"Jede Rolle hat zwei Seiten,
eine persönliche und
eine kollektive Seite."
J. L. Moreno

Thematische Kurssuche

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Programm / Suchttherapie

Tiefenpsychologische fundierte Suchttherapie (DRV und GKV) (201600)

14:30 - 13:00 Uhr
DozentInnen: Hans Benzinger

Die Weiterbildung zum/zur tiefenpsychologisch fundierten Suchttherapeuten/Suchttherapeuting befähigt zur eigenständigen Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen für Abhängigkeitserkrankte im ambulanten, teilstationären und stationären Rahmen sowohl im Einzel- wie auch Gruppensetting. Die Weiterbildung basiert auf einem tiefenpsychologisch fundierten Suchtverständnis, vermittelt deren Theorie und die daraus abgeleiteten Vorgehensweisen in der Behandlung Abhängigkeitserkrankter. Dabei werden geeignete handlungs- und erlebensorientierte Methoden in besonderer Weise integriert.

Die Weiterbildung umfasst folgende integralen Bestandteile:
- Theorievermittlung und Krankheitslehre
- Selbsterfahrung
- Methodisches Anwendungstraining und fallzentriertes Arbeiten
- Einzel- und Gruppensupervision
- Selbststudium

Zielgruppe: Beschäftigte aller Suchtrehabilitationseinrichtung mit abgeschlossenem Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, der Psychologie oder Medizin.

Kennenlern- und Zulassungsseminar: in Stuttgart
Alle WeiterbildungsleiterInnen verfügen über eine Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter (Sucht)Therapie, handlungsorientierte Methoden und langjähriger Berufserfahrung im Tätigkeits- feld Sucht.
Fachlicher Leiter: Hans Benzinger, Dipl.-Psych.
Suchtspezifische Vertiefung: Susanne Jäger, Dipl.-Soz.Päd.
Medizinischer Leiter: Dr. med. Alfons Rothfeld
Selbsterfahrungsleiterin: Ingrid Sturm, Dipl.-Psych.

Ort: Stuttgart und Lörrach

Geschätzte Kosten der gesamten Fortbildung: +/- 11.000.-
8845.- Euro (Seminarkosten ohne Unterkunft und Verpflegung, incl. Verwaltungs- und Prüfungsgebühren,)
+ 2240.- Euro Supervisionskosten (Einzelsupervision)
+ 350.- Euro Kosten für Zulassungsseminar und Aufnahmeinterview
Materialkosten und Kosten für Lehrbücher sind nicht enthalten.


Anmeldungen und weitere Informationen:
Geschäftsstelle der AGTPS, Gebelsbergstr. 9, 70199 Stuttgart, 0711 / 606707 (Dorothea Ensel)

Kompaktqualifikation "Handlungsorientierte Suchtarbeit - Psychodrama" (191905)

Do. 07.02.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - Sa. 21.09.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Hedi Wunderlich

Wollen Sie Ihre Handlungskompetenz in der Suchtarbeit (Prävention, Beratung, Therapie) erweitern? Brauchen Sie mehr Handwerkszeug für die alltäglichen Herausforderungen in Ihrer Arbeit im Suchtbereich?
Dann sind Sie hier genau richtig!
Diese berufsbegleitende Kompaktqualifikation richtet sich an alle im Arbeitsfeld Sucht tätigen Berufsgruppen: SozialarbeiterInnen/-pädagoInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen anderer Fachrichtung und führt Sie praktisch und theoretisch in die psychodramatische Arbeitsweise im Suchtbereich ein. Der Focus wird vor allem auf die praktische Umsetzung gerichtet sein. Ihre Fallbeispiele sind willkommen! Sie lernen mit und für Ihren beruflichen Alltag.

Federführung: Hedi Wunderlich

1. Block: Basics - Einführung in die Instrumente des Psychodramas und die psychodramatischen Techniken
- Kennenlernphase
- die Psychodrama Bühne als Erlebnis und Handlungsraum;
- Psychodramatische Handlungstechniken: doppeln, spiegeln, Rollentausch;
- Soziometrie/Aktionssoziometrie
- eigener biografischer Hintergrund
Leitung: Hedi Wunderlich Februar 2019

2. Block: Rolle und Identität - Grundlagen psychodramatischer Suchtarbeit in Theorie und Praxis
- Menschenbild und Rollentheorie im Psychodrama
- Rollenregie, Rollenkonfusion und Kontrollverlust bei Abhängigkeitserkrankungen
- Konzept der Identitätsspaltung nach Krüger
- handlungsorientierte Diagnosetechniken und Interventionen im Einzel-
- und Gruppensetting bei Behandlung und Rehabilitation suchtkranker Menschen
Leitung: Helmut Schwehm März 2019

3. Block: Spezifische Aspekte in der Suchtarbeit
- Geschlechtsspezifische Dimensionen der Sucht (u.a. Essstörungen)
- Rollenentwicklung und Identität als Mann und Frau
- Arbeit mit dem sozialen Bezugssystem
- Ressourcen und Resilienzen
Leitung: Hedi Wunderlich Mai 2019

4. Block: Von der Sucht, sich zu verlieren: Verhaltensbezogene Süchte verstehen und behandeln
- Pathologisches Glücksspiel und Mediensucht: Formen/ Verbreitung/ Diagnostik/ Hilfsmöglichkeiten
- Psychodramatische Anwärmübungen: Gruppen in Bewegung bringen
- Von Moreno lernen: Wirksame psychodramatische Ansätze im niedrigschwelligen Bereich
Leitung: Nikolas Danzinger Juli 2019

5. Block: Basics: Gruppe, Gruppendynamik, suchtspezifische Dynamik
- Rückfall, Rückfallbearbeitung, Rückfallprophylaxe
- Reflexion von Prozessen
- Abschiedsmethoden im Einzel- und Gruppensetting
Leitung: Hedi Wunderlich Oktober 2019

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie - Übersicht zur Seminarreihe (193140)

Fr. 15.02.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.10.2019 in Hannover
DozentInnen: Reinhard Krüger

Die störungsspezifische Psychodramatherapie basiert auf dem Verständnis des Psychodramas als Methode des Mentalisierens durch psychodramatisches Spiel. Anhand von Fallbeispielen werden jeweils die Besonderheiten der psychodramatischen Therapie bei der entsprechenden Erkrankung vorgestellt. Aus der Praxis der Fallbeispiele wird das störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten in Diagnostik, Praxis und Theorie abgeleitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des Vorgehens in Zweier- oder Dreiergruppen. Zu jedem Seminar gibt es ein Manuskript mit den wichtigsten theoretischen und praktischen Grundlagen der Behandlung dieser Erkrankung.

Seminar 1: Borderlineorganisation, strukturelle Störungen, Persönlichkeitsstörungen.
Seminar 2: Traumatherapie
Seminar 3: Psychotische Erkrankungen
Seminar 4: Depressionen und suizidale Krise
Seminar 5: Suchtstörungen und krankheitswertiges, abweichendes Verhalten
Seminar 6: Angststörungen und Zwangsstörungen

Alle Seminare sind auch einzeln buchbar!

Störungsspezifische Psychodramatherapie 4 - Depression und suizidale Krise (193141)

Fr. 15.02.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 17.02.2019 in Grossburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Im metakognitiv begründeten Psychodrama werden die depressiven Symptome als das Ergebnis von Blockaden oder Defiziten der inneren Prozessarbeit verstanden. Störungsspezifische psychodramatische Therapie löst diese Blockaden auf. Sie differenziert zwischen Aktualkonflikten (z.B. Erschöpfungsdepression, Trauer bei Tod von Bezugspersonen, Suchtproblematik), neurotischen Depressionen (Abbau der Anpassung durch Identifizierung mit dem Angreifer), schweren Depressionen bei strukturellen Konflikten (Selbststeuerung befindet sich im Symptom) und suizidalen Krisen.
In Falldemonstrationen und Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des therapeutischen Vorgehens in Zweiergruppen.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 5 - Suchtverhalten (193142)

Fr. 03.05.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.05.2019
DozentInnen: Reinhard Krüger

Die Zahl der Abhängigkeitskranken unter den PsychotherapiepatientInnen ist etwa vier Mal höher als bisher angenommen. Das besondere Problem in der Psychotherapie von abhängigkeitskranken PatientInnen ist die unbewusste dysfunktionale Ich-Spaltung, die durch Verleugnung abgesichert wird. Diese ist zu finden bei schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen und auch bei Essstörungen, Automatenspielsucht, Internetsucht, Pornosucht und anderen nicht-substanzgebundenen Suchterkrankungen. Sie kann störungsspezifisch mit der psychodramatischen Zwei-Stühle-Technik aufgelöst werden.

In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben an Patientenbeispielen in Zweiergruppen arbeitsfeldbezogen die Diagnostik und Therapie mit der Zwei-Stühle-Technik und die dadurch veränderte Gestaltung der therapeutischen Beziehung mit Abhängigkeitskranken.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 2 - Traumafolgestörungen (193143)

Fr. 24.05.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 26.05.2019 in Freiburg
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das Besondere der Traumatherapie ist 1. der angemessene Umgang mit dem Dissoziieren und den Flashbacks der PatientInnen, 2. die Integration von abgespaltenen Selbstanteilen und 3. die gezielte Aktivierung des unbewussten natürlichen Selbstheilungssystems.
Die TeilnehmerInnen lernen die wichtigsten Grundlagen der Theorie psychischer Traumatisierung und die Abfolge der wichtigsten Schritte in der psychodramatischen Traumatherapie kennen. Sie üben die Diagnostik, die Krisenintervention bei einem Flashback und die Anwendung von Selbststabilisierungstechniken. Sie lernen in Eigenerfahrung, einen sicheren Ort zu erarbeiten und ein Bewältigungsmärchen zu schreiben. Der Leiter stellt dar, wie in der Traumaverarbeitung abgespaltene Selbstanteile durch das gezielte Wechseln zwischen den Arbeitsräumen Regie- und Informationsraum, Beobachtungs- und Erzählraum, Handlungsraum zwischen Täter und Opfer und sicherer Ort integriert werden können.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 1 - Borderline u.a. (193144)

Fr. 11.10.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 13.10.2019 in Freiburg
DozentInnen: Reinhard Krüger

Was ist eine Borderlineorganisation, eine strukturelle Störung oder eine Persönlichkeitsstörung? Das Besondere in der Therapie ist: Die PatientInnen rufen durch ihre dysfunktionale Selbstorganisation in ihrem Alltag und in der therapeutischen Beziehung schwere Beziehungsstörungen hervor, weil sie ihre dysfunktionale Selbstorganisation als ich-synton und zu ihrer Identität zugehörig erleben. In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben in Zweiergruppen, die dysfunktionale Selbstorganisation der PatientInnen zu erfassen und für die Behandlung fruchtbar zu machen durch 1. das Aufstellen der dysfunktionalen Ich-Zustände, 2. die Stühlearbeit und 3. das „Prinzip Antwort statt Deutung“. Dabei dient die Kreativität der PatientInnen als Ressource und als Mittel der Heilung.

Fachtag AGTPS - Die Bedeutung der Gruppentherapie in der Sucht-Rehabilitation (191611)

Do. 17.10.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - Fr. 18.10.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Hans Benzinger

Seit Juni 2018 bietet die Arbeitsgemeinschaft Tiefenpsychologische Suchttherapie (ein Zusammenschluss der Moreno Institute Stuttgart und Edenkoben/Überlingen und dem SZENEN Institut Köln) eine von der DRV der GKV anerkannte Suchttherapieweiterbildung an.
Dabei greifen wir auf eine 20-jährige Erfahrung in der Weiterbildung von Suchtherapeutinnen und Suchttherapeuten zurück. Diese Weiterbildung befähigt zur eigenständigen Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen für Abhängigkeitserkrankte im ambulanten, teilstationären und stationären Rahmen sowohl im Einzel- wie auch Gruppensetting. Die Weiterbildung basiert auf einem tiefenpsychologisch fundierten Suchtverständnis, vermittelt deren Theorie und die daraus abgeleiteten Vorgehensweisen in der Behandlung Abhängigkeitserkrankter. Dabei werden geeignete handlungs- und erlebensorientierte Methoden in besonderer Weise integriert.

Die AGTPS veranstaltet auf diesem Hintergrund die erste Fachtagung mit Vorträgen und Workshops zur Theorie und Praxis tiefenpsychologisch fundierter Suchttherapie

Anmeldungen und weitere Informationen:
Geschäftsstelle der AGTPS, Gebelsbergstr. 9, 70199 Stuttgart, 0711 / 606707 (Dorothea Ensel)

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (193145)

Fr. 25.10.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.10.2019 in Grossburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z.B. bei Traumafolgestörungen. Bei Menschen mit Panikattacken ist es sinnvoll, mit der Stühlearbeit über den Selbstschutz durch Anpassung oder Grandiosität in ihre Konflikte hineinzugehen und nicht über die Affekte selbst. Auch bei PatientInnen mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen ist es indiziert, zunächst mit der Stühlearbeit die dysfunktionalen Ich-Zustände zu erfassen und an der Abwehr der PatientInnen zu arbeiten und nicht gleich an den dahinterstehenden Konflikten.
In Falldemonstrationen und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben arbeitsfeldbezogen die Diagnostik, die Krisenintervention bei einer Panikattacke und die Stühle-Technik in Zweiergruppen.

Mediensucht erkennen, vorbeugen und behandeln - von virtuellen Welten (193102)

Fr. 15.11.2019 (14:30 - 19:00 Uhr) - Sa. 16.11.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Dayena Wittlinger

Dass virtuelle Welten zunehmend Teil unserer Lebensrealität werden, lässt sich wohl kaum bestreiten. Chatten, Surfen, Gamen bestimmen unseren Lebensalltag und verändern diesen grundlegend. Was ist die Faszination an virtuellen Welten und welche Gefahren ergeben sich in einer stetig digitaler werdenden Gesellschaft? Wie verändert sich Begegnung in einer Welt der Virtualität? Und was würde Moreno wohl dazu sagen?

Auf psychodramatische Weise wollen wir uns in virtuelle Welten einloggen, ihrer Faszination nachspüren und auch ihre Schattenseiten explorieren: Vereinsamung, Kontrollverlust, Sucht.

Wir beschäftigen uns mit der derzeit heiß diskutierten Modediagnose "Medien/ Internetsucht" und stellen wirksame therapeutische Interventionen für Betroffene vor.

Es können Fortbildungspunkte bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt werden.

Tiefenpsychologische fundierte Suchttherapie (DRV und GKV) Zulassungsseminar (191603)

Sa. 30.11.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 01.12.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Hans Benzinger

Die Arbeitsgemeinschaft Tiefenpsychologische Suchttherapie bietet ab Frühjahr 2020 zum zweiten Mal die von der DRV und GKV anerkannten Suchttherapieweiterbildung ab 2020 den zweiten Durchlauf der Ausbildung zum/zur Tiefenpsychologischen Suchttherapeut/in an.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter Kursnummer 181600 oder unter 201600

Anmeldungen und Beratung zur Weiterbildung:
Geschäftsstelle der AGTPS, Gebelsbergstr. 9, 70199 Stuttgart, 0711 / 606707

Beginn der Weiterbildung: Frühjahr 2020



Veranstaltungskalender

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