"Ich kenne keine andere Art,

mit großen Aufgaben zu verkehren,

als das Spiel"

Friedrich Nietzsche

In: Nietzsche, Friedrich: „Nachgelassene Fragmente“ Sommer 1888

 

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Programm / Weiterbildung

Tiefenpsychologische fundierte Suchttherapie (DRV und GKV) Zulassungsseminar (221600)

Fr. 09.12.2022 (14:00 - 15:00 Uhr) - Sa. 10.12.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Ingrid Sturm

Die Arbeitsgemeinschaft Tiefenpsychologische Suchttherapie startet ab Frühjahr 2023 den 4. Weiterbildungskurs der von DRV und GKV anerkannten Suchttherapieweiterbildung zum/zur Tiefenpsychologisch fundierten Suchttherapeut/in.
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Teilnahme am Kennenlern- und Zulassungsseminar voraus.
Eine erste Begegnung in der Weiterbildungsgruppe sowie ein Kennenlernen der Arbeitsweise ist möglich. Darüber hinaus werden inhaltliche und organisatorische Fragen zur Weiterbildung geklärt.

Weitere Infos finden Sie unter www.agtps.de

Anmeldungen und Beratung:
Geschäftsstelle der AGTPS, Gebelsbergstr. 9, 70199 Stuttgart, 0711 / 606700
oder per Mail an: info@agtps.de

Kompaktqualifikation Humanistische Psychotherapie - Schwerpunkt Psychodrama (231901)

Fr. 20.01.2023 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 24.03.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Nikolas Danzinger

Als dritte Kraft neben Psychoanalyse und Behaviorismus nimmt die Humanistische Psychologie seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts einen wichtigen Platz in der Landschaft der psychologischen Theoriebildung ein. Die psychotherapeutischen Verfahren, die sich auf ihrer Grundlage entwickelt haben sind vielfältig. Gemeinsam ist ihnen jedoch der humanistische Blick auf den Menschen und die Grundannahme, dass seelisches Wachstum ein Leben lang möglich und wünschenswert ist. Im breiten Fächer der humanistischen Verfahren nimmt das von J. L. Moreno (1889 - 1974) entwickelte Psychodrama einen besonderen Platz ein, da es um die Kraft der psychischen Selbstorganisation durch äußeres Spielen auf der Psychodrama Bühne weiß und diese nutzt. Heute wird in diesem Zusammenhang von Mentalisierung gesprochen, was bedeutet, sich selber von außen und den anderen von innen sehen zu können. So ist das Zusammenwirken von humanistischer, psychodynamischer und psychodramatischer Theoriebildung in einem praxisnahen Konzept moderner Psychotherapie sinnvoll und naheliegend. Dabei macht das Psychodrama als humanistisches Verfahren ein authentisches psychotherapeutisches Beziehungsangebot auf Augenhöhe. Dieser Beziehungsaspekt berührt die Psychodynamik von Übertragung-Gegenübertragung, ist aber nicht identisch mit ihr. Als humanistische Psychotherapeut*innen ist es unser Ziel Wahlfreiheit und Potentialentwicklung im Hier und Jetzt zu unterstützen. Dabei verstehen wir uns als gemeinsam Suchende beziehungsweise auf dem Weg Seiende.
In dieser Kompaktqualifikation werden verschiedene aktuelle Tendenzen in der Psychotherapie zusammen gebracht. Allgemeine verfahrensübergreifende Fähigkeiten und Behandlungstechniken in Beratung und Psychotherapie, mit besonderem Schwerpunkt auf der psychodramatischen Vorgehensweise werden mit diagnostischen Aspekten und Behandlungsbesonderheiten verschiedener Krankheitsbilder verbunden.
Am Beginn stehen eine Einführung in das Menschenbild der humanistischen Psychotherapie sowie in das psychodynamische Konflikt- und Strukturmodell. Der diagnostische Blick wird geschärft, um ihn in den darauf folgenden Wochenenden durch vertiefte Einblicke in die verschiedenen Krankheitsbilder zu verfeinern. Zusammen mit den Expert*innen auf ihrem jeweiligen Gebiet wird die beraterische und therapeutische Handlungskompetenz gestärkt. Themenschwerpunkte werden darüber hinaus Depression, Psychose, posttraumatische Belastungsstörungen, Psychosomatik, Abhängigkeitserkrankungen, Persönlichkeitsstörungen sowie Suizid und Krisen sein.
Die Kompaktqualifikation richtet sich an alle Interessierten, sowie beraterisch, therapeutisch und supervisorisch arbeitenden Menschen. Vertreter*innen anderer therapeutischer Verfahren sind herzlich willkommen.
Wird die Kompaktqualifikation komplett gebucht, gewähren wir einen Preisnachlass. Sie beinhaltet alle erforderlichen Sonderseminare für den Abschluss Psychodrama-Therapeut*in.
Für Vertreter*innen anderer humanistischer Verfahren sind die Seminare der Kompaktqualifikation als Vertiefungsseminare zum Erwerb des Titels Humanistische Psychotherapie (AGHPT) anerkannt.

Alle Seminare sind auch einzeln buchbar.

Es werden auf Wunsch Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt (Bearbeitungsgebühr 20,00 Euro je Seminar)

Die Einzelnen Seminare der Kompaktqualifikation finden Sie ab Seite .....

Angewandtes Figurenspiel Teil 1 – Spaß beim Spielen mit eigenen Figuren (237201)

Fr. 17.02.2023 (14:30 - 13:30 Uhr) - So. 02.07.2023
DozentInnen: Pamela Brockmann

Puppen und Figuren haben ihren festen Platz in Therapie, Sozialer Arbeit, Schule und Kita. Die
Figuren helfen beim Ausdruck von Emotionen, ermöglichen Kontaktaufnahme und fördern soziale
Kompetenzen. Beim Spiel werden exekutive Funktionen, Kreativität und das Erleben von
Selbstwirksamkeit gestärkt und Freude erlebt. Die Wirkung von Figuren ist sowohl auf Kinder und
Jugendliche als auch auf Erwachsene immer wieder faszinierend. Intensiviert wird dieses Erleben
über den Einsatz von eigenen, selbstgeschöpften Handspielfiguren.
Diese Kompaktqualifikation richtet sich gleichermaßen an Therapeut*innen, Pädagog*innen und
Interessierte, die Figuren im beruflichen Umfeld oder auch privat bereits einsetzen oder diese ganz
neu für sich entdecken wollen. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, Figuren nach ihren
eigenen Vorstellungen zu modellieren. Im gemeinsamen Spiel werden unterschiedliche Wege zu
einer eigenen Geschichte erprobt. Neben dem Gestalten und Führen von Handspielfiguren finden
psychodramatische Handlungstechniken Anwendung. Psychologische Aspekte zum Spiel und zur
Wirkung von Figuren ergänzen den Kurs. Aber vor allem: Es wird gespielt!

Materialkosten pro Teilnehmer: 20 €
Insgesamt 120 Ustd. In Präsenz, im Selbststudium sollten parallel zum Kurs weitere eigene Figuren
erstellt werden.

Weiterbildung Supervision und Coaching Phase I (221801)

Do. 16.03.2023 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 22.06.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Anne Pankau

Die Weiterbildung vermittelt Ihnen die nötigen Kompetenzen, um nach erfolgreichem Abschluss in den Formaten Supervision und Coaching tätig zu sein. Sie lernen, Ihr bisheriges Wissen und Können aus Studium und Berufserfahrung sowie ggf. der Grundstufe der Psychodrama-Weiterbildung formatspezifisch für Supervision und Coaching anzuwenden. Es wird ergänzt durch spezifisches Wissen und Können für die Arbeit mit Fach- und Führungskräften in den Formen: Einzeln, Gruppen und Teams. Die Weiterbildung gliedert sich in mehrere Teile:

1. Phase I (Basics von Supervision und Coaching): Sie findet in insgesamt 10 Wochenendseminaren statt, von denen vier Spezialseminare sind.
2. Phase II (weiterführende Themen) beinhaltet 11 Wochenendseminare, die vier Spezialseminare beinhalten.
3. Lehr- und Lernsupervision nach den DGSv-Vorgaben, Regionale Studiengruppen, Auswertung, Abschlussarbeit, Abschlusskolloquium

Es gelten besondere Voraussetzungen für die Weiterbildung:
• Hochschul- bzw. Universitätsabschluss (ggf. ein Äquivalent dazu)
• mehrjährige Berufserfahrung (mindestens 3 Jahre)
• Teilnahme an einer längerfristigen Weiterbildung (insgesamt mindestens 300 Ustd) zum Erwerb personaler, methodischer und anderer beratungsrelevanter Kompetenzen (z.B. die Grundstufe der Weiterbildung Psychodrama).
• Teilnahme an mehreren Supervisionsprozessen oder an anderen Formen arbeitsweltbezogener Beratung in unterschiedlichen Settings.

Die Weiterbildung ist durch die DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching) zertifiziert.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Grundstufe 1 Stuttgart 2022-2023 - Stuttgart (221101)

Fr. 17.03.2023 (14:30 - 13:30 Uhr) - So. 10.12.2023 in Stuttgart
DozentInnen: Petra Nonnenmacher

Die Grundstufe für die Weiterbildungsgänge Psychodrama-Leitung undPsychodrama-(Kinder-)Therapie schliesst mit dem Abschluss „Psychodrama-PraktikerIn“ ab.
Während der zweijährigen Grundstufe eignen sich zukünftige Psychodrama-LeiterInnen und -TherapeutInnen die theoretischen und methodischen Grundlagen des Psychodramas an. Die Selbsterfahrung, d.h. das eigene Erleben der verschiedenen Möglicheiten psychodramatischer Arbeit und die Erarbeitung eines realistischen Selbstbildes, nehmen in diesen beiden Jahren grossen Raum ein.
Vor dem Hintergurnd einer theoretischen Einführung in die Begriffe und Denkmodelle des Psychodramas
werden die Teilnehmenden in die grundlegenden Techniken und ihre situationsadäquate Anwendung eingeführt. Morenos Menschenbild, seine Theorie der Spontaneität und Kreativität, seine Rollentheorie, die Soziometrie u.v.m. bilden die Grundlagen für die zukünftige Arbeit als Psychodrama-PraktikerIn.

Tiefenpsychologische fundierte Suchttherapie (DRV und GKV) 2023/2026 (231600)

Do. 27.04.2023 (14:30 - 13:00 Uhr) - Sa. 16.05.2026
DozentInnen: Hans Benzinger

Die Arbeitsgemeinschaft Tiefenpsychologisch fundierte Suchttherapie startet im Frühjahr 2023 einen neuen Weiterbildungszug zum/zur Tiefenpsychologisch fundierte/n Suchttherapeut*in. Diese Weiterbildung befähigt zur eigenständigen Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen für Abhängigkeitserkrankte im ambulanten, teilstationären und stationären Rahmen sowohl im Einzel- wie auch Gruppensetting. Sie basiert auf einem tiefenpsychologisch fundierten Suchtverständnis, vermittelt deren Theorie und die daraus abgeleiteten Vorgehensweisen in der Behandlung Abhängigkeitserkrankter. Dabei werden geeignete handlungs- und erlebensorientierte Methoden in besonderer Weise integriert.

Die Weiterbildung umfasst folgende integralen Bestandteile:
- Theorievermittlung und Krankheitslehre
- Selbsterfahrung
- Methodisches Anwendungstraining und fallzentriertes Arbeiten
- Einzel- und Gruppensupervision
- Selbststudium

Zielgruppe: Beschäftigte aller Suchtrehabilitationseinrichtungen mit abgeschlossenem Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie oder Medizin.

Kennenlern- und Zulassungsseminar: in Stuttgart
Alle Weiterbildungsleiter*innen verfügen über eine Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter (Sucht)Therapie, handlungsorientierte Methoden und langjähriger Berufserfahrung im Tätigkeitsfeld Sucht.
Fachliche Leitung: Hans Benzinger, Dipl.-Psych.
Selbsterfahrungsleitung: Ingrid Sturm
Medizinische Leitung: Dr. Marén Möhring
Suchtspezifische Vertiefung:
Gruppensupervision:

Orte: Stuttgart und Lörrach

Anmeldungen und weitere Informationen:
Geschäftsstelle der AGTPS, Gebelsbergstr. 9, 70199 Stuttgart, 0711 / 606700

Kennenlern- und Zulassungsseminar Grundstufe 1 Stuttgart (231001)

Fr. 23.06.2023 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 25.06.2023 in Stuttgart
DozentInnen: Anke Carraro-Walter

Das Zulassungsseminar für die Weiterbildung Psychodrama bietet die Möglichkeit in die „Welt des Psychodramas“ hinein zu schnuppern und die Motivation für die Teilnahme an der Weiterbildung Psychodrama zu prüfen. Inhalte des Wochenendes sind gegenseitiges Kennenlernen, erste Annäherung an psychodramatische Arbeitsformen, Erwärmung für die Übernahme von Rollen und Erkunden der eigenen Freude am Spiel.
Als szenisch darstellendes Verfahren des inneren Erlebens sind für die Weiterbildung Psychodrama die persönliche Eignung, Spielfreude und das Einlassen auf die Weiterbildungsgruppe Voraussetzungen für die Teilnahme. Zusammen mit dem Zulassungsinterview bildet das Zulassungsseminar die Grundlage für die Einschätzung zur Zulassung in die Grundstufe.

Grundstufe 1 Stuttgart 2023-2024 (231101)

Fr. 01.09.2023 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 09.06.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Anke Carraro-Walter

Die Grundstufe für die Weiterbildungsgänge Psychodrama-Leitung und Psychodrama-(Kinder-)Therapie schliesst mit dem Abschluss „Psychodrama-Praktiker*in“ ab.
Während der zweijährigen Grundstufe eignen sich zukünftige Psychodrama-Leiter*innen und -Therapeut*innen die theoretischen und methodischen Grundlagen des Psychodramas an. Die Selbsterfahrung, d.h. das eigene Erleben der verschiedenen Möglicheiten psychodramatischer Arbeit und die Erarbeitung eines realistischen Selbstbildes, nehmen in diesen beiden Jahren grossen Raum ein.
Vor dem Hintergurnd einer theoretischen Einführung in die Begriffe und Denkmodelle des Psychodramas
werden die Teilnehmenden in die grundlegenden Techniken und ihre situationsadäquate Anwendung eingeführt. Morenos Menschenbild, seine Theorie der Spontaneität und Kreativität, seine Rollentheorie, die Soziometrie u.v.m. bilden die Grundlagen für die zukünftige Arbeit als Psychodrama- Praktiker*in.

Grundstufe 2 Stuttgart 2023 -2024 (231102)

Fr. 15.09.2023 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 13.10.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Nikolas Danzinger

Die Grundstufe für die Weiterbildungsgänge Psychodrama-Leitung und Psychodrama-(Kinder-)Therapie schliesst mit dem Abschluss „Psychodrama-Praktiker*in“ ab.
Während der zweijährigen Grundstufe eignen sich zukünftige Psychodrama-Leiter*innen und -Therapeut*innen die theoretischen und methodischen Grundlagen des Psychodramas an. Die Selbsterfahrung, d.h. das eigene Erleben der verschiedenen Möglicheiten psychodramatischer Arbeit und die Erarbeitung eines realistischen Selbstbildes, nehmen in diesen beiden Jahren grossen Raum ein.
Vor dem Hintergurnd einer theoretischen Einführung in die Begriffe und Denkmodelle des Psychodramas
werden die Teilnehmenden in die grundlegenden Techniken und ihre situationsadäquate Anwendung eingeführt. Morenos Menschenbild, seine Theorie der Spontaneität und Kreativität, seine Rollentheorie, die Soziometrie u.v.m. bilden die Grundlagen für die zukünftige Arbeit als Psychodrama-Praktiker*in.

Psychodrama Oberstufe 2023-2025 (231401)

Fr. 06.10.2023 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 09.03.2025 in Stuttgart
DozentInnen: Rosemarie Budziat

In der Oberstufe des Weiterbildungsgangs Psychodrama-Leitung geht es vor allem um den Erwerb eigener Leitungskompetenz sowie die Planung und Durchführung psychodramatischer Gruppen- und Netzwerkarbeit im psychosozialen Arbeitsfeld. Fragen der Aufgabenanalyse und Zieldefinition, ihrer Umsetzung in psycho- bzw. soziodramatische Strategien und Interventionen werden behandelt und die Erfolgskontrolle in den Praxisfeldern der Teilnehmenden analysiert.
Hierbei bekommt die soziometrische Analyse sozialer Strukturen und Netzwerke neben der individuenzentrierten Diagnostik ein besonderes Gewicht. Die eigene Berufsrolle und die die ethischen Grundsätze im jeweiligen Praxisfeld werden reflektiert. Im Mittelpunkt steht die Tätigkeit im eigenen Praxisfeld. Diese wird begleitend supervidiert.
Der Schritt in die eigene Praxis wird in der geschlossenen Stammgruppe, sowie in frei gewählten Theorie- und Methodikseminaren theoretisch, methodisch vorbereitet und kontinuierlich begleitet. Die detaillierte Begleitung der praktischen Tätigkeit erfolgt im Rahmen der Einzel- und Gruppensupervision. Die Weiterbildung wird mit der Anfertigung einer schriftlichen, wissenschaftlichen Maßstäben genügenden Abschlussarbeit sowie durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Abschlusskolloquium abgeschlossen.

Angewandtes Figurenspiel Teil 2 – Einsatz, Wirkung und Deutung des Figurenspiels (237202)

Sa. 07.10.2023 (14:30 - 13:30 Uhr) - So. 24.11.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Pamela Brockmann

Im „Teil 1 – Angewandtes Figurenspiel“ liegt der Schwerpunkt auf dem Modellieren eigener
Figuren und dem Spiel mit ihnen. Im Teil 2 geht es um die Interpretation des entstandenen Spiels
und den Einsatz der Figuren im therapeutischen Setting. Kinder, aber auch Jugendliche und
Erwachsene können über die ausgewählten Figuren, Gegenstände und Orte ihrem inneren Erleben
eine Gestalt geben. Das spontane Spiel ist ein Produkt des Unterbewussten des/der ProtagonistIn und
spiegelt symbolhaft seine/ihre Persönlichkeit, seine/ihre Bedürfnisse, Konflikte und Ressourcen wider. Die
Bedeutung dieser Bilder lässt sich mit Hilfe von C.G. Jungs Konzept zur Entstehung von Träumen
und Märchen verstehen. Es können handelnd Lösungen ausprobiert werden, dysfunktionale Rollen
aufgelöst, neue Rollen entwickelt und unzugängliche Rollen reaktiviert werden. Die
Auseinandersetzung und Identifikation mit einer Rolle, einer „inneren“ Figur, kann durch das
Schöpfen eigener Figuren in besonderem Maße intensiviert werden.
Die Teilnehmenden erlernen innerhalb der Weiterbildung, den Rahmen für das Spiel des/der Klient*in
zur Verfügung zu stellen. Sie erhalten das Wissen die Symbole des Spiels zu erkennen und deuten.
Grundlage hierfür ist ein Symbolverständnis basierend auf der analytischen Psychologie C. G.
Jungs. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsatz von Handspielfiguren. Weiterer Bestandteil ist
die Einbindung von Märchen.
Zu Beginn der Weiterbildung ist der Selbsterfahrungsprozess, der in einem eigenen Figurenspiel
mündet, ein Kernschwerpunkt. Zum Ende der Weiterbildung wird die eigene therapeutische Arbeit
supervidiert.
Die hier vermittelte Form des angewandten Figurenspiels in der Therapie hat ihre Wurzeln in den
Arbeitsweisen von Käthy Wütrich und Gudrun Gauda. Sie verflechtet das Psychodrama,
Figurenspiel und kunsttherapeutische Aspekte auf Basis der Analytischen Psychologie C.G. Jungs.

Zusätzlich kommen zwölf Unterrichtsstunden Einzelsupervision dazu. Die Kosten dafür betragen ingesamt 960 Euro und sind nicht in den Kursgebühren enthalten. Sie werden direkt mit der Supervisorin abgerechnet.

Voraussetzung ist entweder die Teilnahme an Stufe 1 oder eine entsprechende gleichzusetzende Erfahrung z.B. durch
- Figurenspielprojekte
- Mehrere Kurse im Bereich der Figurenspieltherapie
- Figurenspieler mit Erfahrung im Anleiten von Spiel

Für die Teilnahme ist ein persönliches Gespräch mit Pamela M. Brockmann erforderlich.

Kompaktqualifikation Psychodrama und Organisationsentwicklung (231902)

Do. 12.10.2023 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 21.09.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Wenn Sie in Unternehmen Trainings oder Beratungen anbieten und eine Erweiterung Ihrer methodischen Ansätze anstreben, wird dieser Lehrgang Sie in die Lage versetzen, Psychodrama, Soziodrama und Soziometrie als Methoden der Organisationsentwicklung (OE) einzuführen und Konzepte von OE zu entwickeln. Führungskräfte, Personal- und OrganisationsentwicklerInnen erhalten Handwerkszeug, um Fortbildungs- und Beratungsprozesse neu und kreativ zu gestalten.

Themen und Verlauf des Lehrgangs:
1. Rollen in der Institution - Trading von Funktionsrollen
2. Geschichte der Institution - Phasen der institutionellen Entwicklung
3. Formale und informelle Hierarchie - Konfliktanalyse und Konfliktmanagement
4. Teamreifeprozess und Führungsstil - Teamentwicklung - Fortbildungen im OE-Prozess
5. Analyse von Organisationskulturen
6. Organisationsaufstellungen
7. Planung von Personalentwicklungsmaßnahmen und Coaching von Führungskräften (psychodramatisch)
8. Fallbearbeitung - Bilanz, Integration, Transfer und Abschluss

Organisation des Lehrgangs:
Der Lehrgang wird berufsbegleitend durchgeführt.
Er umfasst:
» 6 Blockseminare, je 3 Tage (Do - Sa)
» 1 Blockseminar, à 5 Tage (Di - Sa) (entspricht 6 Seminartagen)

Zulassungsvoraussetzungen:
» Zulassungsinterview (105 €)
» abgeschlossene Berufsausbildung oder abgeschlossene (Fach-)Hochschulausbildung
» praktische Erfahrungen im OE-Bereich

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edekoben/Überlingen

Kompaktqualifikation "Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen" (231903)

Fr. 01.12.2023 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 14.04.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Diese fünfteilige Fortbildungsreihe bietet Interessierten aus

- Sozialer Arbeit und Jugendhilfe
- Therapie und Beratung
- Schule, Ausbildung und Beruf

… wertvolles Hintergrundwissen, Inspiration und viel konkretes Handwerkszeug für diese Zielgruppe.

Sie entdecken neue Perspektiven und Zugänge und erhalten ein tieferes Verständnis sowie eine Fülle kreativer Methoden für die psychodramatische Einzel- und Gruppenarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Viele ganz unterschiedliche Spielideen und Übungen werden ausprobiert.
Dabei werden Abwandlungen für Ihre konkrete Arbeitssituation vorgestellt und auf Wunsch demonstriert oder eingeübt.

Psychodramatische Vorkenntnisse oder Erfahrungen sind nicht nötig, berufliche Erfahrungen mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sind jedoch erwünscht.

Eigene Fragestellungen und Falleingaben sind willkommen!

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

1. Baustein "Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

Inhalte:
- Praxisorientierte Einführung in die Soziometrie
- Einführung in Morenos Philosophie
- Grundlegende psychodramatische Interventionen für Jugendliche und junge Erwachsene
- Grundlagen für die Gruppen- und Einzelarbeit

Sie werden damit optimal in Theorie und Praxis auf die weiteren Wochenenden dieser Fortbildungsreihe vorbereitet.

2. Baustein "Kreativität und Identität"

Inhalte:
- Ideen für Auftragsklärung und Startsituationen
- Motivation, Offenheit und Spielfreude
- Identitätsbildende und Ich-stärkende Übungen
- Die Imagewerkstatt
- Kreative Prävention für unterschiedliche Ziel- und Risikogruppen
- Viele attraktive psychodramatische Spielideen, die Soziales Lernen initiieren.

3. Baustein "Grenzverletzungen, Aggressivität und Verweigerung"

Inhalte:
- Psychodramatische Interventionen bei Aggressivität
- Kurzes Update zu den Aggressionstheorien
- Umgang mit Regeln und Regelverstößen
- Kreative Beziehungsgestaltung bei Dissozialität
- Viele praktische Impulse für den Alltag
- Konzeptionelle Empfehlungen

4. Baustein "Mobbing und Ausgrenzung"

Inhalte:
- Was ist Mobbing und was nicht?
- Wissen und Können aus Psychodrama, Soziometrie und Gruppendynamik
- Übersicht über bekannte Strategien gegen Mobbing und konzeptionelle Empfehlungen
- Rollengestaltung bei Mobbing-Interventionen
- Wege zu echter Stärkung der Betroffenen
- Effektive psychodramatische Interventionen bei Mobbing und Ausgrenzung, auch für gesamte Schulklassen, Einrichtungen usw.

5. Baustein "Ablösung und Abschied"

Inhalte:
An diesem Wochenende geht es um Verselbstständigung- und Ablösungsprozesse Jugendlicher und junger Erwachsener in Bezug auf Elternhaus, Institution oder im Hinblick auf das Ende der therapeutischen oder der pädagogischen Arbeit.

- Hilfreiche Haltungen und Interventionen für eine gelingende Ablösung
- Umgang mit erlernter Hilflosigkeit, Abhängigkeiten und ungelösten Problemen
- Umgang mit den Affekten, die mit Ablösung einhergehen
- Feedbackkultur
- Geeignete Formen der Auswertung für Jugendliche und junge Erwachsene

Alle Bausteine können auch einzeln gebucht werden (zu finden ab Seite ...)

Angewandtes Figurenspiel Teil 3 – Zertifikat Figurenspieltherapie (237203)

Fr. 16.05.2025 (14:30 - 13:30 Uhr) - So. 18.05.2025 in Stuttgart
DozentInnen: Pamela Brockmann

Die Weiterbildung „Teil 2 - Angewandtes Figurenspiel in der Therapie“ kann mit einem Zertifikat
„Figurenspieltherapie“ abgeschlossen werden. Hierzu ist die Anfertigung einer schriftlichen
Abschlussarbeit, die wissenschaftlichen Maßstäben genügt, erforderlich. Zusätzlich ist eine
Fachprüfung in schriftlicher und mündlicher Form abzulegen, in der jeweils ein Fallbeispiel zu
bearbeiten ist. Innerhalb der Prüfungen ist ein Grundwissen in Entwicklungspsychologie,
Pädagogischer Psychologie und Psychopathologie nachzuweisen, welches sich über ausgewiesene
Fachliteratur angeeignet werden kann.



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