"Jede Rolle hat zwei Seiten,
eine persönliche und
eine kollektive Seite."
J. L. Moreno

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Programm / Suchttherapie

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (193145)

Fr. 25.10.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.10.2019 in Grossburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z.B. bei Traumafolgestörungen. Bei Menschen mit Panikattacken ist es sinnvoll, mit der Stühlearbeit über den Selbstschutz durch Anpassung oder Grandiosität in ihre Konflikte hineinzugehen und nicht über die Affekte selbst. Auch bei PatientInnen mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen ist es indiziert, zunächst mit der Stühlearbeit die dysfunktionalen Ich-Zustände zu erfassen und an der Abwehr der PatientInnen zu arbeiten und nicht gleich an den dahinterstehenden Konflikten.
In Falldemonstrationen und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben arbeitsfeldbezogen die Diagnostik, die Krisenintervention bei einer Panikattacke und die Stühle-Technik in Zweiergruppen.

Mediensucht erkennen, vorbeugen und behandeln - von virtuellen Welten (193102)

Fr. 15.11.2019 (14:30 - 19:00 Uhr) - Sa. 16.11.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Dayena Wittlinger

Dass virtuelle Welten zunehmend Teil unserer Lebensrealität werden, lässt sich wohl kaum bestreiten. Chatten, Surfen, Gamen bestimmen unseren Lebensalltag und verändern diesen grundlegend. Was ist die Faszination an virtuellen Welten und welche Gefahren ergeben sich in einer stetig digitaler werdenden Gesellschaft? Wie verändert sich Begegnung in einer Welt der Virtualität? Und was würde Moreno wohl dazu sagen?

Auf psychodramatische Weise wollen wir uns in virtuelle Welten einloggen, ihrer Faszination nachspüren und auch ihre Schattenseiten explorieren: Vereinsamung, Kontrollverlust, Sucht.

Wir beschäftigen uns mit der derzeit heiß diskutierten Modediagnose "Medien/ Internetsucht" und stellen wirksame therapeutische Interventionen für Betroffene vor.

Es können Fortbildungspunkte bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt werden.

Tiefenpsychologische fundierte Suchttherapie (DRV und GKV) Zulassungsseminar (191603)

Sa. 30.11.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 01.12.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Hans Benzinger

Die Arbeitsgemeinschaft Tiefenpsychologische Suchttherapie bietet ab Frühjahr 2020 zum zweiten Mal die von der DRV und GKV anerkannten Suchttherapieweiterbildung ab 2020 den zweiten Durchlauf der Ausbildung zum/zur Tiefenpsychologischen Suchttherapeut/in an.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter Kursnummer 181600 oder unter 201600

Anmeldungen und Beratung zur Weiterbildung:
Geschäftsstelle der AGTPS, Gebelsbergstr. 9, 70199 Stuttgart, 0711 / 606707

Beginn der Weiterbildung: Frühjahr 2020

Wie jeder andere – bin ich manchmal – überhaupt nicht. (200601)

Sa. 29.02.2020 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Nikolas Danzinger

Morenos Theorien zur Persönlichkeitsentwicklung, zu Stilen und Störungen, sind erstaunlich aktuell. So sehen moderne Forschungsansätze Persönlichkeitsstörungen nicht als Erkrankung im klassischen Sinne, sondern (entsprechend des Psychodramas!) als „Beziehungsstörung“.
Dieser interaktionelle Deutungsansatz hat weitreichende Konsequenzen auf Umgang und Behandlungsmöglichkeiten. Wir werden uns in diesem Tagesseminar mit Persönlichkeitstypen (z.B. mit zwanghaften, histrionischen, narzisstischen, schizoiden Prägungen) beschäftigen. Worin sind ihre spezifischen Besonderheiten begründet? Wie und wann kann ein Stil zur Störung werden? Welche Begegnungsmöglichkeiten gibt es? Und wie können uns Spontaneität und Kreativität helfen, aus eigenen und fremden Verstrickungen heraus zu finden?

Tiefenpsychologische fundierte Suchttherapie (DRV und GKV) (201600)

So. 26.04.2020 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 22.11.2020
DozentInnen: Hans Benzinger

Die Arbeitsgemeinschaft Tiefenpsychologisch fundierte Suchttherapie startet im Frühjahr 2020 einen neuen Weiterbildungszug zum/zur Tiefenpsychologisch fundierte/n SuchttherapeutIn. Diese Weiterbildung befähigt zur eigenständigen Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen für Abhängigkeitserkrankte im ambulanten, teilstationären und stationären Rahmen sowohl im Einzel- wie auch Gruppensetting. Sie basiert auf einem tiefenpsychologisch fundierten Suchtverständnis, vermittelt deren Theorie und die daraus abgeleiteten Vorgehensweisen in der Behandlung Abhängigkeitserkrankter. Dabei werden geeignete handlungs- und erlebensorientierte Methoden in besonderer Weise integriert.

Die Weiterbildung umfasst folgende integralen Bestandteile:
- Theorievermittlung und Krankheitslehre
- Selbsterfahrung
- Methodisches Anwendungstraining und fallzentriertes Arbeiten
- Einzel- und Gruppensupervision
- Selbststudium

Zielgruppe: Beschäftigte aller Suchtrehabilitationseinrichtung mit abgeschlossenem Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie oder Medizin.

Kennenlern- und Zulassungsseminar: in Stuttgart
Alle WeiterbildungsleiterInnen verfügen über eine Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter (Sucht)Therapie, handlungsorientierte Methoden und langjähriger Berufserfahrung im Tätigkeitsfeld Sucht.
Fachliche Leitung: Hans Benzinger, Dipl.-Psych.
Selbsterfahrungsleitung: Ingrid Sturm, Dipl.-Psych.
Medizinische Leitung: Dr. Marén Möhring
Suchtspezifische Vertiefung: Hedi Wunderlich

Ort: Stuttgart und Lörrach

Anmeldungen und weitere Informationen:
Geschäftsstelle der AGTPS, Gebelsbergstr. 9, 70199 Stuttgart, 0711 / 606700



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