körpergröße und Kraft überlegen, können Chaos, Ablehnung oder Ausschluss auslösen und werden so immer wieder in ihren Überzeugungen und Mustern bestätigt.
Dieses Seminar vermittelt folgende lösungsweisende Inhalte:

Kurzes Update zu Aggressionstheorien
Umgang mit Regeln und Regelverstössen
Hilfreiche Haltungen bei aggressivem Verhalten
Umgang mit selbstverletzendem und selbstschädigenden Verhalten
Psychodramatische Interventionen bei Aggressivität und Verweigerung
Impulse für Alltag und Konzeption

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Vorerfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig!

Störungsspezifisches Monodrama für Therapie und Beratung mit Kindern (197161)

Fr. 25.01.2019 (14:00 - 17:00 Uhr) - Sa. 26.01.2019 in Neuanspach/Taunus
DozentInnen: Kristina Scheuffgen

Psychische Störungen verursachen per Definition einen großen Leidensdruck beim Patienten und im Familiensystem. Bei Schulproblemen sowie Störungen der Ausscheidung kommt in der Regel noch ein großer Druck von außen auf Kinder und Eltern hinzu: „Das Kind muss zur Schule gehen!“ oder „Das Kind muss endlich trocken werden!“ Zugrundeliegende interpsychische sowie intrapsychische Prozesse werden hingegen wenig gesehen oder sind nicht bewusstseinsfähig. Mittels kindermonodramatischer Techniken (Figurenarbeit, Handpuppenspiel, Stehgreifspiel) können Bedürfnisse, Affekte sowie familiensystemische Aspekte verdeutlicht werden und sowohl in der Arbeit mit dem Kind als auch mit Eltern und Bezugssystem veranschaulicht. Anhand von Fallbeispielen besteht die Möglichkeit kindermonodramatisches Arbeiten kennenzulernen und selbst in Kleingruppen auszuprobieren.

Kreative Elternarbeit - für Beratung, Therapie und Soziale Arbeit (197101)

Mo. 04.02.2019 (10:00 - 18:00 Uhr) - Do. 07.02.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Unterschiedliche psychodramatische Methoden und viele praktische Anregungen für eine erfolgreiche Elternarbeit (einzelne Elternteile, Elternpaare, Elterngruppen) werden vorgestellt, ausprobiert und eingeübt.

Auch schwer zugängliche Eltern(-teile) werden z.B. durch den kreativen Einsatz von Postkarten, Symbolen, Knöpfen, Farbfiguren und szenische Bearbeitung der anstehenden Themen erreicht. Bei kulturellen oder sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten können methodisch neue Brücken gebaut werden.
Von der Auftragsklärung bis zur Auswertung ist die aufdeckende und eindrückliche gemeinsame Prozessgestaltung durch das Psychodrama Erlebnis und Bereicherung für alle Beteiligten.

Eigene Fragen und Fallbeispiele sind willkommen.

Vorerfahrung mit Psychodrama wird nicht vorausgesetzt.

Bitte beachten Sie, dass die beiden Kurstage NICHT auf einander folgen!

Tool Time! (190603)

Mi. 06.02.2019 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Möchten Sie kreative Bausteine kennenlernen, die Sie sofort umsetzen können, auch bei sprachlichen und kulturellen Verständigungsschwierigkeiten?
Sie haben Interesse an attraktiven und effizienten Methoden?
Sie möchten Inputs und Inspirationen für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Menschen erfahren?

Dieses Angebot richtet sich an all jene, die in Pädagogik, Therapie und Sozialer Arbeit tätig sind und hält auch für erfahrene PsychodramatikerInnen Neues bereit!

Viele unterschiedliche Ideen für Gruppen- und auch für Einzelsettings werden demonstriert und dabei praxisnahe Variationen für die gelingende Umsetzung in Ihrem Arbeitsfeld aufgefächert.

Dieses Seminar ist auch ein Schnuppertag für die Module der Kompaktqualifikation
"Psychodrama und Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

Arbeit mit Symbolen im therapeutischen Sandspiel und im Psychodrama (193101)

Fr. 12.04.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 14.04.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Günter Still

Die Arbeit mit Symbolen ist fester und geschätzter Bestandteil in Beratung und Therapie. Besonders in der Arbeit mit Einzelnen wird der Sandkasten oder die "Tischbühne" (Krüger) häufig zur Methode der Wahl. Die Arbeit mit Symbolen eröffnet den Zugang zu Themen und Problemen, die noch nicht bewusstseinsfähig sind. Bewusste Problemkonstellationen gewinnen in der symbolischen Darstellung neue Dimensionen. Denn ein Symbol setzt die emotionale und soziale Situation des Einzelnen in Beziehung zu einem umfassenderen Ganzen und eröffnet nicht gekannte Spielräume. Der alleinige Geltungsanspruch der Alltagswirklichkeit wird zurückgedrängt, indem diese durch das Spiel mit den Symbolen als Bruchstück des Lebens erkennbar gemacht wird.

Die Teilnehmenden erhalten methodische Anregungen für die und praktische Erprobung der Arbeit mit Symbolen in Beratung und Supervision.

Zielgruppe: Alle die mit Symbolen arbeiten und oder daran interessiert sind.

Es können Fortbildungspunkte bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt werden.

Erleben statt reden - ganzheitliche Zugänge zu Unterrichtsinhalten (197102)

Fr. 26.04.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 28.04.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Sabine Wigard

LehrerInnen stehen zwischen den Ansprüchen rationale Inhalte zu vermitteln und gleichzeitig emotional auf SchülerInnen einzugehen. Wir wissen, dass der Mensch am Besten handelnd lernt, also nicht nur durch Hören, Sehen oder Lesen, weil Handeln körperlich und mit Gefühlen verbunden ist.
Dieses Seminar bietet kreative Methoden an, die den SchülerInnen kreatives und handelndes Umgehen mit rationalen Lerninhalten ermöglicht. Wir werden lyrische und literarische Texte erleben, in die Rollen von Personen mit ethischen Konflikten schlüpfen, als Herz, Blut und Sauerstoff den Blutkreislauf erleben oder als Teilchen die verschiedenen Aggregatzustände durchleben. Im Sharing werden dann die Inhalte mit dem Leben der Teilnehmenden (oder in der Schule der SchülerInnen) verknüpft.

Besonders geeignet für Lehrer und Lehrerinnen der Sek I und Sek II

Es bewegt sich was! Baustein 1: Lehren am Limit (197111)

Fr. 03.05.2019 (15:00 - 19:00 Uhr) - Sa. 04.05.2019 in Bad Vilbel
DozentInnen: Ilse Ebert

Ziel: Dieser Kurs setzt Impulse, die persönliche Stresskompetenz und Widerstandskraft zu stärken um den komplexen Alltagsbedingungen souverän zu begegnen.
Inhalte:
• Rollenklärung für den Alltag
• Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit verschiedenen Rollenmustern
Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse entwickeln wir gemeinsam individuelle Handlungsstrategien im Hinblick auf
• Rollenklarheit und Rollensicherheit
• Arbeits- und Gesundheitsschutz
• Resilienz – Stärkung der Stresskompetenz
für das Berufsfeld von LehrerInnen. Dabei werden bewährte Handlungsstrategien mit neuen ergänzt und Alternativen handelnd erprobt, um sie im Alltag anwenden zu können.
In wechselnden Arbeitsformen werden die TeilnehmerInnen zur Betrachtung eigener und fremder Erfahrungen zur kreativen Auseinandersetzung angeleitet. Das prozessorientierte Konzept ermöglicht es, die Erfahrungen der Beteiligten einzubeziehen.

Mobbing und Ausgrenzung (181943)

Fr. 17.05.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 19.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Oft erst sehr spät erfahren helfende Erwachsene, verbunden mit der Bitte um Stillschweigen von den Schikanen und dem Leid, dem viele Heranwachsende in der Schule, am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oder im Freundeskreis ausgesetzt sind.
Dieses Seminar bietet handlungsweisendes Theoriewissen, vor allen Dingen jedoch praxisnahe und hilfreiche Methoden, auch für extreme Fälle.

Begriffsklärungen:
- Mobbing, Bullying, Cyber-Mobbing, etc.
- Wissen und Können aus Psychodrama, Soziometrie und Gruppendynamik
- Übersicht über bekannte Strategien gegen Mobbing und konzeptionelle Empfehlungen
- Rollengestaltung bei Mobbing-Interventionen
- Wege zu echter Stärkung der Betroffenen, v.a. bei wiederholtem Mobbing
- Effektive psychodramatische Interventionen bei Mobbing und Ausgrenzung, auch für gesamte Schulklassen / Schulen o.ä.

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Erfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Gewaltprävention und Psychodrama begegnen sich (190608)

Mi. 10.07.2019 09:00 - 17:30 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Wolfgang Kocher

In diesem Workshop widmen wir uns einen Tag aktiv dem Thema „Gewalt“.
Mit psychodramatischen Methoden und Handlungsansätzen aus der Gewaltprävention lernen die Teilnehmenden einem „Fehlverhalten“ mit 80% Empathie und 20% Autorität zu begegnen, wirkungsvoll eine Grenze zu setzen und dabei gut in Beziehung zu bleiben. Die Teilnehmenden setzen sich psychodramatisch mit ihrem eigenen Konfliktverhalten auseinander und lernen Modelle, wie die „Statuswippe“, oder Tools, wie das „RAD-Modell“ und die „Technik der kaputten Schallplatte“, kennen. Ein Etappenziel des Workshops ist, der nächsten „Auseinandersetzung“ energieschonender zu begegnen und aufkommende Konflikte im pädagogischen Alltag mit Humor und innerer Entschlossenheit abzumildern. Alles ist leicht erlernbar und lässt sich ohne großen Aufwand im pädagogischen Alltag anwenden.

Sexualität und Gender (181944)

Fr. 12.07.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 14.07.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Sexualität und Gender
Sexualität, Geschlecht, Gender und Begehren sind wichtige Themen für Jugendliche und junge Menschen und fordern ein hohes Maß an Präsenz und Professionalität von uns.

Dieser Baustein vermittelt Ihnen Sicherheit, Fachwissen und methodisches Können in diesem Feld.
- Begriffsklärungen: Genderfluid, Cis Gender, Pansexualität etc.
- Umgang mit Vorurteilen und Ignoranz
- Interventionen bei Sexismus und Homophobie
- Inputs für solidarische und sensible Sexualpädagogik und -beratung

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Vorerfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig!

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Ablösung und Abschied (181945)

Fr. 27.09.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 29.09.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

An diesem Wochenende geht es um Verselbstständigung- und Ablösungsprozesse Jugendlicher in Bezug auf Elternhaus, Institution oder auf das Ende der therapeutischen oder pädagogischen Arbeit.
- Haltungen und Interventionen für eine gelingende Ablösung
- Umgang mit erlernter Hilflosigkeit, Abhängigkeiten und ungelösten Problemen
- Geeignete Formen der Auswertung für Jugendliche und junge Menschen
- Umgang mit den Affekten, die mit Ablösung einhergehen

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Vorerfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig!

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Es bewegt sich was! Baustein 3: Gesprächsführung in schwierigen Gesprächen (197113)

Fr. 20.03.2020 (15:00 - 19:00 Uhr) - Sa. 21.03.2020 in Bad Vilbel
DozentInnen: Ilse Ebert

Herausfordernde Gespräche mit Eltern, KollegInnen, Vorgesetzten oder Menschen anderer Institutionen gehören zum Berufsalltag von LehrerInnen. Schwere Themen, die eigene Unsicherheit oder ein anstrengendes Gegenüber lassen grossen Stress entstehen. Für Entspannung und Klarheit sorgen, das sind effiziente Möglichkeiten mit solchen Gesprächen leichter umzugehen. Die innere Haltung spielt für den Verlauf eine wichtige Rolle.

Ziel: Neben Bausteinen zur strukturierten Vorbereitung herausfordernder Gespräche werden auch Strategien zu deren Durchführung vorgestellt und mit Hilfe psychodramatischer Techniken erprobt.
Inhalte:
• Klärung der (ggf. unterschiedlichen) Zielvorstellungen für Gespräche.
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung, die für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines Gespräches von Bedeutung ist.
• Öffnende Fragen für gute Gespräche u.a.:
- Bedingungen für einen positiven Gesprächsanfang und wie sorge ich dafür?
? Welche innere Haltung schützt mich und fördert zugleich das Gelingen der Kommunikation?

Konkrete Gesprächsvorhaben können gerne mitgebracht werden!



Veranstaltungskalender

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