"Ich kenne keine andere Art,

mit großen Aufgaben zu verkehren,

als das Spiel"

Friedrich Nietzsche

In: Nietzsche, Friedrich: „Nachgelassene Fragmente“ Sommer 1888

 

Thematische Kurssuche

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Programm / Fortbildung

Aufstellungsarbeit nach Moreno in Organisationen, Teams, Gruppen und Familien (213105)

Fr. 24.09.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 26.09.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Aufstellungsarbeit nach J.L.Moreno bietet eine wissenschaftlich fundierte Alternative mit sehr langer Tradition in der Arbeit mit Familien, Teams, Gruppen und Organisationen. Durch den Einsatz vielfältiger psychodramatischer und soziometrischer Techniken wird das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten freigesetzt.
In der Aufstellungsarbeit geht es um das innere Bild eines Einzelnen von seiner Familie, Team, Gruppe oder Organisation. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt. Ziel ist es verborgene Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren, versteckte Botschaften zu spüren, Loyalitätskonflikte aufzudecken und damit zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Dabei kommen Techniken wie Doppeln, Rollentausch und Spiegeln zum Einsatz.
Verschieden Möglichkeiten zum üben und sich ausprobieren sind vorgesehen.

Mit Krafttieren zu den Wurzeln deines Seins (215105)

Fr. 01.10.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 03.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Christel Lenz

In geführter Trance öffnen wir den Raum der tiefen Imagination und rufen unsere Krafttiere. Die Tiere werden Begleiter und Experten der Reise in unsere seelischen Landschaften. Sie übermitteln uns in inneren Szenen und Botschaften die Qualitäten und Fähigkeiten mit denen sie uns unterstützen möchten. Anschließend transportieren wir die inneren Prozesse und Botschaften auf die psychodramatische Bühne. Wir fragen die Tiere, ob wir in sie hineinschlüpfen dürfen, um in ihrer Ganzheit die Wurzeln unseres Seins zu spüren. Im Rollentausch erleben wir ihre unterstützenden Botschaften. Die leibhaftige Erfahrung des szenischen Spiels vertieft die innere Reise mit unseren Tier-Begleitern.
Grundlage des Seminars ist „The Personal Totempole Process PTPP“ nach Dr. Eligio Stephen Gallegos. PTPP verbindet das schamanische Wissen der Urvölker mit dem jungianischen und post-jungianischen Verständnis von inneren Bildern und aktiver Imagination.

Vorerfahrungen mit Psychodrama werden nicht vorausgesetzt.

HASS-MACHT-HÄSSLICH! LIEBE-MACHT-BLIND? (218101)

Fr. 01.10.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 03.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Dieses Seminar richtet sich an all jene, welche sich im psychodramatischen Erleben folgenden Fragen stellen wollen...

-Woher kommt Hass, auch im Internet („Cyberbullying“)?
-Wie sieht die seelische Landschaft der TäterInnen aus?
-Was hängen diese Phänomene mit Entfremdung, Sexualität, Identität und Gruppendynamik zusammen?
-Wie können wir uns und gegen Soziale Kälte, Ausgrenzung und Diskriminierung wehren?

Eigene Fragestellungen sind willkommen!

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (213144)

Fr. 08.10.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 10.10.2021 in Bad Krozingen
DozentInnen: Reinhard Krüger

Die LeiterInnen vermitteln in dem Seminar die mentalisationsorientierte metakognitive Psychodramatherapie von Angst- und Zwangsstörungen. Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z. B. bei Traumafolgestörungen. Bei Panikattacken und Zwangsstörungen arbeitet der/die TherapeutIn mithilfe der Stühlearbeit zunächst an den jeweils spezifischen dysfunktionalen metakognitiven Ich-Zuständen (ego-states). Die LeiterInnen demonstrieren diese Arbeit im Einzelsetting.
Die TeilnehmerInnen üben in dem Seminar dann diese direkt metakognitive Arbeit an den dysfunktionalen Ich-Zuständen in Zweiergruppen. Sie erfahren dabei als TherapeutInnen und als PatientInnen den Unterschied zwischen kognitiv und metakognitiv orientierter Arbeit. Darüber hinaus üben sie die Technik der projektiven Personalisierung bei Zwangsgedanken.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Spielen – lachen – begegnen - Spielpraxis und Theorie des Spiels im Psychodrama (214102)

Fr. 08.10.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 10.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Dorothea Ensel

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Friedrich Schiller

Herzlich Willkommen in der Welt, wo der Mensch ganz Mensch ist.
Herzlich Willkommen im Psychodrama! Wir spielen mit großer Lust und Freude. Was passiert aber, wenn wir spielen? Warum macht spielen so viel Spaß? Und warum ist spielen so gesund und hält uns jung?
Philosophisch, neurobiologisch, entwicklungspsychologisch, psychodramatisch und vor allem spielerisch wollen wir uns diesen Theorien annähern und werden den Raum, den Zauber, den spielen eröffnet besser verstehen. Unsere eigenen Spielerfahrungen in Kindheit, Jugend und als Erwachsene werden wir reaktivieren und erkunden: Regelspiele, Rollenspiele, Brettspiele, geheime und freie Spiele, Spiele, die noch keiner kennt. Wir werden Bekanntes erleben und Neues entdecken, damit wir uns auch in Zukunft immer wieder Spiel-Räume erschaffen.

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden auf Wunsch beantragt. (Bearbeitungsgebühr 20.00 Euro).

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Morenos Rollentheorie und der kreative Zirkel (214103)

Fr. 08.10.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 10.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Christoph Hutter

Im Mittelpunkt des Psychodramas steht der Blick auf unterschiedlichste Szenen im Prozess der Gruppe und auf der Bühne. Was aber sehen wir als PsychodramatikerInnen genau, wenn wir mit diesen Szenen arbeiten? Was springt uns sofort ins Auge? Was übersehen wir besonders leicht?

Moreno stellt in seiner therapeutischen Philosophie wichtige Theorien zur Verfügung, die das Fundament psychodramatischer Arbeit bilden.

Die drei großen Strukturtheorien der Soziometrie, der Rollentheorie und des „kreativen Zirkels“ geben den Blick frei auf die bestimmenden Grundmuster einer Situation. Im Seminar werden wir zwei dieser Theorien – die Rollentheorie und den kreativen Zirkel – in ihrer Bedeutung und mit ihrem praktischen Nutzen verstehen.

Wir erspielen uns in der gemeinsamen Arbeit wichtige Texte von Moreno und bringen sie in Verbindung mit Erfahrungen der TeilnehmerInnen. Daraus entsteht ein systematischer Überblick über die therapeutische Philosophie Morenos und eine Theorie des Psychodramas.

Teilnahmevoraussetzungen: Erfahrung mit Psychodrama

Psychodramatischer Lebenszug (215106)

Fr. 08.10.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 10.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Wer oder was sind meine Lebensbegleiter, Mitreisende als Beschützer, Förderer, Vorbilder aus Familie, Verwandtschaft, Freundeskreis oder Schule bei Aufbrüchen, Trennungen, Abschieden, Zäsuren, bei
Brüchen, Heilungen und Neubeginn in meinem Lebenszug?
Nach welchen Fahrplänen reise ich durch mein Leben?
Reise-, Bahnstationen, Sichere Orte, Bedrohungen, mein Heimatbahnhof? Was wurde mir mit- und weitergegeben?
Was habe ich in meinem Reisegepäck? Was gebe ich weiter? Lebenspläne, - wünsche, Sehnsüchte ... wohin geht die Reise?
Wir werden Reiseberichte nachempfinden sowie Lebenspläne und Lebenswege psychodramatisch inszenieren.
Selbsterfahrung und verschiedene psychodramatische Methoden der Bilanzierung stehen im Fokus.

Axiodrama - Impulse zur Arbeit mit Sinn und Werten (214104)

Fr. 15.10.2021 (14:30 - 14:30 Uhr) - So. 17.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Michael Döller

Die Arbeit mit Werte- und Sinnfragen ist essenzieller Bestandteil im Wirken Morenos.
An diesem Wochenende erfahren die TeilnehmerInnen durch Erleben und Ausprobieren, wie das Axiodrama als fundamentaler Aspekt des Verfahrens Psychodrama und Soziometrie in Formaten wie Organisationsentwicklung, Therapie, Coaching sowohl in der Arbeit mit Gruppen, als auch im Einzelsetting eingesetzt werden kann.
Neben den Theorien J.L. Morenos werden auch die philosophischen Grundlagen V. Frankls das Wochenende begleiten.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Wenn man träumt, soll man auf nichts verzichten (214202)

Fr. 15.10.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 17.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Dorothea Ensel

Kleine Träume, große Träume, Nachträume, Tagträume, Albträume und Wunschträume: 
schon immer haben Träume fasziniert, wurden aufgeschrieben, gemalt, inszeniert und gedeutet. In der Antike wurde der Traum in Form des sogenannten Inkubationstraums als unmittelbare Sprache der Götter verstanden. Die Vorsokratiker und Religionskritiker behaupteten genau das Gegenteil. 
Shakespeare glaubte an die Wirksamkeit des Traumes und Descartes fragte, ob der Traum vielleicht nicht doch Wirklichkeit sei, denn schließlich werden im Traum doch echte Gefühle erlebt. Wir werden unsere Träume auf der Psychodrama Bühne inszenieren und versuchen, ihnen vor dem Hintergrund der analytischen Psychologie C.G. Jungs eine Bedeutung zu geben, um dann, ganz im Sinne J.L. Morenos, weiter zu träumen und erneut zu träumen. 

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden auf Wunsch beantragt. (Bearbeitungsgebühr 20.00 Euro).

Matrix Sucht - Familie im Griff (211602)

Do. 21.10.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - Sa. 23.10.2021 in Konstanz
DozentInnen: Klaus-Ernst Harter

Sucht ist eine Beziehungserkrankung. Mit beginnender Abstinenz des Suchtkranken zeigt sich, was an Beziehungsdynamik hinter dem Suchtmittelkonsum zum Vorschein kommt. Diese Dynamik verläuft oft nach immer wiederkehrenden Mustern. Psychodrama als Behandlung von Beziehungen eignet sich hervorragend zur Behandlung Suchtkranker und ihren Beziehungsstrukturen. Stichwörter dabei sind: Ambivalenz, Lebensqualität, Schuld und Moral, Rückfall, Konfliktfähigkeit u. a.
Nach einer Einführung in das psychodramatische Verständnis von Suchterkrankung werden wir mit konkreten Beispielen die Dynamik in Suchtfamilien aufzeigen. In den Interventionen lernen wir das Menschenbild, das dem Psychodrama zu Grunde liegt, kennen und die Methoden des Pschodramas kommen zur Anwendung.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Der Zauberladen (215107)

Fr. 22.10.2021 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 24.10.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

J.L. Moreno führte den Zauberladen 1943 als therapeutische Technik ein. Kunden, die den Zauberladen besuchen, werden eingeladen sich immaterielle Wünsche in Tauschverhandlungen gegen einen immateriellen Preis, den er selbst bestimmt, zu erfüllen. Dabei können Fähigkeiten erworben werden, von denen sie/er sich wünscht mehr davon zu haben. Im Tausch gibt man dafür Fähigkeiten von denen sie/er genug hat.
Durch spielerisches Verhandeln, besteht die Gelegenheit sich mit eigenen Wünschen und Fähigkeiten auseinanderzusetzen und deren Wert zu spüren. Die Kundin/der Kunde kommt in Kontakt mit ihren/seinen Zielen und Werten und lernen den Preis dafür kennen, der mit dem Treffen einer Wahl verbunden ist.

An diesem Wochenende lernen Sie Ziel und Strategie des Zauberladens in verschiedenen Settings kennen. Sie lernen den Einsatz von Symbolen und Metaphern kennen und können sich in der Rolle des/der Zauberladenbesitzers üben.
In der Arbeit mit Anteilen, zur Exploration und in der Teamentwicklung kann diese Methode mit Freude und Humor eingesetzt werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Was Sie schon immer über Sucht wissen wollten - aber nicht zu fragen wagten (211603)

Do. 11.11.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - Sa. 13.11.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Hedi Wunderlich

Dieses Seminar wendet sich an Menschen, die nicht im Suchtbereich tätig sind, sich aber dennoch immer wieder mit Fragen der Sucht konfrontiert sehen. Wie erkenne ich Sucht? Wie spreche ich eine mögliche Suchtproblematik an, ohne einem Menschen zu nahe zu treten?
Um diese Fragen zu klären soll in diesem Seminar ein grundlegendes Basiswissen die Sucht betreffend vermittelt werden, so dass spezifische Suchtdynamiken im Alltag besser erkannt werden können. Denn Sucht hat, wie keine andere Erkrankung, einschneidende Auswirkungen auf die soziale Beziehungsgestaltung. Das psychodramatische Suchtverständnis kann helfen, Bewegung in blockierte Situationen zu bringen und ermöglicht kreative Rollengestaltung und Räume der Selbstexploration. Grenzen und Möglichkeiten von Hilfe werden ausgelotet.

Rock the Stage!!! Psychodrama begegnet Theatertherapie (215108)

Fr. 12.11.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 14.11.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Michael Döller

An diesem Wochenende treten Psychodrama und Theatertherapie in einen szenischen Dialog. Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Therapieformen werden spielerisch erarbeitet und kreativ reflektiert. Im Miteinander und Wechselspiel der Methoden erweitern wir unser Verständnis von unserem Umgang mit Spielformen, Inszenierungen, Rollen und dem Geschehen auf der Bühne. Für praktische wie auch ethische Fragen zu so grundlegenden Phänomenen wie Spiel und Spontaneität, Experimentieren und Improvisieren, Individuum vis-a-vis Gruppe soll auch Raum geschaffen werden. Alles in allem geht es an diesen Tagen darum, Spielformen zu erkunden, Inspirationen zu sammeln und Freude am gemeinsamen Erleben zu schaffen.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Wieder Freude am Leben finden (213106)

Sa. 13.11.2021 (09:00 - 13:00 Uhr) - So. 14.11.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Sabine Kern

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im europäischen Raum. Dies spiegelt sich in vielen psychotherapeutischen Praxen wider. Das Erscheinungsbild und die Dynamik dieser Störung können je nach Schweregrad und Persönlichkeitsstruktur der KlientInnen unterschiedlich ausgeprägt sein. Um effektive Verbesserungen zu erzielen, müssen bei der Wahl von psychodramatischen Interventionen diese Unterschiede und Besonderheiten berücksichtigt werden. Dazu bedarf es geeigneter Interpretationsfolien und gezielter Maßnahmen.
Wir werden uns deshalb in diesem Seminar mit psychodramatischen Modellen zur Entstehung von Depressionen auseinandersetzen. Das Hauptaugenmerk wird auf psychodramatischen Arrangements und Interventionen liegen, die sich in der Behandlung mit diesem Störungsbild bewährt haben. Hierbei wird sowohl auf die Arbeit im Einzelsetting als auch in der Gruppe eingegangen. Es werden Übungen demonstriert und Raum zur Selbsterfahrung sowie zum Üben gegeben.

Den Körper ins Spiel bringen – Körperorientierte Zugänge im Psychodrama (213107)

Fr. 19.11.2021 (15:00 - 15:00 Uhr) - So. 21.11.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Ariella Pavoni

In diesem Kurs werden wir verschiedene Zugänge in der Beratung auf der Basis aktueller Körperkonzepte psychodramatisch erproben. Der Körper übernimmt im Psychodrama ganz verschiedene Rollen:
Er ist Bühne für Gefühle, Gefäß, Resonanz, Gedächtnis, Ausdruck von Bedürfnis und Mittel zum Kontakt. Der Körper gestaltet Bewegung und Präsenz in den verschiedenen Dimensionen des Raumes. Wir werden uns im Rollenatom diese Facetten genauer anschauen und sie im Hinblick auf die eigene Arbeit reflektieren. Die Psychodrama-Bühne lädt dazu ein, unsere Körperräume zu erleben und systemische Zusammenhänge im Körper spielend zu verstehen. Dabei werden Themen auftauchen, an denen wir beispielhaft sehen können, wie Ideen für Lösungen und mögliche Interventionen über das Embodiment bewegt werden.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 2 - Traumafolgestörungen (213145)

Fr. 19.11.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 21.11.2021 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Traumatherapie muss 1. angemessen umgehen mit dem Dissoziieren und den Flashbacks der PatientInnen, 2. abgespaltene Selbstanteile integrieren und 3. das unbewusste natürliche Selbstheilungssystem aktivieren. Grundlage der psychodramatischen Traumaverarbeitung ist das Auflösen des Dissoziierens durch gezielten Wechsel zwischen den Arbeitsräumen: 1. dem Regie- und Informationsraum, 2. dem Beobachtungs- und Erzählraum, 3. dem Handlungsraum zwischen Täter und Opfer und 4. dem sicheren Ort.
Die TeilnehmerInnen lernen in dem Seminar die Abfolge der wichtigsten Schritte in der psychodramatischen Traumatherapie kennen. Sie üben die Diagnostik und Kriseninterventionen bei einem Flashback, die Anwendung von Selbststabilisierungstechniken und das Schreiben eines Bewältigungsmärchens.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Bis zum Mond und wieder zurück- eine Entdeckungsreise durch die Schätze des Psyc (210402)

Fr. 26.11.2021 (16:00 - 17:00 Uhr) - Sa. 27.11.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Friedlinde Müller-Roesner

In diesem Seminar dürfen Sie die Psychodrama-Bühne in verschiedenen Rollen erkunden und das Verfahren des Psychodramas kennenlernen und sich darin erproben. Wir werden uns mit dem Psychodrama ganz praktisch befassen und gemeinsam eine psychodramatische Reise unternehmen. Auf dieser Reise können wir unterschiedliche Instrumente, Arrangements und Handlungstechniken des Psychodramas entdecken. Eine Reise zum Mond nicht ausgeschlossen!
Die Einsatzmöglichkeiten des Psychodramas sind beinahe unbegrenzt, deshalb kann jede Berufsgruppe an diesem Seminar teilnehmen.

Vorerfahrungen im Psychodrama sind nicht erforderlich, es reicht neugierig auf Neues zu sein.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

Sei direkt! (210604)

Di. 30.11.2021 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Sei direkt!
Kennen Sie Situationen, in denen Sie Konfrontation für das beste Mittel der Wahl halten, jedoch zögern?
Häufig wird direkte Kommunikation in Begegnungen, Situationen oder Gesprächen vermieden.
Wir befürchten Mißverständnisse, Kränkungen und Beziehungsabbrüche.

Pseudokommunikation, Scheinfriede, Verunsicherungen und unsichtbare Mauern können dann die Folge sein.

Mit Hilfe psychodramatischen Probehandelns experimentieren wir in geschütztem Rahmen mit unterschiedliche Arten direkter Kommunikation.
So schaffen wir Klarheit, erleichtern unser Herz und ergänzen unseren Werkzeugkoffer.

Eigene Fälle sind willkommen!

Vorerfahrung mit Psychodrama wird nicht vorausgesetzt.

Kreative Elternarbeit (210605)

Mi. 01.12.2021 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Unterschiedliche psychodramatische Methoden und viele praktische Anregungen für eine erfolgreiche Elternarbeit (einzelne Elternteile, Elternpaare, Elterngruppen) werden vorgestellt, ausprobiert und eingeübt.

Auch schwer zugängliche Eltern(-teile) werden z.B. durch den kreativen Einsatz intermediärer Objekte oder durch die szenische Bearbeitung der anstehenden Themen erreicht. Bei kulturellen oder sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten können methodisch neue Brücken gebaut werden.
Von der Auftragsklärung bis zur Auswertung ist die aufdeckende und eindrücklich gemeinsame Prozessgestaltung durch das Psychodrama Erlebnis und Bereicherung für alle Beteiligten.

Eigene Fragen und Fallbeispiele sind willkommen.

Vorerfahrung mit Psychodrama wird nicht vorausgesetzt.

Wie die Katze um den heißen Brei (213108)

Fr. 03.12.2021 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.12.2021 in München
DozentInnen: Stefan Woinoff

Peinlich, schambesetzt, zu heiß oder unangenehm: Tabu-Themen werden vermieden, verdrängt oder lächerlich gemacht. Was ein Tabu-Thema ist, variiert von Mensch zu Mensch und von Gesellschaft zu Gesellschaft. Insbesondere der Umgang mit Tod, Gott, Sexualität gehören dazu. Gefühle von Scheu, Angst, Panik, Ekel, Ehrfurcht, Schuld und Scham können Wegweiser für Tabu-Themen sein, bei PatientInnen und KlientInnen, aber auch bei uns selbst. Es ist schwer, zu diesen Themen einfühlsame Fragen zu stellen und sie psychodramatisch zu bearbeiten. Wir dürfen uns aber diesen Themen nicht entziehen, sonst verbleiben wir im beredeten Schweigen und verstärken nur noch das Tabu.
Wir wollen gesellschaftliche und eigene Tabuthemen auf die Bühne bringen, um so einen psychodramatischen Umgang mit den Tabus zu entwickeln, die uns in unserer Arbeit begenen.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Bayern werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 7 - Narzisstische Persönlichkeitsstörung (213146)

Fr. 03.12.2021 (14:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.12.2021 in Neu-Anspach
DozentInnen: Martina McClymont-Nielitz

Ein unersättliches Bedürfnis nach Anerkennung bei gleichzeitiger Angst vor tieferer Bindung und Liebe, ein empfindlich gestörtes Selbst(wert)gefühl und übertriebene Selbstbezogenheit kennzeichnen eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Wir nähern uns dem zeitgeist-typischen Krankheitsbild psychodramtisch und erkunden vom Mythos des selbstverliebten des Narziss über die persönlichen entwicklungsgeschichtlichen Ursachen die Entstehung, Diagnostik und störungsspezifischen Behandlung. Die theoretischen Grundlagen können durch Übungen und eigene Fälle lebendig und verständlich gemacht werden.
Ein Seminar für alle, die mit Menschen mit solchen Akzenten zu tun haben, sei es im therapeutischen, pädagogischen oder privaten Bereich. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Hessen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Was leitet mich beim Leiten (214205)

Fr. 03.12.2021 (14:00 - 13:30 Uhr) - So. 05.12.2021 in Lörrach
DozentInnen: Hans Benzinger

Im Psychodrama können wir auf ein reiches Repertoire von Techniken und Arrangements zurückgreifen und es stehen uns differenzierte theoretische Ansätze zur Verfügung. Aber was sind unsere Beweggründe, dass wir mit einer Inszenierung beginnen, bestimmt Techniken anwenden, protagonistenzentriert oder mehr gruppenorientiert arbeiten?
Ziel des Seminars ist es, zu untersuchen, was uns beim Leiten leitet. Sind es unsere theoretischen Hypothesen, Signale des Protagonisten oder der Gruppe, eigene biographische Erfahrungen, LehrerInnen und Vorbilder, oder ganz andere Beweggründe?
Um unser psychodramatisches Handeln besser verstehen zu können und in unserer Leitungskompetenz insgesamt sicherer zu werden, arbeiten wir mit praktischen Übungen, Selbsterfahrung und Ausführungen zur Theorie.

Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Arbeit mit Symbolen im therapeutischen Sandspiel und im Psychodrama (213109)

Fr. 17.12.2021 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 19.12.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Günter Still

Die Arbeit mit Symbolen ist fester und geschätzter Bestandteil in Beratung und Therapie. Besonders in der Arbeit mit Einzelnen wird der Sandkasten oder die "Tischbühne" (Krüger) häufig zur Methode der Wahl. Die Arbeit mit Symbolen eröffnet den Zugang zu Themen und Problemen, die noch nicht bewusstseinsfähig sind. Bewusste Problemkonstellationen gewinnen in der symbolischen Darstellung neue Dimensionen. Denn ein Symbol setzt die emotionale und soziale Situation des Einzelnen in Beziehung zu einem umfassenderen Ganzen und eröffnet nicht gekannte Spielräume. Der alleinige Geltungsanspruch der Alltagswirklichkeit wird zurückgedrängt, indem diese durch das Spiel mit den Symbolen als Bruchstück des Lebens erkennbar gemacht wird.

Die Teilnehmenden erhalten methodische Anregungen für die und praktische Erprobung der Arbeit mit Symbolen in Beratung und Supervision.

Zielgruppe: Alle die mit Symbolen arbeiten und oder daran interessiert sind.

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden auf Wunsch beantragt. (Bearbeitungsgebühr 20.00 Euro).

Psychodrama und Zürcher-Ressourcen-Modell begegnen sich (226101)

Fr. 14.01.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 16.01.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Ariella Pavoni

Das Züricher Ressourcenmodell ist ein motivationspsychologisches Handlungskonzept,
das vielfältige Anschlussmöglichkeiten mit anderen Verfahren und Methoden bietet.
Besonderheiten des Modells sind die konkret praktische Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zur Entwicklung von Zielen und die Arbeit mit Bildern. In diesem Seminar geht es vor allem um das Ausprobieren und Ausloten psychodramatischer Methoden im Umgang mit dem Züricher Ressourcenmodell.

Zielgruppe: Für alle, die in Ihrer beruflichen Tätigkeit mit der Entwicklung von Zielen zu tun haben

Teilnahmevoraussetzungen: Erfahrungen im Psychodrama oder mit anderen handlungsorientierten Methoden

Psychodrama online-Werkstatt: Wege zu einer virtuellen Begegnung (220701)

Sa. 29.01.2022 09:30 - 17:00 Uhr
DozentInnen: Monica Baudracco-Kastner

Die Zeiten des Social Distancing haben uns gelehrt, neue und alternative Wege für die Begegnung zu nutzen. Auch Psychodrama hat sein Weg ins Digitale gefunden und online Formate sind nun kaum noch weg zu denken. Auch virtuell entfalten Spontanität und Kreativität ihre Wirkung und das digitale Medium bietet auch ganz besondere Vorteile, die sämtliche Formen der Zusammenarbeit ergänzen und bereichern können.

Wir möchten in dieser online-Werkstatt die virtuellen Wege der psychodramatischen Begegnung gemeinsam ausprobieren und anschließend methodisch reflektieren.

Wie Ferdinand Buer (Buer 2010) schreibt, hat Moreno mit dem Psychodrama den PsychodramatikerInnen (…) ein Ensemble an Instrumenten hinterlassen, dass sie nicht neu erfinden müssen, sondern, dass sie je neu nutzen können, um der Welt aufzuspielen.

Wir sind überzeugt, dass es ganz im Sinne Morenos wäre, dass wir auch virtuell der Welt aufspielen!

Eine Einladung mit dem Link für die Teilnahme wird kurz vor der Veranstaltung an alle angemeldeten TeilnehmerInnen geschickt.

Einzel- und Gruppentherapie mit Kindern (211701)

Fr. 04.02.2022 (15:00 - 12:00 Uhr) - So. 11.12.2022 in Ulm
DozentInnen: Alfons Aichinger

Die beeindruckende Kreativität von Kindern, in einer leidvollen Situation im Symbolspiel das Lustvolle herauszuholen und sich als aktiv gestaltendes, schöpferisches Wesen zu erleben, faszinierte Moreno, als er vor dem 1. Weltkrieg als junger Mediziner auf seinen Spaziergängen in den öffentlichen Gärten Wiens Kinder beobachte und mit ihnen spielte.
Obwohl Moreno wesentliche Anregungen für die Entwicklung des Psychodramas aus dem kindlichen Spiel gewonnen und in seiner frühen Schaffensperiode mit Kindern gearbeitet hat, entwickelte er das Psychodrama als Therapieverfahren nur für Erwachsene. Da aber Kinder eine spezifische Darstellungs- und Verarbeitungsweise haben und deshalb auch eine eigene Methode benötigen, haben Aichinger und Holl das Psychodrama für Kinder abgewandelt.
Die wesentlichen Veränderungen unseres Ansatzes, den wir in über 40 Jahren erprobt und weiterentwickelt haben, sind:
1. Im Unterschied zu Erwachsenen reinszenieren und bearbeiten Kinder ihre Konfliktsituationen, ohne sich mit den in den Szenen verbundenen Gefühlen wie Ohnmacht und Trauer erneut auszusetzen. Im Symbolspiel, dem »Königsweg« der Kinder und zu den Kindern, stellen Kinder ihre innere Wirklichkeit dar, eignen sie an und gestalten sie um. Daher wird in der Weiterbildung das Verständnis für die Symbolspiele gefördert.
2. Nimmt man diese ureigene Sprache der Kinder ernst, ist auch eine andere Form der Leitung verlangt. Im Unterschied zur Erwachsenentherapie spielen in der Kindertherapie die Therapeuten mit, wobei sie sich die Rollen von den Kindern übertragen lassen und aus therapeutischen Überlegungen heraus auch andere Rollen einnehmen. Neben strukturierenden Interventionen aus der Leiterebene werden die Psychodrama-Techniken der Erwachsenentherapie abgewandelt in den Rollen, die die Therapeuten im Symbolspiel einnehmen, getätigt. Daher wird in der Weiterbildung geübt, wie über das Mitspielen der Therapeuten therapeutische Prozesse unterstützt und über störungsübergreifende und störungsspezifische Interventionen die Weiterentwicklung gefördert werden kann.
Obwohl die Gruppe der Gleichaltrigen für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung ist, werden die heilenden und prophylaktischen Kräfte der Gruppe in der therapeutischen Arbeit mit Kindern immer noch wenig genutzt. Da wir eine systematische Methode der Gruppentherapie mit Kindern entwickelt haben, wird die therapeutische Arbeit mit Kindergruppen neben der Einzeltherapie ein Schwerpunkt der Weiterbildung sein.
3. Um dem Kind und der Familie in ihrer Vielschichtigkeit gerechter zu werden, arbeiten wir mit dem Konzept der Teilearbeit. Moreno ging schon in den 30er Jahren von einem pluralistischen Selbstkonzept aus, wonach das Selbst eine Vielzahl unterschiedlicher und zum Teil widersprüchlicher und sich bekämpfender Anteile enthält. Unseren psychodramatischen Teilearbeit-Ansatz in der Einzeltherapie, in der Familientherapie und in der Arbeit mit Kindern in der Trennungs- und Scheidungssituation wird in der Weiterbildung vermittelt.
4. Für Moreno sind psychische Störungen in erster Linie Beziehungsstörungen und immer im Umweltkontext zu sehen. Deshalb muss die Therapie mit Kindern multi-systemisch und kontextorientiert sein. In der Weiterbildung zeigen wir die von uns entwickelte psychodramatische Familienspieltherapie und Teilearbeit mit Familien.
Seminarinhalte:
In den ersten 5 Seminaren führen wir in die Grundlagen der kinderpsychodramatischen Einzel- und Gruppentherapie ein. In den nächsten 4 Seminaren zeigen wir, wie über störungsübergreifende Interventionen die vier psychischen Grundbedürfnisse nach Selbstwirksamkeit, Selbstwerterhöhung, Bindung und gelingende Beziehungen und Lust befriedigt werden können. Dann werden in vier weiteren Seminaren störungsspezifische Interventionen bei ausgewählten Störungsbildern(aggressive Störungen, Traumaentwicklungsstörungen, Angststörungen, psychische Störungen nach Trennung/Scheidung) behandelt. Zum Schluss werden in zwei Seminaren die Teilearbeit mit Familien und die Familienspieltherapie erarbeitet.

Der Kurs wird berufsbegleitend durchgeführt und umfasst 15 Wochenendseminare zu je drei Tagen.

Störungsspezifische Psychodramatherapie bei Menschen mit psychotischen Erkrankun (223141)

Fr. 11.02.2022 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 13.02.2022 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Allgemeine Themenschwerpunkte: die mentalisastionsorientierte metakognitive Psychotherapie von Psychosen nach Moreno und Morenos Psychosetherapie als Grundlage des psychodramatischen Denkens.
Spezielle Themenschwerpunkte:
1. der Weg der Entwicklung einer psychotischen Dekompensation.
2. Krisenintervention und Diagnostik mithilfe des Doppelgängerdialogs,
3. die transmodale Beziehungsgestaltung.
4. die Hilfswelt-Methode Morenos und ihre Umwandlung in heute einsetzbare therapeutische Techniken,
5. die Auflösung des Gegenübertragungswiderstands von TherapeutInnen und BeraterInnen.
Die TeilnehmerInnen üben in Kleingruppen die vom Leiter demonstrierten Techniken Doppelgängerdialog und die Anwendung der Hilfswelt-Methode mit der Stühlearbeit, mit Handpuppen und mit der Tischbühne.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Doppeln - Doppelpunkt: Alleine und doch zu zweit (224201)

Fr. 11.02.2022 (14:00 - 13:00 Uhr) - So. 13.02.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Bartels

Doppeln gehört zu den wesentlichen Handlungstechniken im Psychodrama. Es ist eine der Techniken im Psychodrama, die bei allen Personen anwendbar und wirksam ist, egal welche störungsspezifischen Merkmale Klienten mitbringen, Ebenso ist das Doppeln bei psychodramatischer Vorgehensweise in allen Formaten – Supervision, Coaching, Therapie, Beratungskontext, Lehr- und Fortbildungskontext – kaum wegzudenken.
Im Seminar sollen vorrangig Begründungen, das Kennenlernen der vielfältigen Arten und das Erlernen der Zugänge in der Anwendung des Doppelns im Mittelpunkt stehen.

Ist das alles? - Sinn und Perspektiven im Leben und im Beruf (225101)

Fr. 11.02.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 13.02.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Nach einer Aufbauphase im Beruf - aber auch in der Familie - können Resignation, Enttäuschung, und Sinnverlust in eine Krise führen. Für unsere Individuation ist es aber wichtig, Erfahrungen mit Grenzen zu machen und uns neuen Orientierungen zu öffnen:
- Flüchten oder standhalten
- Verschliessen oder Öffnen
- Wegschauen oder Anschauen
- Leugnen oder Erkennen
Solche Antinomien sind Inhalte dieses Spannungsfeldes.

Mit den Möglichkeiten des Psychodramas werden wir an diesen "Bilanz"- Themen arbeiten

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edekoben/Überlingen

Schule und Psychodrama (226102)

Sa. 12.02.2022 (10:00 - 18:00 Uhr) - Sa. 02.04.2022 in Giessen
DozentInnen: Ilse Ebert

Baustein 1: Das Seminar setzt Impulse, die persönliche Stresskompetenz und Widerstandskraft zu stärken, um den komplexen und sehr herausfordernden Alltagsbedingungen als Lehrkraft souverän zu begegnen. Weiterhin wird das eigene Zeitmanagement reflektiert.

Baustein 2: Im Verlauf des Seminars werden neben Ideen zur strukturierten Vorbereitung herausfordernder Gespräche auch Strategien zu deren Durchführung vorgestellt und mit Hilfe psychodramatischer Techniken erprobt.

Kreativ Fremdsprachen begegnen (229101)

Fr. 18.02.2022 (16:00 - 17:00 Uhr) - Sa. 19.02.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Monica Baudracco-Kastner

Die Psychodramaturgie Linguistique (PDL), entwickelt von Dr. Bernard Dufeu, ist eine Methode für den Fremdsprachenunterricht, die ihre Hauptquelle im Psychodrama hat. Mit dieser Methode wird die Sprache von Anfang an mit allen Sinnen erlebt. Offene Rahmenaktivitäten stimulieren den Ausdruckswunsch und entwickeln Haltungen und Fähigkeiten (Zuhören, Spontaneität, Empathie), die den Erwerbsprozess fördern. In diesem Workshop werden sprachübergreifend einige Techniken und Elemente der PDL ausprobiert und gemeinsam reflektiert, sowie die Berührungspunkte mit dem Psychodrama analysiert. Fremdsprachenlehrer,-lernende und -interessierte können so in eine ganzheitliche Art des Lernens eintauchen und neue Impulse für das eigene Lernen und Lehren mitnehmen.

Psychodrama begegnet Pränataler Psychologie (227101)

Fr. 04.03.2022 (15:00 - 15:00 Uhr) - So. 06.03.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Monika Jetter-Schröder

Erfahrungen aus der 20-jährigen Praxis in Sozialen Trainingskursen, Einzelarbeit und Beratung mit
Verhaltensauffälligen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen machen deutlich, das psychodramatische Methoden und Techniken und das Wissen der pränatalen Psychologie neue Erkenntnisse und Unterstützung erschließen. Trauma-sensibles Arbeiten ermöglicht und findetAnerkennung bei der besonderen Zielgruppe.
Unser netzwerkerisches Vorgehen (szenische Arbeit, Aufstellungen, Körperarbeit und Arbeiten mit dem Unbewussten und Körpergedächtnis-, u.a.) ermöglicht Kompetenzerweiterung, bringt Leichtigkeit und Freude bei der Arbeit.
Die praktische Arbeit wird jeweils ergänzt mit Theorie und wissenschaftlichem Hintergrund.
Eigene Anliegen und Selbsterfahrungsmöglichkeiten werden angeboten, sowie Fallsupervision.
Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden auf Wunsch beantragt. (Bearbeitungsgebühr 20,00 Euro).

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edekoben/Überlingen

Simulation von Bedrohlichen Situationen und Krisen (229102)

Sa. 05.03.2022 09:00 - 19:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Uwe Mettlach

An diesem Tag werden wir zwei unterschiedliche Simulationen durchführen. Die erste wird sich mit der Gruppendynamik in einer Geiselnahme beschäftigen. Hier geht es um das Erforschen der unterschiedlichen Rollen und ihrer Dynamik mit dem Ziel unterschiedliche Strategien zu entwickeln.
In der zweiten Simulation geht es um eine größere Bedrohung für eine Bevölkerung und die unterschiedlichen Phasen der Veränderung und die Nutzung des Kreativen Zirkels.
Mit der Gruppe werden diese beiden Szenarien entwickelt, erspielt und ausgewertet. Es besteht jederzeit die Möglichkeit des Rückzuges in eine Notausposition. Das Seminar richtet sich an psychisch stabile Personen, die sich in eine Ausnahmesituation begeben möchten um die Wirkmechanismen und die eigenen Spielräume kennenlernen möchten.

Im Vorfeld werden Informationen zur Spielvorbereitung verschickt, der Arbeitsaufwand beträgt dafür 45 Min.

Kompaktqualifikation "Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen" (221940)

Fr. 11.03.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 03.07.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Diese fünfteilige Fortbildungsreihe bietet Interessierten aus

- Sozialer Arbeit und Jugendhilfe
- Therapie und Beratung
- Schule, Ausbildung und Beruf

… wertvolles Hintergrundwissen, Inspiration und viel konkretes Handwerkszeug für diese Zielgruppe.

Sie entdecken neue Perspektiven und Zugänge und erhalten ein tieferes Verständnis sowie eine Fülle kreativer Methoden für die psychodramatische Einzel- und Gruppenarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Viele ganz unterschiedliche Spielideen und Übungen werden ausprobiert.
Dabei werden Abwandlungen für Ihre konkrete Arbeitssituation vorgestellt und auf Wunsch demonstriert oder eingeübt.

Psychodramatische Vorkenntnisse oder Erfahrungen sind nicht nötig, berufliche Erfahrungen mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sind jedoch erwünscht.

Eigene Fragestellungen und Falleingaben sind willkommen!

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

1. Wochenende "Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

Inhalte:
- Praxisorientierte Einführung in die Soziometrie
- Einführung in Morenos Philosophie
- Grundlegende psychodramatische Interventionen für Jugendliche und junge Erwachsene
- Grundlagen für die Gruppen- und Einzelarbeit

Sie werden damit optimal in Theorie und Praxis auf die weiteren Wochenenden dieser Fortbildungsreihe vorbereitet.

1. Wochenende "Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

Inhalte:
- Praxisorientierte Einführung in die Soziometrie
- Einführung in Morenos therapeutische Philosophie
- Grundlegende psychodramatische Interventionen für die Arbeit Jugendliche und junge Erwachsene
- Grundlagen für die Gruppen- und Einzelarbeit

Sie werden damit in Theorie und Praxis optimal auf die weiteren Wochenenden dieser Fortbildungsreihe vorbereitet.

2. Wochenende "Kreativität und Identität"

Inhalte:
- Ideen für Auftragsklärung und Startsituationen
- Motivation, Offenheit und Spielfreude
- Identitätsbildende und Ich-stärkende Übungen
- Die Imagewerkstatt
- Kreative Prävention für unterschiedliche Ziel- und Risikogruppen
- Viele attraktive psychodramatische Spielideen, die Soziales Lernen initiieren.

3. Wochenende "Grenzverletzungen, Aggressivität und Verweigerung"

Inhalte:
- Psychodramatische Interventionen bei Aggressivität
- Kurzes Update zu den Aggressionstheorien
- Umgang mit Regeln und Regelverstößen
- Kreative Beziehungsgestaltung bei Dissozialität
- Viele praktische Impulse für den Alltag
- Konzeptionelle Empfehlungen

4. Wochenende "Mobbing und Ausgrenzung"

Inhalte:
- Was ist Mobbing und was nicht?
- Wissen und Können aus Psychodrama, Soziometrie und Gruppendynamik
- Übersicht über bekannte Strategien gegen Mobbing und konzeptionelle Empfehlungen
- Rollengestaltung bei Mobbing-Interventionen
- Wege zu echter Stärkung der Betroffenen
- Effektive psychodramatische Interventionen bei Mobbing und Ausgrenzung, auch für gesamte Schulklassen, Einrichtungen usw.

5. Wochenende "Ablösung und Abschied"

Inhalte:
An diesem Wochenende geht es um Verselbstständigung- und Ablösungsprozesse Jugendlicher und junger Erwachsener in Bezug auf Elternhaus, Institution oder im Hinblick auf das Ende der therapeutischen oder der pädagogischen Arbeit.

- Hilfreiche Haltungen und Interventionen für eine gelingende Ablösung
- Umgang mit erlernter Hilflosigkeit, Abhängigkeiten und ungelösten Problemen
- Umgang mit den Affekten, die mit Ablösung einhergehen
- Feedbackkultur
- Geeignete Formen der Auswertung für Jugendliche und junge Erwachsene

Alle Bausteine können auch einzeln gebucht werden (zu finden ab Seite ...)

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Ich bekomme keine Karte! - Mit Soziometrie gruppendynamisch arbeiten (224202)

Fr. 11.03.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 13.03.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Rosemarie Budziat

Soziometrie bietet viele großartige Möglichkeiten, die Beziehungen in Gruppen abzubilden, um in der Folge damit zu arbeiten. Problematisch und knifflig wird es, wenn Soziometrie nicht nur klärend und erhellend wirkt, sondern manchmal eben auch aufdeckend und kränkend. Dann sinkt die Stimmung in der Gruppe die Gruppenleitung fragt sich, wie sie mit den Ergebnissen der Soziometrie weiter arbeiten soll.
Mit Hilfe verschiedener Gruppenmodelle, praktischer Übungen und der Seminargruppe im Hier und Jetzt werden Handlungsoptionen untersucht und ausprobiert. Selbst- und Fremdwahrnehmung spielen dabei eine große Rolle.

Vorkenntnisse in Psychodrama oder Soziometrie sind erwünscht.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen (227102)

Fr. 11.03.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 13.03.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

1. Wochenende der Kompaktqualifikation "Soziales lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"
(siehe Seite ..)

Inhalte
- Praxisorientierte Einführung in die Soziometrie
- Einführung in Morenos therapeutische Philosophie
- Grundlegende psychodramatische Interventionen für die Arbeit Jugendliche und junge Erwachsene
- Grundlagen für die Gruppen- und Einzelarbeit

Sie werden damit in Theorie und Praxis optimal auf die weiteren Wochenenden dieser Fortbildungsreihe vorbereitet.

Dieses Wochenende kann auch separat gebucht werden.

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Krankheitsbezogene, störungsspezifische Psychodramatherapie in Theorie und Praxi (223142)

Fr. 18.03.2022 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 20.03.2022 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Im mentalisations-orientiertem Psychodrama werden die depressiven Symptome als das Ergebnis von Blockaden oder Defiziten der inneren Konfliktverarbeitung verstanden. Störungsspezifische psychodramatische Therapie löst diese Blockaden spezifisch auf. Sie differenziert zwischen Aktualkonflikten (z.B. Erschöpfungsdepression, Trauer bei Tod von Bezugspersonen, Suchtproblematik), neurotischen Depressionen (Abbau der Anpassung durch Identifizierung mit dem Angreifer), schweren Depressionen bei strukturellen Konflikten (Selbststeuerung befindet sich im Symptom) und suizidalen Krisen.
In Falldemonstrationen und Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des therapeutischen Vorgehens in Zweiergruppen.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Selbstfürsorge oder doch lieber "innerer Schweinehund" (225102)

Fr. 18.03.2022 (13:00 - 17:00 Uhr) - Sa. 19.03.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Hedi Wunderlich

Kopf sagt: „Sport.“, Bauch sagt: „Spätzle.“ Oder doch lieber was ganz anderes? Häufig begegnen uns nach herausfordernden Situationen im beruflichen oder privaten Alltag Missstimmungen, Antriebslosigkeit, Gereiztheit. Körper, Geist und Seele fühlen sich ausgelaugt und leer an. Dann meldet sich oft unser innerer Schweinehund, lässt uns erst mal auf der Couch sitzen, herumnörgeln und so gar nichts ist recht. Natürlich weiß „man“, dass „man“ hätte Grenzen setzen sollen, auf sich achten hätte sollen… .
In diesem Seminar lade ich Sie ein, Ihrem „inneren Schweinehund“ auf die Spur zu kommen. Was will er? Warum meldet er sich immer wieder und hält mich von meinem Veränderungswillen ab? Gleichzeitig entdecken wir die selbstfürsorgende Rolle in uns. Wie komme ich wieder in Schwingung zu mir selbst? Was brauche ich, um die selbstfürsorgende Rolle zu aktivieren? Vielleicht gibt es noch andere Rollen, die mich in diese ambivalente Handlungsverläufe bringen.
Lassen Sie uns an Hand von psychodramatischen Techniken, mit Spaß und Tiefe dieses sehr menschliche Phänomen erkunden und erspüren. Antworten können gefunden werden, um den inneren Schweinehund zu besänftigen und die Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren.

Trennung - Abschied - Neubeginn (225103)

Fr. 18.03.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 20.03.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Trennung und Abschied sind Erfahrungen, die sich durch unser ganzes Leben ziehen.
Immer wieder müssen wir loslassen: Orte, Gruppen, Altersstufen, Beziehungen, einzelne Menschen, die uns nahestehen. Oft wehren wir uns gegen den Verlust, wollen ihn nicht wahrhaben und spüren keine Kraft mehr, Leere und Dunkelheit zu überwinden.
Doch lässt nicht jeder Abschied auch einen Freiraum für den Neubeginn? Um das spüren zu können, ist es notwendig, unsere kreativen Kräfte wieder in Bewegung zu bringen.
Mit den Möglichkeiten des Psychodramas werden wir uns diesen Themen nähern, Abschiede inszenieren, uns auf der Bühne damit befassen und die Kräfte des Neubeginns erleben.

Gewaltprävention und Psychodrama begegnen sich (220601)

Mi. 23.03.2022 09:30 - 17:30 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Wolfgang Kocher

In diesem Workshop widmen wir uns einen Tag aktiv dem Umgang mit dem Thema „Gewalt“.
Mit psychodramatischen Methoden und Handlungsansätzen aus der Gewaltprävention lernen die Teilnehmenden einem „Fehlverhalten“ mit 80% Empathie und 20% Autorität zu begegnen, wirkungsvoll eine Grenze zu setzen und dabei gut in Beziehung zu bleiben. Die Teilnehmenden setzen sich psychodramatisch mit ihrem eigenen Konfliktverhalten auseinander und lernen Modelle, wie die „Statuswippe“, oder Tools, wie das „RAD-Modell“ und die „Technik der kaputten Schallplatte“, kennen. Ein Etappenziel des Workshops ist, der nächsten „Auseinandersetzung“ energieschonender zu begegnen und aufkommende Konflikte im pädagogischen Alltag mit Humor und innerer Entschlossenheit abzumildern. Alles ist leicht erlernbar und lässt sich ohne großen Aufwand im pädagogischen Alltag anwenden.

Prävention, Kreativität und Identität (227103)

Fr. 25.03.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 27.03.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

2. Wochenende der Kompaktqualifikation "Soziales lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"
(siehe Seite ..)

Sie möchten gerne das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen kennenlernen und neue Ideen für ihre Begegnung und Arbeit mit jungen Menschen bekommen? Dann herzlich willkommen zu einem lebendigen Wochenende:

- Prävention, Kreativität und Identität
- Motivation und Spielfreude
- Identitätsbildende und Ich-stärkende Übungen
- Die Imagewerkstatt
- Einzelarbeit mit Jugendlichen
- Verschiedene attraktive psychodramatische Spielideen, die Soziales Lernen initiieren.

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Erfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig.

Baustein 2 der Kompaktqualifikation "Psychodrama und Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen". Einzeln buchbar.

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Schnupperseminar - Was ist eigentlich Psychodrama? (220401)

Fr. 01.04.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 03.04.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Bartels

Nur wenige Menschen wissen, dass es im Psychodrama nicht ums Schauspielen geht, sondern dass die Bühne im Psychodrama ein geschützter Raum ist, in dem man ohne Vorkenntnisse ungeahnte Abenteuer erleben kann. Was man immer schon mal sagen oder tun wollte - hier kann es gewagt und ausprobiert werden. Alles wird im Spiel erlebt.
Alles was in Beziehung zu einander steht - seien es Mitglieder einer Familie, eines Kollegenteams, oder einer politischen Organisation, seien es bohrende Gefühle oder schmerzende Organe in einem menschlichen Körper - kann auf der Bühne inszeniert werden. Immer geht es darum, Unsichtbares sichtbar und Unverständliches verständlich zu machen.
Selbsterkenntnis ist dabei nicht ausgeschlossen.
Die Teilnehmenden lernen spielerisch das Psychodrama kennen und fangen vielleicht Feuer.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

Psychodramatherapie im Einzelsetting (223101)

Fr. 08.04.2022 (09:30 - 16:30 Uhr) - So. 10.04.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Sabine Kern

Psychodrama wird häufig nur als Gruppenmethode gesehen, obwohl viele PsychodramatikerInnen im Einzelsetting tätig sind und bereits Jacob Levy Moreno in seinem Sanatorium in Beacon PatientInnen auch einzeltherapeutisch behandelt hat. Um auch im Einzelsetting szenisch arbeiten zu können, bedarf es spezieller Techniken und Arrangements, die in diesem Seminar vorgestellt werden. Wie und in welchen Modifikationen diese bei bestimmten Störungsbildern und Altersgruppen eingesetzt werden können, kann erfahren und erprobt werden.

Psychodrama-Grundkenntnisse sind erwünscht.

Psychodrama im Rahmen der Humanistischen Psychotherapie (224101)

Fr. 08.04.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 10.04.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Anatoli Pimenidou

PsychodramatikerInnen spielen gerne auf der Bühne und Psychodrama ist eine der sechs Verfahren, der humanistischen Psychotherapie.
In diesem Seminar wollen wir im Wechsel von theoretischem Input und spielerischen Inszenierungen die humanistischen Methoden und die gemeinsame humanistische Basis erkunden:
A. Das humanistische Menschenbild, Krankheitsbild, psychotherapeutische Haltung und Prinzipien.
B. Die sechs humanistischen Verfahren sollen nebeneinander in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten betrachtet werden. Und eine Kerntechnik – oder eine prominente Intervention jedes Verfahrens soll ausprobiert werden.
Jede/r TeilnehmerIn wird vorab „leicht verdauliches“ Material für ein humanistisches Verfahren bekommen, damit wir alle mit Vorkenntnissen (in Grundzügen) teilnehmen und gemeinsam – mit Lust und Engagement – experimentieren können.

Anwärmung, Aufwärmung, Warming Up und mehr (224203)

Fr. 08.04.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 10.04.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Eszter Stréda

Über die richtige Übung für die Gestaltung Anfangssituationen
in Seminaren, Workshops oder Sitzungen hat sich sicher schon
jedeR PsychodramatikerIn den Kopf zerbrochen.
Die angemessene Anfangsübung hängt von vielen Aspekten ab. Der
Zweck und der Kontrakt, die Zusammensetzung (Alter, Geschlecht,
usw.), die aktuelle Lage und der Entwicklungsgrad der Gruppe, aber
auch die Absicht des Leiters/der Leiterin - die sind alle wichtige
Kriterien der Entscheidung für ein bestimmtes Warming up.
In diesem Seminar erfahren wir Anwärmübungen verschiedener
Typen und Indikationen selbst und machen uns ihre Wirkung auf
uns als TeilnehmerInnen bewusst. Wir spüren, in welche Richtung sie
uns bringen und welche Themen durch diese Übungen in uns auf-
kommen. Um die Erlebnisse in brauchbares Wissen zu verwandeln
sammeln und ordnen wir unsere Erfahrungen gemeinsam.

S T O P P ? Nein sagen lernen (225104)

Fr. 08.04.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 10.04.2022 in Frankfurt Main
DozentInnen: Manuela Lunze

Wie zieht man nun eine Grenze zum Gegenüber? Wie schafft man es, dafür zu sorgen, dass die gesteckten Grenzen nachhaltig eingehalten werden?
Der Ursprung für die mangelnde Fähigkeit der Abgrenzung liegt oftmals in der Herkunftsfamilie. Die Botschaften der Bezugspersonen und die eigenen inneren Antreiber verhindern, dass wir gut für uns sorgen und uns erfolgreich abgrenzen.
In klassischen Psychodrama-Protagonistenarbeiten finden wir diese inneren Hindernisse heraus. Jede/r TeilnehmerIn hat die Gelegenheit in speziellen „Spielsequenzen“ die Abgrenzung nachzuspüren, einzuüben und zu festigen.
Nachdem die Grenzziehung ein wichtiges Mittel in der Kommunikation ist, werden wir die verbalen und vorzugsweise die non-verbalen Zeichen in der Kommunikation (Körpersprache, innere Haltung) transparent machen und Sie dafür sensibilisieren.
Theoretische Grundlagen dieses Themas werden vorgestellt und diskutiert.
Die Belohnung, die auf Sie wartet: Authentizität und ein stimmiges Selbstbild!

Krankheitsbezogene, störungsspezifische Psychodramatherapie in Theorie und Praxi (223143)

Fr. 29.04.2022 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 01.05.2022 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Was ist eine Borderlineorganisation, eine strukturelle Störung oder eine Persönlichkeitsstörung? Persönlichkeitsgestörte PatientInnen leiden an einer metakognitiven Störung. Sie erleben ihre starre Abwehr als zu ihrer Identität zugehörig. Sie rufen damit schwere Beziehungsstörungen hervor, auch in der therapeutischen Beziehung.
Die TeilnehmerInnen üben in Zweiergruppen, ihre eigenen negativen Affekte in der therapeutischen Beziehung für die Behandlung fruchtbar zu machen. Sie symbolisieren dazu die dysfunktionalen metakognitiven Ich-Zustände der PatientInnen (ego-states) mit Stühlen und Handpuppen und lassen sie miteinander in Interaktion treten. Sie lernen das "Prinzip Antwort statt Deutung" mithilfe des psychodramatischen Antwortens durch Aufstellen der drei aufgabenbezogenen metakognitiven Ich-Zustände der Therapeutin.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Der Zauberladen (225105)

Fr. 29.04.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 01.05.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

J.L. Moreno führte den Zauberladen 1943 als therapeutische Technik ein. Kunden, die den Zauberladen besuchen, werden eingeladen sich immaterielle Wünsche in Tauschverhandlungen gegen einen immateriellen Preis, den er selbst bestimmt, zu erfüllen. Dabei können Fähigkeiten erworben werden, von denen sie/er sich wünscht mehr davon zu haben. Im Tausch gibt man dafür Fähigkeiten von denen sie/er genug hat.
Durch spielerisches Verhandeln, besteht die Gelegenheit sich mit eigenen Wünschen und Fähigkeiten auseinanderzusetzen und deren Wert zu spüren. Die Kundin/der Kunde kommt in Kontakt mit ihren/seinen Zielen und Werten und lernen den Preis dafür kennen, der mit dem Treffen einer Wahl verbunden ist.

An diesem Wochenende lernen Sie Ziel und Strategie des Zauberladens in verschiedenen Settings kennen. Sie lernen den Einsatz von Symbolen und Metaphern kennen und können sich in der Rolle des/der Zauberladenbesitzers üben.
In der Arbeit mit Anteilen, zur Exploration und in der Teamentwicklung kann diese Methode mit Freude und Humor eingesetzt werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edekoben/Überlingen

Aggressivität, Grenzverletzung und Verweigerung (227104)

Fr. 29.04.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 01.05.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

3. Wochenende der Kompaktqualifikation "Soziales lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"
(siehe Seite ..)

Aggressives Verhalten kann manches Vorhaben verunmöglichen und löst oft viel Handlungsdruck und Betroffenheit aus. Jugendliche, oft an Körpergröße und Kraft überlegen, können Chaos, Ablehnung oder Ausschluss auslösen und werden so immer wieder in ihren Überzeugungen und Mustern bestätigt.
Dieses Seminar vermittelt folgende lösungsweisende Inhalte:

- Kurzes Update zu Aggressionstheorien
- Umgang mit Regeln und Regelverstößen
- Hilfreiche Haltungen bei aggressivem Verhalten
- Psychodramatische Interventionen bei Aggressivität und Verweigerung
- Impulse für Alltag und Konzeption

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Vorerfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig!

Baustein 3 der Kompaktqualifikation "Psychodrama und Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen". Einzeln buchbar.

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Die Bühne des Alltäglichen! (224102)

Fr. 06.05.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 08.05.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Petra Nonnenmacher

„Lebenswelt kann im Bild gesprochen gesehen werden als Bühne, auf der Menschen in einem Stück in Rollen und Bühnenbildern nach bühnenspezifischen Regeln miteinander agieren; Lebenswelt ist gleichsam der Ort eines Stegreifspiels in vorgegebenen Mustern“.
- Hans Thiersch –

Ebenso wie Moreno, geht es der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit darum, dass der Mensch „Regisseur seines Lebens“ wird. Das von Hans Thiersch entwickelte Konzept kann sozusagen als Ausgangspunkt psychodramatischen Nachdenkens in der Sozialen Arbeit verstanden werden, mit dem ein Perspektivwandel eingeläutet wurde: weg von der „Bearbeitung“ hin zu „Lebensbewältigung“, von Segmentierung der Problemlagen zu ganzheitlicher Betrachtung, von Ausgrenzung zu Gleichheit in Verschiedenheit und von kolonialisierendem Expert*innentum zu Respekt vor den Menschen als Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt.
Die Verknüpfung beider Theoriekonzepte eröffnet vielfältige Lernarrangements und methodische Schätze, die den alltäglichen pädagogischen Herausforderungen eine bedeutsame Bühne bieten. Auf dieser fokussieren sich unsere Erfahrungen des Alltags wie in einem Brennspiegel und stellen vor der Kulisse der sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Moderne gleichsam die Weite von Leben und Gesellschaft dar.

Gemeinsam erspielen wir im Seminar die jeweils wichtigsten Theorieansätze beider Konzepte und ermöglichen dadurch eine philosophische Begegnung, die den lauten, schrägen, geheimen und eigensinnigen Sehnsüchten des Alltags nicht nur einen Raum, sondern eine Bühne bieten, auf der diese aus – und erlebt werden können. Neben überraschenden Denkanstößen werden wagemutig und lustvoll neue Wege und Handlungsalternativen als „Regisseur*innen unserer Welt“ begeh- und erlebbar.

Pippi Langstrumpf und der Zwischenraum vom Lattenzaun (228101)

Sa. 07.05.2022 (10:00 - 14:30 Uhr) - So. 08.05.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Steffen Joas

„Ich mach‘ mir die Welt, wide wide wie sie mir gefällt“ – wer möchte nicht mal gerne die Architektin des eigenen Luftschlosses sein? Doch dann kommt alles anders, weil ich keine Pferde hochheben kann.

Realität ist das, was mich einholt, wenn ich bei der Verwirklichung meiner Wünsche den Boden unter den Füßen verliere; das, womit ich rechnen sollte, wenn ich nicht als TraumtänzerIn aus allen Wolken fallen und auf dem harten Boden des ‚echten Lebens‘ aufschlagen will.

Bei unserer Verabredung mit der Realität könnte es darum gehen, sie näher kennenzulernen. Lässt sie vielleicht mit sich verhandeln? Was ist da für mich drin? Wo stoße ich an harte Grenzen? Wie geht es mir mit meiner Realität – und mit der Realität der anderen? Wie will ich diese Beziehung gestalten? – Wir haben Lust mit Euch Antworten auf diese und weitere Fragen zu suchen.

Bibliolog – Wenn biblische Geschichte anfangen zu sprechen (229103)

Fr. 13.05.2022 (14:30 - 16:30 Uhr) - So. 10.07.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Markus A. Lange

Was geht Noah durch den Kopf, als er die Tiere in die Arche führt? Wie fühlt sich Sara nach der Geburt ihres Sohnes Isaaks? Was hat der Dornbusch in der Wüste gedacht, nachdem Gott durch ihn zu Moses sprach? Wie geht es den Menschen, die den Propheten Jona in Ninive erleben, durch den Kopf? Was nehmen die Leute um Jesus herum wahr - und was bewegt sie?

Der Bibliolog ist eine kreative Art, mit Texten der Bibel zu arbeiten. Im Bibliolog wird Gefühlen und Gedanken von Figuren und Dingen, die in einer Geschichte eine Rolle spielen, ein Raum geboten. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, in die Geschichten einzutauchen, in Rollen zu schlüpfen und diese lebendig werden zu lassen. Dabei kommt es immer wieder zu erhellenden und spannenden Entdeckungen an den Texten und an sich selbst.

Diese niederschwellige Form des Bibliodramas wurde von Peter Pitzele (PhD) in den USA entwickelt und ist mittlerweile in vielen Ländern verbreitet. Als Psychodramatiker und Literaturwissenschaflter ist es ihm gelungen, Prinzipien und Methoden des Psychodramas auf den Umgang mit biblischen Texten so zu übertragen, dass ein wertschätzendes und erkenntnisförderndes Erleben von Text, Gruppe und der eigenen Person möglich ist. Der Begriff Bibliolog verweist darauf, dass in dieser Methode im mündlichen Austausch, durch das gesprochene Wort (griech. ´logos´), die Textwelten der Vergangenheit und die Lebenswelten der Teilnehmenden heute in einen Dialog treten.

Bibliolog wird vielfältig eingesetzt: in Andachten und als Einstieg in Bibelstunden, anstatt einer Ansprache oder Predigt in Gottesdiensten, im Religionsunterricht, Kinder- und Jugendarbeit in religiösem Kontext, in pastoraler Supervision und spiritueller Begleitung, bei Freizeiten, Einkehrwochen, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, Konferenzen und Tagungen, sowohl in jüdischen Gruppen wie auch in christlichen Gemeinden und in der interreligösen Begegnung.

Dieser Kurs in zwei Teilen erfüllt das Curriculum des Zertifikats Grundstufe des Bibliolog Netzwerk International. Bei erfolgreicher Teilnahme wird der Nachweis erbracht, dass die TeilnehmerInnen grundlegend vertraut sind mit der Praxis und Haltung, die ein verantwortliches Arbeiten mit der Methode ermöglichen.

Motivation und Konflikt (226103)

Do. 19.05.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 21.05.2022 in Freiburg
DozentInnen: Klaus-Ernst Harter

In Krisen sind wir herausgefordert, unser Verhalten, unsere Haltungen, unsere Rollen neu auszurichten. In Arbeitsstrukturen wie z.B. in Teams oder Organisationen entscheiden wir nicht immer selbst (mit), wie diese Veränderungen umgesetzt werden. Auch als Vorgesetzte unterliegen wir Abläufen, die wir nur bedingt mitgestalten. Und je komplexer die Struktur, desto schwieriger wird es für alle Beteiligten, konstruktive Wege zu finden und andere dahin mitzunehmen. Psychodrama und Soziometrie eignen sich hervorragend zur Krisenbewältigung und zur Motivation. An Hand von mitgebrachten Herausforderungen werden wir aus der gegebenen Lage heraus transparente, motivierende und zielführende Lösungen entwickeln und umzusetzen.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Mobbing und Ausgrenzung (227105)

Fr. 20.05.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 22.05.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

4. Wochenende der Kompaktqualifikation "Soziales lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"
(siehe Seite ..)

Oft erst sehr spät erfahren helfende Erwachsene - verbunden mit der Bitte um Stillschweigen - von den Schikanen und dem Leid, dem viele Heranwachsende in der Schule, am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oder im Freundeskreis ausgesetzt sind.
Dieses Seminar bietet handlungsweisendes Theoriewissen, vor allen Dingen jedoch praxisnahe und hilfreiche Methoden, auch für extreme Fälle.

Begriffsklärungen:
- Mobbing, Bullying, Cyber-Mobbing, etc.
- Wissen und Können aus Psychodrama, Soziometrie und Gruppendynamik
- Übersicht über bekannte Strategien gegen Mobbing und konzeptionelle Empfehlungen
- Rollengestaltung bei Mobbing-Interventionen
- Wege zu echter Stärkung der Betroffenen, v.a. bei wiederholtem Mobbing
- Effektive psychodramatische Interventionen bei Mobbing und Ausgrenzung, auch für gesamte Schulklassen / Schulen o.ä.

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Erfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig.

Baustein 4 der Kompaktqualifikation "Psychodrama und Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen". Einzeln buchbar.

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Kennenlern- und Zulassungsseminar Grundstufe 2022 - 2023 - Stuttgart (221001)

Fr. 24.06.2022 (14:30 - 14:30 Uhr) - So. 26.06.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Nikolas Danzinger

Das Zulassungsseminar für die Weiterbildung Psychodrama bietet die Möglichkeit in die „Welt des Psychodramas“ hinein zu schnuppern und die Motivation für die Teilnahme an der Weiterbildung Psychodrama zu prüfen. Inhalte des Wochenendes sind gegenseitiges Kennenlernen, erste Annäherung an psychodramatische Arbeitsformen, Erwärmung für die Übernahme von Rollen und Erkunden der eigenen Freude am Spiel.
Als szenisch darstellendes Verfahren des inneren Erlebens sind für die Weiterbildung Psychodrama die persönliche Eignung, Spielfreude und das Einlassen auf die Weiterbildungsgruppe Voraussetzungen für die Teilnahme. Zusammen mit dem Zulassungsinterview bildet das Zulassungsseminar die Grundlage für die Einschätzung zur Zulassung in die Grundstufe.

Spielräume der Zukunft: Psychodrama und Digitalisierung (226104)

Fr. 24.06.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 26.06.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Carmen Zahn

Was heisst Digitalisierung? Ist das Robotik, virtuelle Realität, KI? Geht es um neue Formen der Kommunikation? Oder gar um ganz neue Unternehmens- und Führungskulturen, Team- und Personalentwicklungsstrategien? Eine digitalisierte Gesellschaft beinhaltet eine neue Art des Zusammenseins. Digitalisierung ist jetzt und betrifft uns alle. Sie ist Chance und Herausforderung zugleich.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns psychodramatisch mit Themen der Digitalisierung und den Veränderungen, die sie mit sich bringen. Aus unserer persönlichen Haltung heraus wagen wir einen Blick nach vorne und suchen erste Lösungsansätze für die Aufgaben, die sich künftig stellen werden. Und wer könnte sich diesen Aufgaben besser stellen als die „Visionäre des Imperfekten“?. Zukunft lässt sich nicht nur erleben, sondern auch gemeinsam gestalten.

Moreno in Wien (229104)

Fr. 24.06.2022 (14:00 - 13:00 Uhr) - So. 26.06.2022 in Wien
DozentInnen: Angela Christoph

Wir begeben uns auf Spurensuche nach Morenos frühen Jahren in Wien (ca.1900-1925). Wir werden Morenos Lebensraum, sein Umfeld und Wegbegleiter kennenlernen, die ihn und sein Lebenswerk geprägt und inspiriert haben. Wir wollen die Stadt Wien mit allen Sinnen erleben – u.a. durch einen Streifzug über den Naschmarkt, den Besuch der Innenstadt mit jenen Kaffeehäusern, in denen Moreno erste Schritte mit seinem Projekt „Die lebendige Zeitung“ machte, vorbei an dem Konzerthaus, in dem Moreno seine „Idee und Praxis des Stegreiftheaters“ vortrug und dem Augarten, in dem er mit Kindern Stegreifspiele spielte. Spaziergänge wechseln sich mit kulturellen Exkursionen und Kurzvorträgen ab und immer wieder werden wir psychodramatisch eine Brücke zur Gegenwart bauen.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edekoben/Überlingen

Biographische Verstrickungen (219103)

Fr. 01.07.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 03.07.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Unserem Bewusstsein häufig nicht unmittelbar zugänglich ist die Tatsache, dass unsere Erziehungshaltungen
und -methoden geprägt sind von unseren eigenen Erfahrungen in der Kindheit und denen der
Generationen vor uns. Es ist ein feines Gewebe von Empfindungen und oft unbewussten Gefühlen und
Erfahrungen, das uns sowohl in unserer Haltung Kindern als auch unserem »inneren Kind« gegenüber
prägt. Dabei spielt eine Rolle ob uns Empathie entgegen gebracht wurde und ob es uns auf dieser
Grundlage möglich wurde, Empathiefähigkeit zu entwickeln.
Transgenerational sind wir in Deutschland auch hier mit dem Erbe des Faschismus kollektiv konfrontiert. Wie sehr und wie tief die nationalsozialistische Ideologie vom Umgang mit Säuglingen, Kleinkindern und Kindern uns geprägt hat, soll daher der Schwerpunkt in diesem Seminar sein. Gemeinsam erkunden wir mit Hilfe psycho- und soziodramatischer Handlungstechniken dieses feine Gewebe von Glaubens- und Haltungsfragen und erproben Möglichkeiten der Veränderung.

Teil des Seminars ist eine öffentliche Abendveranstaltung mit einem Vortrag von
Dr. Rose Ahlheim, Berlin
Analytische Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin, SKEPT (Säuglings-Kinder-Eltern-Psychotherapie), Sonderschullehrerin und Autorin verschiedener Publikationen, u.a. mit Getrud Haarer: „Die deutsche Mutter und ihr letztes Kind“ (2012); mit Klaus Ahlheim: „Autonomie statt Gehorsam: Zu einer Erziehung nach Auschwitz" (2018);

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am Freitag, 02. Juli 2021 17:00 Uhr - 21:00 Uhr in Kooperation mit der C. G. Jung-Gesellschaft Stuttgart e.V. im Hotel Silber in Stuttgart (Säulensaal der ehemaligen Gestapozentrale und heutigen Gedenkstätte und Ort historischer und politischer Bildung) statt.

Nur Teilnahme Abendverantaltung: 15,00 Euro

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden beantragt.

Kennenlern- und Zulassungsseminar Grundstufe 2220- 2023 - Bad Vilbel (221002)

Fr. 01.07.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 03.07.2022 in Bad Vilbel
DozentInnen: Ilse Ebert

Das Zulassungsseminar für die Weiterbildung Psychodrama bietet die Möglichkeit in die „Welt des Psychodramas“ hinein zu schnuppern und die Motivation für die Teilnahme an der Weiterbildung Psychodrama zu prüfen. Inhalte des Wochenendes sind gegenseitiges Kennenlernen, erste Annäherung an psychodramatische Arbeitsformen, Erwärmung für die Übernahme von Rollen und Erkunden der eigenen Freude am Spiel.
Als szenisch darstellendes Verfahren des inneren Erlebens sind für die Weiterbildung Psychodrama die persönliche Eignung, Spielfreude und das Einlassen auf die Weiterbildungsgruppe Voraussetzungen für die Teilnahme. Zusammen mit dem Zulassungsinterview bildet das Zulassungsseminar die Grundlage für die Einschätzung zur Zulassung in die Grundstufe.

Ablösung, Auswertung und Abschied (227106)

Fr. 01.07.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 03.07.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

5. Wochenende der Kompaktqualifikation "Soziales lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"
(siehe Seite ..)

An diesem Wochenende geht es um Verselbstständigung- und Ablösungsprozesse Jugendlicher in Bezug auf Elternhaus, Institution oder auf das Ende der therapeutischen oder pädagogischen Arbeit.
- Haltungen und Interventionen für eine gelingende Ablösung
- Umgang mit erlernter Hilflosigkeit, Abhängigkeiten und ungelösten Problemen
- Geeignete Formen der Auswertung für Jugendliche und junge Menschen
- Umgang mit den Affekten, die mit Ablösung einhergehen

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Erfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig..

Baustein 5 der Kompaktqualifikation "Psychodrama und Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen". Einzeln buchbar.

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

PD-Szene - Körpersprache im Psychodrama (220502)

Do. 07.07.2022 18:00 - 21:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Ursula Famers

Im Psychodrama fühlen wir uns in andere Rollen hinein und drücken sie mit unserem Körper spontan aus.
An diesem Abend richten wir unser Augenmerk auf den Körperausdruck. Es geht um das Zusammenspiel von Ausdrucksmöglichkeiten und Wirkungen der Körpersprache. Die Wahrnehmung des Raumes, meiner selbst und Anderer steht im Mittelpunkt.
Am Anfang stehen jede Menge Spiele, um Wahrnehmung, Ausdruck, Fantasie, Bildhaftigkeit und Sinnlichkeit zu sensibilisieren. Mit körpersprachlichen Einstiegsbildern wird der physische Ausdruck gestärkt und Mut zur Offenheit trainiert.

Krankheitsbezogen, störungsspezifische Psychodramatherapie (223144)

Fr. 08.07.2022 (14:00 - 13:00 Uhr) - So. 10.07.2022 in Wolfertsschwenden
DozentInnen: Martina McClymont-Nielitz

Ein unersättliches Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe, ein empfindlich gestörtes Selbst(wert)gefühl und eine übertriebene Selbstbezogenheit kennzeichnen eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Diesem zeitgeist-typischen Krankheitsbild wollen wir psychodramatisch näherkommen: vom Mythos des selbstverliebten Narziss über die entwicklungsgeschichtlichen Ursachen bis hin zu den Behandlungsmöglichkeiten. Wir werden erkunden, woran man dieses erkennt, und wie man darauf reagieren kann, ohne in die Falle des Co-Narzissten zu fallen. Die theoretischen Grundlagen können durch Übungen und eigene Fälle lebendig und verständlich gemacht werden. Ein Seminar für alle, die mit Menschen mit solchen Akzenten zu tun haben, sei es im therapeutischen, pädagogischen oder privaten Bereich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Bayern werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Aschenputtels gläsener Schuh (225106)

Fr. 22.07.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 24.07.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Eszter Stréda

Wir wollen an diesem Wochenende gemeinsam Räume schaffen und Prozesse erleben, die helfen, uns vom Erlebnis eines Verlustes zu lösen, um zu neuen Perspektiven zu finden. Auf dem Weg zu solchen neuen Perspektiven geht es um Emotionen, Reflexionen und Kreationen – und nicht zuletzt um den Sinn des Lebens. Es geht vielleicht um Traurigkeit, um das Lauschen auf innere Motive und Bedürfnisse, um die Besinnung auf eigene Kraftquellen und die Offenheit für Impulse der Veränderung. Oder es geht um Wut, um die Klärung von Zielen, das Aufstellen eines Inventars der eigenen Ressourcen und den Entwurf strategischer Handlungskonzepte.

An diesem Wochenende geht es deshalb auch darum, die Kraft dieser Strukturen für sich selbst zu entdecken. Zu entdecken, auf welchen Wegen wir in ganz unterschiedlichen Situationen des Verlustes immer wieder Boden unter die Füße bekommen – oder Wind unter die Flügel. Es geht darum, sich ermutigen zu lassen, die Wirksamkeit des eigenen Handelns und dann – zunächst vielleicht undenkbar, dann aber doch möglich – auch wieder Lust auf das Leben zu spüren.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Psychodrama-Werkstatt - kreativ, lebendig, vielfältig und politisch (229105)

Fr. 29.07.2022 (14:00 - 18:30 Uhr) - Sa. 30.07.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Rosemarie Budziat

Für alle, die in ihrer beruflichen Praxis Psychodrama, Soziometrie und Soziodrama anwenden, gibt die Werkstatt Gelegenheit, sich auszutauschen, Neues und Altes auszuprobieren sowie kreative Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln.
Die Werkstatt soll ein Ort sein, an dem wir uns unter fachkundiger Anleitung gegenseitig in die Werkzeugkisten gucken lassen und einander inspirieren.
Eigene Fälle oder Themen aus der Praxis bilden die Basis der gemeinsamen Arbeit.

Teilnahmevoraussetzung:
Abschluss der Grundstufe Psychodrama-Leitung oder Phase I der Weiterbildung Supervision und Coaching.

Sommerakademie Reichenau: "Bindung - Beziehung - Freiheit" (229106)

Sa. 30.07.2022 (15:00 - 12:00 Uhr) - Mi. 03.08.2022 in Insel Reichenau
DozentInnen: Christian Stadler

Der Bindungspionier John Bowlby definierte Bindung als das „gefühlsgetragene Band, das eine Person zu einer anderen spezifischen Person anknüpft und das sie über Raum und Zeit miteinander verbindet.“ Dieses gefühlsgetragene Band stellt die Basis für unser Gefühls- und Bindungserleben dar, ist wie eine Lupe oder Brennglas mit der wir die belebte Umwelt wahrnehmen und in ihr interagieren: Im Guten wie im Schlechten: die erste Bindungsbeziehung unserer Lebens, in der Regel ist dies die Beziehung zu unseren Eltern, bildet die Grundlage all unserer Beziehungserfahrungen im Laufe unseres Lebens und legt somit unseren inneren Kompass unseres Beziehungserlebens fest. Wie in einer großangelegten Langzeitstudie haben wir während der Corona-Pandemie die Bedeutung des Menschen als Beziehungswesen erleben und spüren können: Wir sind von unserer biologischen Veranlagung als Mensch im Miteinander mit anderen Menschen, als Gruppe gedacht. Wir brauchen den oder die anderen als spiegelndes Gegenüber, um uns zu verstehen und zu spüren: nur der andere kann mir sagen: „Ich mag dich, ich brauche dich oder ich bewundere dich, für das was du kannst“. „Alle die von Freiheit träumen, sollen Freiheit nicht versäumen“ sang Marius Müller Westernhagen Ende der 80-er als die Mauer fiel und sich für viele Deutsche der Traum von politischer Freiheit erfüllte. Freiheit – im politische wie im zwischenmenschlichen Sinn ist ein Grundmotiv menschlicher Sehnsüchte. Der Rebell in uns lehnt sich auf gegen die anderen, die ihn in seinem Wunsch nach Freiheit und Selbstverwirklichung behindern wollen, auf. Aber auch der Rebell spürt sein inneres Bedürfnis nach Bindung und Zugehörigkeit. Sind beide Bedürfnisse, das Bedürfnis nach Bindung und das nach Freiheit, nicht entgegen­gesetzte, sich ausschließende Kategorien? Kann ich in Beziehung frei sein? Was meint bezogene Individuation? Wir wollen in der diesjährigen Sommerakademie diesen Themen und Fragen gemeinsam nachgehen und individuelle kreative Antworten darauf finden.

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Frauentage Neuharlingersiel an der Nordsee (225107)

So. 18.09.2022 (15:00 - 12:00 Uhr) - Do. 22.09.2022 in Neuharlingersiel
DozentInnen: Martina McClymont-Nielitz

Erstmals bieten wir Jahr 2022 ein neues Selbsterfahrungs- und Weiterbildungsformat ausschließlich für Frauen an. Unter dem Fokus entspannt, gestärkt, bereit für Neues wollen wir eine Reflexionspause vom beruflichen und familiären Alltag für Frauen jeden Alters schaffen. Eine Mischung aus psychodramatischer Selbsterfahrung, methodischen und theoretischem Input, Achtsamkeit und Entspannung soll zu neuen Perspektiven i. S. von neu fließender Kreativität führen. Wir wollen uns mit den Aspekten Liebe, Beziehung und (Selbst-)Verantwortung von Partnerschaft in verschiedenen Stadien auf der psychodramatischen Bühne befassen: Sehnsucht nach einer neuen Beziehung (neue Rollen, Verändern alter Varianten), Liebe, Verantwortung, Zuständigkeiten in neuen und langjährigen Beziehungen (alte Rollen, neue Varianten ausprobieren). Wo brauche ich eine Atempause? Wo möchte ich Verantwortung abgeben oder übernehmen? Für was bin ich zuständig, für was nicht? Wir wollen auch Raum geben für meine Lust und wie ich sie meinen Körper und meine Sexualität (er)lebe. Habe ich Wünsche und Sehnsüchte? Möchte ich mich nochmal anders erleben? Eine Reflektion die vielleicht neue Erfahrungen ermöglicht. Freie Zeiten bieten Raum für Ruhe und Begegnung und das Nachwirken lassen der Selbstreflektion. Die Club Jugendherberge Neuharlingersiel liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung Ostfrieslands. Spaziergänge zum Strand oder Hafen laden zum Entdecken und Loslassen ein. Praktische Achtsamkeit und Muße kann auch beim Genuss einer ostfriesischen Teezeremonie in einer Teestube oder eines Fischbrötchens am Hafen erlebt werden.
Zielgruppe: Empfehlenswert für Frauen die im Beruf und/oder Familie als Beziehungsarbeiterinnen wirken.
Anerkennung als Bildungsurlaub zur Gesundheit, Burnout Prävention wird beantragt.
Übernachtung: Buchen Sie bitte separat über das DJH Resort Club Jugendherberge Neuharlingersiel. Eine Teilnahme am Seminar ist nur bei Übernachtung (mit VP) in der Jugendherberge möglich. Wir danken für Ihr Verständnis.
Anmeldung bis spätestens 1.6.2022

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Grundstufe 1 Stuttgart 2022-2023 - Stuttgart (221101)

Fr. 23.09.2022 (14:30 - 13:30 Uhr) - So. 18.06.2023 in Stuttgart
DozentInnen: Nikolas Danzinger

Die Grundstufe für die Weiterbildungsgänge Psychodrama-Leitung, Psychodrama-(Kinder-)Therapie und Psychodrama-Suchttherapie (DRV-anerkannt) schliesst mit dem Abschluss „Psychodrama-PraktikerIn“ ab.
Während der zweijährigen Grundstufe eignen sich zukünftige Psychodrama-LeiterInnen und -TherapeutInnen die theoretischen und methodischen Grundlagen des Psychodramas an. Die Selbsterfahrung, d.h. das eigene Erleben der verschiedenen Möglicheiten psychodramatischer Arbeit und die Erarbeitung eines realistischen Selbstbildes, nehmen in diesen beiden Jahren grossen Raum ein.
Vor dem Hintergurnd einer theoretischen Einführung in die Begriffe und Denkmodelle des Psychodramas
werden die Teilnehmenden in die grundlegenden Techniken und ihre situationsadäquate Anwendung eingeführt. Morenos Menschenbild, seine Theorie der Spontaneität und Kreativität, seine Rollentheorie, die Soziometrie u.v.m. bilden die Grundlagen für die zukünftige Arbeit als Psychodrama- PraktikerIn.

Eine praktische Einführung in die Figurenspieltherapie (229107)

Fr. 23.09.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 25.09.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Pamela Brockmann

Die Methode der Figurenspieltherapie spricht Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen an.

In diesem Seminar erwartet Sie

- ein praxisorientierter Einblick in die Figurenspieltherapie
- die Gelegenheit, in einem schöpferischen Prozess eine eigene Figur zu schaffen
- die Möglichkeit, diese Figur zum Leben zu erwecken
- ein geschütztes und freudvolles Selbsterfahrungs-Erlebnis
- fachlicher Input, um Ihre therapeutische oder pädagogische Arbeit punktuell zu unterstützen

Krankheitsbezogene, störungsspezifische Psychodramatherapie in Theorie und Praxi (223145)

Fr. 30.09.2022 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 02.10.2022 in Bad Krozingen
DozentInnen: Reinhard Krüger

Die LeiterInnen vermitteln in dem Seminar die mentalisationsorientierte metakognitive Psychodramatherapie von Angst- und Zwangsstörungen. Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z. B. bei Traumafolgestörungen. Bei Panikattacken und Zwangsstörungen arbeitet der/die TherapeutIn mithilfe der Stühlearbeit zunächst an den jeweils spezifischen dysfunktionalen metakognitiven Ich-Zuständen (ego-states). Die LeiterInnen demonstrieren diese Arbeit im Einzelsetting.
Die TeilnehmerInnen üben in dem Seminar dann diese direkt metakognitive Arbeit an den dysfunktionalen Ich-Zuständen in Zweiergruppen. Sie erfahren dabei als TherapeutInnen und als PatientInnen den Unterschied zwischen kognitiv und metakognitiv orientierter Arbeit. Darüber hinaus üben sie die Technik der projektiven Personalisierung bei Zwangsgedanken.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Wenn der Körper spricht- Psychosomatik und tiefenpsychologisch-fundiert (223103)

Fr. 07.10.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 09.10.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Dorothea Ensel

Körper, Seele und Geist bilden eine untrennbare Einheit unseres menschlichen Seins. Der Körper jedoch entgleitet häufig unserer Aufmerksamkeit. In erster Linie muss er funktionieren. Erst in Krankheit oder bei körperlichen Einschränkungen schenken wir ihm mehr Aufmerksamkeit. Dabei ist der Körper das Haus, in dem wir leben, der Speicher unserer Biographie. Lebensgeschichte ist immer auch Körpergeschichte.
Mit psychodramatischen Handlungstechniken und wohltuenden Übungen wird die Wahrheit des Körpers aufgespürt und exploriert. Körperdiagnostik wird zu einem aktiven Bestandteil unserer Psychodiagnostik.
Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden auf Wunsch beantragt. (Bearbeitungsgebühr 20,00 Euro). 

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Psychodramatischer Lebenszug (225108)

Fr. 07.10.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 09.10.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Wer oder was sind meine Lebensbegleiter, Mitreisende als Beschützer, Förderer, Vorbilder aus Familie, Verwandtschaft, Freundeskreis oder Schule bei Aufbrüchen, Trennungen, Abschieden, Zäsuren, bei
Brüchen, Heilungen und Neubeginn in meinem Lebenszug?
Nach welchen Fahrplänen reise ich durch mein Leben?
Reise-, Bahnstationen, Sichere Orte, Bedrohungen, mein Heimatbahnhof? Was wurde mir mit- und weitergegeben?
Was habe ich in meinem Reisegepäck? Was gebe ich weiter? Lebenspläne, - wünsche, Sehnsüchte ... wohin geht die Reise?
Wir werden Reiseberichte nachempfinden sowie Lebenspläne und Lebenswege psychodramatisch inszenieren.
Selbsterfahrung und verschiedene psychodramatische Methoden der Bilanzierung stehen im Fokus.

Woran ich glaube, wenn ich handle (225109)

Fr. 07.10.2022 (15:00 - 20:30 Uhr) - Sa. 08.10.2022 in Edenkoben
DozentInnen: Helmut Schwehm

Ein Blick auf unseren Planeten zeigt, dass Herausforderungen wie soziale Ungerechtigkeit, kriegerische und terroristische Bedrohung, Folgen des Klimawandels, die digitale Revolution und die weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen der Pandemie, viele Menschen verunsichern. Wir sehnen uns nach Orientierung. Woran glauben wir? Was ist uns was wert? Was glauben wir, wer wir sind und was unsere Aufgabe ist? Wie wollen wir unsere Beziehungen gestalten zu uns selbst, zu anderen, zum Kosmos? In diesem Seminar entdecken wir die Quellen unserer Weltbilder und Wertvorstellungen. Wir experimentieren und nutzen das psychodramatische Rollenspiel. Ermutigende und heilsame Erfahrungen sind möglich. Das Seminar richtet sich an alle psychodramatisch Interessierte und an alle, die in ihrem beruflichen Alltag beraten, erziehen und heilend begleiten.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Grundstufe 1 Bad Vilbel 2022-2023 (221103)

Fr. 14.10.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 09.07.2023 in Bad Vilbel
DozentInnen: Ilse Ebert

Die Grundstufe für die Weiterbildungsgänge Psychodrama-Leitung, Psychodrama-(Kinder-)Therapie und Psychodrama-Suchttherapie (DRV-anerkannt) schliesst mit dem Abschluss „Psychodrama-PraktikerIn“ ab.
Während der zweijährigen Grundstufe eignen sich zukünftige Psychodrama-LeiterInnen und -TherapeutInnen die theoretischen und methodischen Grundlagen des Psychodramas an. Die Selbsterfahrung, d.h. das eigene Erleben der verschiedenen Möglicheiten psychodramatischer Arbeit und die Erarbeitung eines realistischen Selbstbildes, nehmen in diesen beiden Jahren grossen Raum ein.
Vor dem Hintergurnd einer theoretischen Einführung in die Begriffe und Denkmodelle des Psychodramas
werden die Teilnehmenden in die grundlegenden Techniken und ihre situationsadäquate Anwendung eingeführt. Morenos Menschenbild, seine Theorie der Spontaneität und Kreativität, seine Rollentheorie, die Soziometrie u.v.m. bilden die Grundlagen für die zukünftige Arbeit als Psychodrama- PraktikerIn.

Wechselwirkung: Rollentausch und Rollenwechsel (224204)

Fr. 14.10.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 16.10.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Bartels

Konflikte, die sich wie ein Muster wiederholen oder die sich partout nicht lösen lassen, machen uns oft verzweifelt, zumindest aber ratlos. Wenn mein Kontrahent nur nicht so starrsinnig wäre, dann ginge es mir viel besser. Aber was, wenn mein Gegenüber dasselbe von mir sagt?

Im Rollentausch mit unserem Konfliktpartner entdecken wir eigene Anteile in einem Konflikt. Der Perpektivenwechsel ermöglicht uns, spielerisch Handlungen auszuprobieren, die zu Lösungen führen.
Zugleich lernen wir zentrale Techniken des Psychodramas kennen: den Rollentausch und den Rollenwechsel.
Wir behandeln die Voraussetzungen, Varianten und Ziele von Rollenwechsel und Rollentausch und entdecken Kriterien, beide Begriffe voneinander zu unterscheiden. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die Techniken einzuüben.

Beziehungen auf Distanz – Wenn Nähe sich verändert (225110)

Sa. 22.10.2022 (10:00 - 14:30 Uhr) - So. 23.10.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Monica Baudracco-Kastner

In den vergangenen zwei Jahren haben sich unsere Beziehungen grundlegend verändert. Durch die Kontakteinschränkungen wurden wir stärker auf uns selbst zurückgeworfen und von unserem sozialen Atom abgeschnitten. Fehlende Begegnungen und Kontakte haben Leerräume hinterlassen, die es zu füllen gilt.

Die Gestaltung unserer Beziehungen braucht Eigeninitiative: Welche Beziehungen sind mir wichtig? Wie weit will ich mich auf digitale Medien einlassen? Wie hat sich meine Sensibilität für Begegnungen verändert? Was bleibt vom Ich, wenn das Du fehlt? Wo sind meine persönlichen Verluste und wo liegen meine Gewinne? Was wollen wir bewahren von dem, was neu entstanden ist?

Wir wollen gemeinsam die vielfältigen Erfahrungen der Pandemie reflektieren, Resonanzen erspüren und die neugewonnenen Spielräume nutzen.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edekoben/Überlingen

Kreative Elternarbeit (220602)

Di. 25.10.2022 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Unterschiedliche psychodramatische Methoden und viele praktische Anregungen für eine erfolgreiche Elternarbeit (einzelne Elternteile, Elternpaare, Elterngruppen) werden vorgestellt, ausprobiert und eingeübt.

Auch schwer zugängliche Eltern(-teile) werden z.B. durch den kreativen Einsatz intermediärer Objekte oder durch die szenische Bearbeitung der anstehenden Themen erreicht. Bei kulturellen oder sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten können methodisch neue Brücken gebaut werden.
Von der Auftragsklärung bis zur Auswertung ist die aufdeckende und eindrücklich gemeinsame Prozessgestaltung durch das Psychodrama Erlebnis und Bereicherung für alle Beteiligten.

Eigene Fragen und Fallbeispiele sind willkommen.

Vorerfahrung mit Psychodrama wird nicht vorausgesetzt.

Sei direkt! (220603)

Mi. 26.10.2022 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Sei direkt!
Kennen Sie Situationen, in denen Sie Konfrontation für das beste Mittel der Wahl halten, jedoch zögern?
Häufig wird direkte Kommunikation in Begegnungen, Situationen oder Gesprächen vermieden.
Wir befürchten Mißverständnisse, Kränkungen und Beziehungsabbrüche.

Pseudokommunikation, Scheinfriede, Verunsicherungen und unsichtbare Mauern können dann die Folge sein.

Mit Hilfe psychodramatischen Probehandelns experimentieren wir in geschütztem Rahmen mit unterschiedliche Arten direkter Kommunikation.
So schaffen wir Klarheit, erleichtern unser Herz und ergänzen unseren Werkzeugkoffer.

Eigene Fälle sind willkommen!

Vorerfahrung mit Psychodrama wird nicht vorausgesetzt.

Weiterbildung Supervision und Coaching Phase I (221801)

Do. 27.10.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 02.03.2024 in Stuttgart
DozentInnen: Anne Pankau

Die Weiterbildung vermittelt Ihnen die nötigen Kompetenzen, um nach erfolgreichem Abschluss in den Formaten Supervision und Coaching tätig zu sein. Sie lernen, Ihr bisheriges Wissen und Können aus Studium und Berufserfahrung sowie ggf. der Grundstufe der Psychodrama-Weiterbildung formatspezifisch für Supervision und Coaching anzuwenden. Es wird ergänzt durch spezifisches Wissen und Können für die Arbeit mit Fach- und Führungskräften in den Formen: Einzeln, Gruppen und Teams. Die Weiterbildung gliedert sich in mehrere Teile:

1. Phase I (Basics von Supervision und Coaching): Sie findet in insgesamt 10 Wochenendseminaren statt, von denen vier Spezialseminare sind.
2. Phase II (weiterführende Themen) beinhaltet 11 Wochenendseminare, die vier Spezialseminare beinhalten.
3. Lehr- und Lernsupervision nach den DGSv-Vorgaben, Regionale Studiengruppen, Auswertung, Abschlussarbeit, Abschlusskolloquium

Es gelten besondere Voraussetzungen für die Weiterbildung:
• Hochschul- bzw. Universitätsabschluss (ggf. ein Äquivalent dazu)
• mehrjährige Berufserfahrung (mindestens 3 Jahre)
• Teilnahme an einer längerfristigen Weiterbildung (insgesamt mindestens 300 Ustd) zum Erwerb personaler, methodischer und anderer beratungsrelevanter Kompetenzen (z.B. die Grundstufe der Weiterbildung Psychodrama).
• Teilnahme an mehreren Supervisionsprozessen oder an anderen Formen arbeitsweltbezogener Beratung in unterschiedlichen Settings.

Die Weiterbildung ist durch die DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching) zertifiziert.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Aufstellungsarbeit nach Moreno in Organisationen, Teams, Gruppen und Familien (223104)

Fr. 28.10.2022 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 30.10.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Aufstellungsarbeit nach J.L.Moreno bietet eine wissenschaftlich fundierte Methode mit sehr langer Tradition in der Arbeit mit Familien, Teams, Gruppen und Organisationen. Durch den Einsatz vielfältiger psychodramatischer und soziometrischer Techniken wird das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten freigesetzt.
In der Aufstellungsarbeit geht es um das innere Bild eines Einzelnen von seiner Familie, Team, Gruppe oder Organisation. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt. Ziel ist es verborgene Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren, versteckte Botschaften zu spüren, Loyalitätskonflikte aufzudecken und damit zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Dabei kommen Techniken wie Doppeln, Rollentausch und Spiegeln zum Einsatz.
Verschiedene Möglichkeiten zum üben und sich ausprobieren sind vorgesehen.

Die Kraft der eigenen Stimme finden (225111)

Fr. 04.11.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 06.11.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Justine Schuchardt

Was klingt in meinem Körper beim Sprechen oder Singen? Wie laut und leise darf ich werden? Warum fühlt sich meine Stimme manchmal belegt, heiser, klein oder piepsig an?

Das Zusammenspiel von Physiologie und Gefühlen findet in der Stimme seinen Ausdruck. Wir entdecken mit der Stimme unseren Körper und uns selbst.

Manchmal halten Gefühle Körperstellen fest und verhindern, dass dort etwas schwingt. Diese Körperregionen haben eine eigene Stimme und möchten gehört werden. Dazu geben wir ihnen Gelegenheit. Organe, die bei der Stimmgebung beteiligt sind - Zwerchfell, Kehlkopf, Ohren, Becken, Rumpf und Kopf – lassen wir im psychodramatischen Spiel zu Wort kommen. Wir lernen zu verstehen, was sie uns sagen möchten. Dies können erste Schritte für Lösungen sein, die das Körpergewebe wie die Stimme gleichermaßen befreien. Körper und Seele finden im Stimmklang zu einer Balance.

Wir arbeiten mit den Methoden des Psychodramas und der Funktionalen
Stimmbildung (Lichtenberger® Modell).

Zielgruppe:
Alle die sich für ihre Stimme und ihren Körper interessieren; außerdem
Sängerinnen und Sänger, Schauspieler und Schauspielerinnen;
Menschen in Sprechberufen

PD-Szene - Psychodrama und Zauberei (220504)

Do. 10.11.2022 18:00 - 21:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Uwe Mettlach

Lassen Sie sich verblüffen von dieser Szene. Zauberhaftes, Psychodramatisches und bisher noch nicht Gesehenes warten auf Sie!
Polizeihauptkommissar Uwe Mettlach, Spiel- und Theaterpädagoge, Psychodrama-Leiter, Taschendieb und Mitglied des Magischen Zirkels führt durch diesen magischen Abend.

Der psychodramatische Ressourcenkoffer (224205)

Fr. 11.11.2022 (14:30 - 17:00 Uhr) - Sa. 12.11.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Elke Frohn

"Was wäre, wenn die Dinge sprechen könnten? Was würden sie uns sagen? Oder sprechen sie schon und wir hören sie bloß nicht? Und wer wird sie übersetzten?" (W. Benjamin)

Die Arbeit mit Objekten öffnet neue Ebenen der Reflexion und ermöglicht ungewohnt kreativ-handgreifliche Formen des Dialogs. Neben Alltagsgegenständen lassen sich auch Sammlungen von Glitzersteinen, Postkarten, Spielfiguren, Handpuppen, Fundstücke von Flohmärkten nutzen, um Beziehungen und Prozesse aus der Arbeitswelt oder persönlichen Beziehungswelt mit all ihren Fragen zu verdeutlichen und mit psychodramatischen Methoden vertiefend erlebbar zu machen. Dies ist sowohl im Einzel- als auch im Gruppen oder Teamsetting möglich.

Umgang mit Lampenfieber (225112)

Fr. 11.11.2022 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 13.11.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Uwe Mettlach

„Die Angst eine Rede zu halten ist größer als die Angst vor dem Tod“ sagt Mark Twain. Das bedeutet, der Rollentausch mit der Person im Grab ist angenehmer. Wenn sie beruflich oder privat vor anderen Menschen reden oder sich präsentieren müssen und diese Tätigkeit für sie schwierig war, ist oder sein wird, dann sind sie in diesem Workshop genau richtig. So wie man Schwimmen nur im Wasser lernen kann, so ist die Vortragskunst nur auf der Bühne zu verbessern. Durch praxiserprobte Techniken, eine angstfreie Atmosphäre und unterstützende Teilnehmer können sie in diesem Workshop an ihren Stärken und Schwachpunkten arbeiten. In diesem Workshop geht es um ihre Wirkung auf der öffentlichen Bühne.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edekoben/Überlingen

Bis zum Mond und wieder zurück- eine Entdeckungsreise durch die Schätze des Psyc (220402)

Fr. 18.11.2022 (16:00 - 17:00 Uhr) - Sa. 19.11.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Friedlinde Müller-Roesner

In diesem Seminar dürfen Sie die Psychodrama-Bühne in verschiedenen Rollen erkunden und das Verfahren des Psychodramas kennenlernen und sich darin erproben. Wir werden uns mit dem Psychodrama ganz praktisch befassen und gemeinsam eine psychodramatische Reise unternehmen. Auf dieser Reise können wir unterschiedliche Instrumente, Arrangements und Handlungstechniken des Psychodramas entdecken. Eine Reise zum Mond nicht ausgeschlossen!
Die Einsatzmöglichkeiten des Psychodramas sind beinahe unbegrenzt, deshalb kann jede Berufsgruppe an diesem Seminar teilnehmen.

Vorerfahrungen im Psychodrama sind nicht erforderlich, es reicht neugierig auf Neues zu sein.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

Krankheitsbezogene, störungsspezifische Psychodramatherapie in Theorie und Praxi (223146)

Fr. 18.11.2022 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 20.11.2022 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Traumatherapie muss 1. angemessen umgehen mit dem Dissoziieren und den Flashbacks der PatientInnen, 2. abgespaltene Selbstanteile integrieren und 3. das unbewusste natürliche Selbstheilungssystem aktivieren. Grundlage der psychodramatischen Traumaverarbeitung ist das Auflösen des Dissoziierens durch gezielten Wechsel zwischen den Arbeitsräumen: 1. dem Regie- und Informationsraum, 2. dem Beobachtungs- und Erzählraum, 3. dem Handlungsraum zwischen Täter und Opfer und 4. dem sicheren Ort.
Die TeilnehmerInnen lernen in dem Seminar die Abfolge der wichtigsten Schritte in der psychodramatischen Traumatherapie kennen. Sie üben die Diagnostik und Kriseninterventionen bei einem Flashback, die Anwendung von Selbststabilisierungstechniken und das Schreiben eines Bewältigungsmärchens.

Fortbildungspunkte der Ärztekammer Niedersachsen werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Hallo Ich! Wer bin ich? Was will ich? (225113)

Fr. 18.11.2022 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 20.11.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Anke Carraro-Walter

So wie jedes Blatt eines Baumes verschieden ist, so ist auch kein Mensch dem anderen gleich. Diese Einzigartigkeit drückt sich u.a. in Ressourcen und auch in Eigenschaften oder Fähigkeiten aus. Der Niederländer Daniel Ofman hat in seinem Modell des *Kernquadrates* ein wunderbares Instrument geschaffen, eigene *Kernqualitäten* zu entdecken, eigene *Fallen* und *Allergien* zu entlarven und sich *Herausforderungen* zu stellen. Wir wollen in diesem Seminar dieses Modell psychodramatisch erkunden und seine Möglichkeiten für die eigene Entwicklung aber auch für die Arbeit mit KlientInnen oder SupervisandInnen kennenlernen.
Wie kann ich meine Ressourcen weiterentwickeln? Warum reagiere ich in bestimmten Situationen so genervt? Warum kann ich diesen Menschen einfach nicht ausstehen? Wie treffe ich zwischenmenschliche Entscheidungen?
Durch die psychodramatische Inszenierung des Kernquadrates wird dieses Modell anschaulich und lebendig.
Wie Ofmann schreibt: „Frag nicht, was die Welt braucht. Frage lieber, was dich inspiriert und lebendig macht. Dann ziehe los und setzte es kreativ um, denn was die Welt braucht, sind lebendige, schöpferische Menschen.“ Ofman: Hallo, Ich da..?! de BoomVerlag, Kiesby 2010. S. 127

Kompetent mit Gruppen arbeiten (226105)

Fr. 25.11.2022 (14:00 - 13:30 Uhr) - So. 27.11.2022 in Lörrach
DozentInnen: Ingrid Sturm

Die Arbeit mit Gruppen ist fester Bestandteil stationärer Arbeit und wird im ambulanten Bereich von Beratung und Psychotherapie immer mehr gefordert und gefördert. Dabei stellt diese Aufgabe besondere Anforderungen an die, die mit Gruppen arbeiten, und jede Gruppe hat ihre eigenen Herausforderungen. Viele Weiterbildungen fokussieren auf die Arbeit im Einzelsetting. Ziel dieses Seminars ist es, die Potenziale und Besonderheiten der Gruppenarbeit besser kennenzulernen und die eigenen beruflichen und biographischen Erfahrungen mit Gruppen zu reflektieren. Wir arbeiten hierzu mit Theorie-Inputs, praktischen Übungen und Selbsterfahrungsanteilen. Das Seminar ist geeignet für alle Berufsgruppen, die therapeutisch mit Gruppen arbeiten oder arbeiten wollen.

Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden beantragt und können gegen eine Gebühr von 20,00 Euro vergeben werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen



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