"Jede Rolle hat zwei Seiten,
eine persönliche und
eine kollektive Seite."
J. L. Moreno

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Programm / Das besondere Angebot

Das besondere Angebot
Griechische Inseln, der Bodensee oder die Kaffeehäuser in Wien. Weltweit findet das Psychodrama Anwendung.

Wir freuen uns, in diesem Jahr wieder einen besonderen Psychodramatiker und seine außerordentliche Arbeitsweise einem breitem Publikum vorstellen zu dürfen:
Yaacov Naor aus Israel. Lassen Sie sie sich von seiner inspirierenden und einfühlsamen Art anstecken.

Soziodramatagung 2019 : Sociodrama- hope in troubled times (199103)

Fr. 03.05.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.05.2019 in Frankfurt Main
DozentInnen: Rosemarie Budziat

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein: Globalisierung, Mediengesellschaft und allerlei Bedrohungsszenarien bringen uns und unsere Mitmenschen außer Atem. Rechtspopulistische Ängste und das Ringen von Vernachlässigten, Minderheiten und Zugewanderten um Anerkennung sind greifbar. Diese erfahrbaren Umbrüche und Herausforderungen wirken sich nicht nur gesamtgesellschaftlich sondern auch in Familiensystemen und im beruflichen Feld aus.

Ziel der Tagung ist, im Soziodrama spielerisch und erlebnisorientiert solche Prozesse in beruflichen Teams, in Gruppen und innerhalb von gesellschaftlichen Turbulenzen zu erkunden und in die Dynamik einzutauchen.
Man darf parteiisch werden durch Rollenübernahme von ungeliebten Gegenfiguren oder bisher wenig erforschten Subgruppen. Im kollektiven Rollentausch sich selbst und andere aus der Distanz erleben und dadurch zu neuen Einsichten kommen. Soziodrama macht unterschiedliche Strömungen und Bedürfnislagen begreifbar, Ansätze für gelungene Auswege oder Konfliktlösungen scheinen auf.

Ein zweites Anliegen dieses Seminars ist Training: Unter supervisorischer Begleitung können kleine Soziodramen selbst geleitet und in der Gruppe ausgewertet werden. Dafür steht in einer deutsch- und in einer englischsprachigen Gruppe der gesamte Samstag zur Verfügung.

Der Samstag abend wird locker und festlich gestaltet.

Konkrete Ziele:
•Soziodramen zu kulturellen und gesellschaftspolitischen Fragen in einer großen Gruppe zu erfahren und für sich auszuwerten
•Soziodramatische Anwärmprozesse und Techniken wie kollektiven Rollentausch, soziodramatisches Doppeln, Tagging, Scheinwerfer und Zeitlupe zu erleben
•Train the trainer: die Chance, mit Begleitung (kleinere) Soziodramen in einer Teilgruppe anzuleiten
•Unterschiedliche Formen von Soziodramen mit unterschiedlichen Szenarien auszuprobieren und einzuordnen
•die Anwendung von Soziodramen für das eigene Berufsfeld zu reflektieren

Seminarsprache ist Deutsch und Englisch. Einfach gehaltene englische Anleitungen in einzelnen Phasen können übersetzt werden. Nach unserer Erfahrung werden Gespräche in Soziodramen häufig in der Untergruppe in Deutsch geführt.

Listen to your body ! Haltung und Wirkung im Konflikt - Train the Trainer (199702)

Mi. 22.05.2019 (14:30 - 12:30 Uhr) - Fr. 24.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Alan Brooks

Konfliktklärung verlangt eine wertschätzende, empathische Grundhaltung.
Innere Haltung und äußere Haltung stehen dabei in Wechselwirkung zueinander und bedingen sich gegenseitig. Die innere, geistige und emotionale Haltung hat eine sichtbare Wirkung auf die äußere Haltung, auf Körpersprache, Mimik, Gestik, auf Stimmklang - kurz die gesamte nonverbale Kommunikation. Und die äußere Haltung wirkt zurück auf die innere Haltung.
Über 90% der Kommunikation verläuft nonverbal. Deshalb sollte jeder und jede seine eigenen nonverbalen Signale kennen und die des Gegenübers lesen können.
- Welche Wirkung hat die nonverbale Kommunikation meines Klienten auf mich?
- Was wird eigentlich gesagt und wie reagiere ich darauf?
- Welche Wirkung hat meine nonverbale Kommunikation auf meine Klientin und wie reagiert sie darauf?

Alan Brooks vermittelt einen völlig neuen Zugang zur nonverbalen Kommunikation.
Ihre Wachsamkeit und Aufmerksamkeit wird geschult, Energien werden empfangen und weitergegeben, intensive Verbindungen zu anderen Menschen hergestellt und Sie haben ganz unverkopft viel Spaß dabei !

Ein Seminar für TrainerInnen, SupervisorInnen, BeraterInnen, PsychodramatikerInnen, Anti-Gewalt-TrainerInnen, Führungskräfte

Das Seminar von Alan Brooks stellt den Bezug zum Provokativen Ansatz her und kann als Bestandteil des DIP Zertifikats anerkannt werden. Es kann selbstverständlich auch von Interessenten besucht werden, die kein Zertifikat anstreben.

Listen to your body ! Haltung und Wirkung im Konflikt (199703)

Fr. 24.05.2019 (15:00 - 12:30 Uhr) - So. 26.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Alan Brooks

Konfliktklärung verlangt eine wertschätzende, empathische Grundhaltung.
Innere Haltung und äußere Haltung stehen dabei in Wechselwirkung zueinander und bedingen sich gegenseitig. Die innere, geistige und emotionale Haltung hat eine sichtbare Wirkung auf die äußere Haltung, auf Körpersprache, Mimik, Gestik, auf Stimmklang - kurz die gesamte nonverbale Kommunikation. Und die äußere Haltung wirkt zurück auf die innere Haltung.
Über 90% der Kommunikation verläuft nonverbal. Deshalb sollte jeder und jede seine eigenen nonverbalen Signale kennen und die des Gegenübers lesen können.
- Welche Wirkung hat die nonverbale Kommunikation meines Gegenübers auf mich?
- Was wird eigentlich gesagt und wie reagiere ich darauf?
- Welche Wirkung hat meine nonverbale Kommunikation auf andere?

Alan Brooks vermittelt einen völlig neuen Zugang zur nonverbalen Kommunikation.
Ihre Wachsamkeit und Aufmerksamkeit wird geschult, Energien werden empfangen und weitergegeben, intensive Verbindungen zu anderen Menschen hergestellt und Sie haben dabei viel Spaß!

Die Tagungsverpflegung ist im Seminarpreis inbegriffen.

Das Seminar von Alan Brooks stellt den Bezug zum Provokativen Ansatz her und kann als Bestandteil des DIP Zertifikats anerkannt werden. Es kann selbstverständlich auch von Interessenten besucht werden, die kein Zertifikat anstreben.

Weitere Informationen auf www. Netzwerk-Konflikthilfe.de und www.alanbrooks.de

Sommerakademie Reichenau "Aufbruch, Suche - Ankommen bei sich selbst" (199104)

Sa. 27.07.2019 (15:00 - 12:00 Uhr) - Mi. 31.07.2019 in Insel Reichenau
DozentInnen: Hans Benzinger

"Und plötzlich weißt du: es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen"

Meister Eckhart Waren wir in der letztjährigen Sommerakademie auf der Suche nach Sinn und Inhalt von Heimat, so beschäftigen wir uns dieses Jahr damit, was es für uns bedeutet, wenn wir auf-brechen und das Altbekannte und Vertraute verlassen oder verlieren.
Was treibt uns dazu, wegzugehen? Und was passiert mit uns, wenn wir uns aufmachen, um Neues und Fremdes zu entdecken? Welche Sehnsüchte leiten uns, welche Ängste behindern oder blockieren uns dabei? Müssen wir weggehen, um letztlich mehr bei uns selbst anzukommen? In früheren Generationen war das Gefühl des Zuhause-Seins oft mit dem konkreten Herkunfts- und in diesem Sinne auch Heimat-Ortes verbunden, aus dem wir stammen.
Heute, in der postmodernen Gesellschaft und in einer globalisierten Welt, ist unser „Zuhause“ eher ein maginärer Ort, zu dem wir hinwollen und den wir suchen müssen. Dieser oft lebenslange Prozess beinhaltet eine der vielleicht wesentlichsten Suchen überhaupt: nach einer Gemeinschaft, nach Zugehörigkeit und Verbundenheit, nach innerem Einklang mit der Welt und letztlich mit uns selbst. Während diese Art der modernen „Heldinnen- und Heldenreise“ mehr selbstbestimmten Charakter hat, erleben wir einen ganz anderen Prozess von Abschied und Verlust, im besten Falle auch verbunden mit Aufbruch und Neubeginn, wenn wir verlassen, gekündigt oder vertrieben werden. Was geschieht mit uns, wenn wir unsere gewohnten, vielleicht auch geliebten Beziehungs-
Lebens- oder Arbeitszusammenhänge verlieren, die unsere Identität ausmachen?
Wie können wir solche Verluste verarbeiten und für uns positiv nutzbar machen? Mit soziodramatischen Methoden können wir für uns erleb- und einfühlbar machen, was es für Menschen bedeutet, vertrieben zu werden oder flüchten zu müssen – eine Realität, die das Schicksal von Millionen Flüchtlingen und Migranten auch in unserem Land bestimmt. Aber auch in der vom Krieg geprägten Geschichte unserer Herkunftsfamilien spielen Flucht und Vertreibung bei Vielen von uns eine Rolle, deren Folgen in unser eigenes Leben hineinreichen.

Um uns diese oft unbewusst wirksamen Zusammenhänge und Prägungen bewusst zu machen, arbeiten wir mit psychodramatischer Familienrekonstruktion und Techniken, die uns von solchen biographischen Altlasten befreien können.  

In der wunderbaren Umgebung, die wir auf der Insel Reichenau vorfinden, können wir all die genannten Aspekte unseres Themas auf der Psychodramabühne erkunden und bearbeiten. Gemeinsam machen wir uns auf eine
Reise, deren Ziel es ist, uns (noch) mehr mit uns selbst und anderen zu verbinden und bei uns und den aber auch dem/der Anderen anzukommen. 

Vortragsreferent bei der Sommerakademie 2019 zum Thema Aufbruch, Suche, Neubeginn:
Prof. Dr. med. Eckhard Frick, Professor für Anthropologische Psychologie an der Hochschule für Philosophie in München, FA für Psychosomatische Medizin, Psychiater, Psychoanalytiker, Psychodramatherapeut.



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