"Jede Rolle hat zwei Seiten,
eine persönliche und
eine kollektive Seite."
J. L. Moreno

Thematische Kurssuche

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Programm / Fortbildung

Die störungsspezifische Psychodramatherapie basiert auf dem Verständnis des Psychodramas als Methode des Mentalisierens durch psychodramatisches Spiel. Anhand von Fallbeispielen werden jeweils die Besonderheiten der psychodramatischen Therapie bei der entsprechenden Erkrankung vorgestellt. Aus der Praxis der Fallbeispiele wird das störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten in Diagnostik, Praxis und Theorie abgeleitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des Vorgehens in Zweier- oder Dreiergruppen. Zu jedem Seminar gibt es ein Manuskript mit den wichtigsten theoretischen und praktischen Grundlagen der Behandlung dieser Erkrankung.

Seminar 1: Borderlineorganisation, strukturelle Störungen, Persönlichkeitsstörungen.
Seminar 2: Traumatherapie
Seminar 3: Psychotische Erkrankungen
Seminar 4: Depressionen und suizidale Krise
Seminar 5: Suchtstörungen und krankheitswertiges, abweichendes Verhalten
Seminar 6: Angststörungen und Zwangsstörungen

Alle Seminare sind einzeln buchbar!

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (193145)

Fr. 25.10.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.10.2019 in Grossburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z.B. bei Traumafolgestörungen. Bei Menschen mit Panikattacken ist es sinnvoll, mit der Stühlearbeit über den Selbstschutz durch Anpassung oder Grandiosität in ihre Konflikte hineinzugehen und nicht über die Affekte selbst. Auch bei PatientInnen mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen ist es indiziert, zunächst mit der Stühlearbeit die dysfunktionalen Ich-Zustände zu erfassen und an der Abwehr der PatientInnen zu arbeiten und nicht gleich an den dahinterstehenden Konflikten.
In Falldemonstrationen und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben arbeitsfeldbezogen die Diagnostik, die Krisenintervention bei einer Panikattacke und die Stühle-Technik in Zweiergruppen.

Axiodrama - Impulse zur Arbeit mit Sinn und Werten (194109)

Fr. 25.10.2019 (14:30 - 14:30 Uhr) - So. 27.10.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Michael Döller

Die Arbeit mit Werte- und Sinnfragen ist essenzieller Bestandteil im Wirken Morenos.
An diesem Wochenende erfahren die TeilnehmerInnen durch Erleben und Ausprobieren, wie das Axiodrama als fundamentaler Aspekt des Verfahrens Psychodrama und Soziometrie in Formaten wie Organisationsentwicklung, Therapie, Coaching sowohl in der Arbeit mit Gruppen, als auch im Einzelsetting eingesetzt werden kann.
Neben den Theorien J.L. Morenos werden auch die philosophischen Grundlagen V. Frankls das Wochenende begleiten.

Doppeln - Doppelpunkt: Alleine und doch zu zweit (194110)

Fr. 01.11.2019 (14:00 - 13:00 Uhr) - So. 03.11.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Bartels

Doppeln gehört zu den wesentlichen Handlungstechniken im Psychodrama. Es ist eine der Techniken im Psychodrama, die bei allen Personen anwendbar und wirksam ist, egal welche störungsspezifischen Merkmale Klienten mitbringen, Ebenso ist das Doppeln bei psychodramatischer Vorgehensweise in allen Formaten – Supervision, Coaching, Therapie, Beratungskontext, Lehr- und Fortbildungskontext – kaum wegzudenken.
Im Seminar sollen vorrangig Begründungen, das Kennenlernen der vielfältigen Arten und das Erlernen der Zugänge in der Anwendung des Doppelns im Mittelpunkt stehen.

Organisationsaufstellungen nach Moreno (196107)

Do. 14.11.2019 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 16.11.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Nach Ferdinand Buer setzt die Aufstellungsarbeit nach J.L. Moreno durch den Einsatz psychodramatischer Techniken das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten frei.
Organisationsaufstellungen sind Methoden zur Analyse, Weiterentwicklung und Optimierung von Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen. Veränderungsbereitschaft wird geweckt, zukunftsorientierte Lösungen werden entwickelt, verborgene Ressourcen aufgedeckt und aktiviert, Loyalitätskonflikte gelöst. Besonders bei Fusionen oder Firmenübernahmen werden Führungshandeln und Hierarchiestrukturen verdeutlicht. Team- und Organisationsentwicklung werden möglich. Die Aufstellungsarbeit verdeutlicht das innere Bild der Organisation, eines Teams oder eines Einzelnen innerhalb der Institution. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt.

Zielgruppe: Menschen in beratenden und supervidierenden Berufen, TrainerInnen, Personal- und OrganisationsentwicklerInnen, Führungskräfte, Schulleitungen, SchulentwicklungsbegleiterInnen und Interessierte.

Mediensucht erkennen, vorbeugen und behandeln - von virtuellen Welten (193102)

Fr. 15.11.2019 (14:30 - 19:00 Uhr) - Sa. 16.11.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Dayena Wittlinger

Dass virtuelle Welten zunehmend Teil unserer Lebensrealität werden, lässt sich wohl kaum bestreiten. Chatten, Surfen, Gamen bestimmen unseren Lebensalltag und verändern diesen grundlegend. Was ist die Faszination an virtuellen Welten und welche Gefahren ergeben sich in einer stetig digitaler werdenden Gesellschaft? Wie verändert sich Begegnung in einer Welt der Virtualität? Und was würde Moreno wohl dazu sagen?

Auf psychodramatische Weise wollen wir uns in virtuelle Welten einloggen, ihrer Faszination nachspüren und auch ihre Schattenseiten explorieren: Vereinsamung, Kontrollverlust, Sucht.

Wir beschäftigen uns mit der derzeit heiß diskutierten Modediagnose "Medien/ Internetsucht" und stellen wirksame therapeutische Interventionen für Betroffene vor.

Es können Fortbildungspunkte bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt werden.

Grundlagen des Provokativen Ansatzes in Coaching, Therapie und Pädagogik Teil 2 (209706)

Di. 04.02.2020 (09:00 - 19:00 Uhr) - Mi. 05.02.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Charlotte Cordes

Provokative SystemArbeit (ProSA)®, Teil II
Ausbau der Grundlagen und Erfahrungen mit dem Provokativen Ansatz in Therapie, Coaching und Training

In ProSA II gehen wir davon aus, dass Sie Ihre Erfahrungen aus ProSA I und/oder Impro&ProSA bereits in die Praxis umgesetzt haben und auf diese Weise Anschauungsmaterial und Einsicht in die von Ihnen bevorzugte provokative Vorgehensweise gewonnen haben. Ihre bisherigen Erfahrungen werden gezielt eingebracht und supervidiert (auch mit Videoaufzeichnung). Sie erhalten Anregungen für besonders knifflige Situationen und lernen weitere Bausteine kennen. Ihr Repertoire wird dadurch gefestigt, ausgebaut und verfeinert.

Teilnahmevoraussetzung: Besuch von ProSA I und/oder Impro & ProSA. Nicht für provokative Neulinge!

Störungsspezifische Psychodramatherapie - Psychotische Erkrankungen (203141)

Fr. 07.02.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 09.02.2020 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das Seminar ist eine Grundlage zum Verständnis von Morenos Denken und Handeln. Dieser meinte von sich, er habe durch das Psychodrama „das Lachen in die Psychiatrie gebracht“.
Im Seminar geht es um:
Die Definition des Begriffs „Psychose“ und der desintegrierenden Selbstorganisation bei einer psychotischen Dekompensation.
Psychodramatische Krisenintervention und Diagnostik im Erstgespräch bei psychotisch Erkrankten mit dem Doppelgängerdialog.
Die transmodale Beziehungsgestaltung.
Die Anwendung der Hilfswelt-Methode Morenos und ihre Umwandlung in heute in der Psychotherapie einsetzbare Techniken.
Ein Überblick über die sozialpsychiatrische und medikamentöse Behandlung.

Die SeminarleiterInnen demonstrieren das therapeutische Vorgehen an Fallbeispielen. Die TeilnehmerInnen üben in Kleingruppen die vorgestellten Techniken Doppelgängerdialog und Anwendung der Hilfswelt-Methode mit Stühlearbeit, Handpuppen und der Tischbühne.

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Mitarbeitertreffen Fortbildungstag (209501)

Fr. 07.02.2020 10:00 - 17:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen:

Wie jedes Jahr werden wir das Wochenende unseres Mitarbeitertreffens mit einer Fortbildung beginnen, die uns neue Impulse zur Arbeit mit dem Verfahren Psychodrama geben wird. Mit Freude, Neugier und Kreativität neue Anregungen zur Arbeit als Weiterbildungsleiter*innen zu gewinnen… das gönnen wir uns als Mitarbeiter*innen des Moreno Institutes Stuttgart an diesem Tag. Wir werden über das aktuelle Angebot für diesen Tag informieren.

Warming Up (204202)

Fr. 14.02.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 16.02.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Anke Carraro-Walter

„Der Erwärmungsprozess, die greifbare Manifestation der Spontaneität, ist eine Rahmenbedingung die vor und während jedes kreativen Aktes auftritt (...) Es ist sinnvoll, unterschiedliche Typen von Erwärmung zu unterscheiden (...).“ Moreno 1960
In der ersten Phase des Psychodramas wird die Gruppe „angewärmt“, ein Uni-Seminar braucht eine kreativere Gestaltung oder in einer Supervision fehlt die nötige Aufmerksamkeit. Und auch in anderen Zusammenhängen sollen Gruppen in Bewegung kommen, in Kontakt gelangen oder auf ein Thema fokussiert werden. Aber wie und wofür? Und was, wenn ich mal keine Idee habe und in keinem Buch eine passende Anwärmung zu finden ist? Warum lasse ich einmal Gefühle spielen und ein anderes Mal eine Partnermassage durchführen oder eine Skulptur formen?
Viele Aspekte einer Anwärmung spielen eine Rolle : Gruppenphase, Gruppenziel, Gruppenthema, die Intention der Leitung, äußere Bedingungen und noch viele mehr.
An diesem Wochenende werden wir uns mit diesen Aspekten auseinandersetzten, Anwärmungen kennenlernen und selber die Wirkung an uns erleben und eigene Warming-Ups entwickeln.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Kreativ Fremdsprachen begegnen (209101)

Sa. 22.02.2020 (16:00 - 17:00 Uhr) - So. 23.02.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Monica Baudracco-Kastner

Die Psychodramaturgie Linguistique (PDL), entwickelt von Dr. Bernard Dufeu, ist eine Methode für den Fremdsprachenunterricht, die ihre Hauptquelle im Psychodrama hat. Mit dieser Methode wird die Sprache von Anfang an mit allen Sinnen erlebt. Offene Rahmenaktivitäten stimulieren den Ausdruckswunsch und entwickeln Haltungen und Fähigkeiten (Zuhören, Spontaneität, Empathie), die den Erwerbsprozess fördern. In diesem Workshop werden sprachübergreifend einige Techniken und Elemente der PDL ausprobiert und gemeinsam reflektiert, sowie die Berührungspunkte mit dem Psychodrama analysiert. Fremdsprachenlehrer,-lernende und -interessierte können so in eine ganzheitliche Art des Lernens eintauchen und neue Impulse für das eigene Lernen und Lehren mitnehmen.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

Wie jeder andere – bin ich manchmal – überhaupt nicht. (200601)

Sa. 29.02.2020 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Nikolas Danzinger

Morenos Theorien zur Persönlichkeitsentwicklung, zu Stilen und Störungen, sind erstaunlich aktuell. So sehen moderne Forschungsansätze Persönlichkeitsstörungen nicht als Erkrankung im klassischen Sinne, sondern (entsprechend des Psychodramas!) als „Beziehungsstörung“.
Dieser interaktionelle Deutungsansatz hat weitreichende Konsequenzen auf Umgang und Behandlungsmöglichkeiten. Wir werden uns in diesem Tagesseminar mit Persönlichkeitstypen (z.B. mit zwanghaften, histrionischen, narzisstischen, schizoiden Prägungen) beschäftigen. Worin sind ihre spezifischen Besonderheiten begründet? Wie und wann kann ein Stil zur Störung werden? Welche Begegnungsmöglichkeiten gibt es? Und wie können uns Spontaneität und Kreativität helfen, aus eigenen und fremden Verstrickungen heraus zu finden?

Auf dem fliegenden Teppich (209102)

Mi. 04.03.2020 (16:00 - 18:00 Uhr) - Mi. 18.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Susanne Albrecht

Vielen Eltern fällt es schwer, mit ihrem Kind ins freie Spiel einzutauchen. Damit ist ein Spiel ohne Regeln und ohne Ziel gemeint. Ein Erleben des Gegenübers in unterschiedlichen (Fantasie-) Rollen oder Spielen, für die es keinen festgelegten Ablauf gibt. Man könnte es vielleicht auch als „Quatsch machen“ bezeichnen, wobei es nicht immer nur darum geht, lustig miteinander zu sein.

Das Spiel gibt uns die Möglichkeit, uns anders zu begegnen, Beziehung aus einer anderen Perspektive zu erleben.

In unserem Seminar, das gleichzeitig von Eltern und Kindern besucht wird, aktivieren wir die Kreativität und setzen diese sofort in Spielszenen um.

Format: mehrteilig, am Nachmittag; kurze Einheiten von 2 Stunden.

Ablauf:
Termin 1: Kennenlernen der Teilnehmer untereinander und der Leitung. Gemeinsames Spiel.

Termin 2: Getrenntes Arbeiten mit Kindern und Eltern, dann aufeinandertreffen der Gruppen und gemeinsames Gruppenspiel

Termin 3: gemeinsames Entwickeln von Spiel-Ideen und gemeinsames Spiel.

Optional Termin 4: Ausprobieren des Erlernten und Möglichkeit zur Nachfrage für die Eltern. Kinderspielgruppe getrennt von den Eltern.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

Psychodrama und Egostates (203101)

Fr. 06.03.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 08.03.2020 in Zürich
DozentInnen: Merlin Grön

Unser inneres Team ist eine geniale Ansammlung von Selbstanteilen (Egostates) und Ressourcen. Je besser ich sie kenne, desto mehr kann ich sie nutzen für ein resilientes und kraftvolles Leben. Auf die Bühne gebracht, eröffnen sich den Protagonist*innen Ideen und Möglichkeiten, ihr inneres Team zu verstehen und liebevoll zu coachen. Zielgruppe: Weiterbildungsteilnehmer*innen im Psychodrama sowie beraterisch und therapeutisch Tätige aus anderen Psychotherapieverfahren. Gleichermaßen für Anfänger*innen und Fortgeschrittene.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Soziometrie – Potenziale in Gruppen und Organisationen freisetzen (204101)

Fr. 06.03.2020 (15:00 - 14:00 Uhr) - So. 08.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Georg Engelbertz

Was liegt spannungsreich oder hoffnungsvoll unter dem Teppich? Wie kann durch Aktionssoziometrie, räumliche Positionen und differenzierte Aufstellungen der Schatz an Ressourcen und gewinnbringenden Kräften in Gruppen, Teams und Organisationen gehoben werden? In den Prozessen in Teams und Organisationen sind ständig unterschwellige Kräfte wirksam, die blockieren oder auch ressourcenorientiert zur Integration genutzt werden können. Solche gruppendynamisch verborgen wirkenden Faktoren wie zentrale Bedürfnisse und Themen der Gruppe, Gefühlsströmungen, Selbst-und Fremdbilder, Einfluss und Macht, Fantasien und Wünsche und vieles mehr können wir sichtbar und somit auch bearbeitbar machen. Wenn berufliche oder private Beziehungsnetzwerke aufgeschlüsselt, in ihrer inneren Dynamik erkannt und in Bewegung gebracht werden, ist es möglich, größere Arbeits- oder Lebenszufriedenheit zu erlangen.

In dieser 2-teiligen Reihe, die einzeln gebucht werden kann, erfahren Sie, wie Soziometrie gekonnt, reflektiert, behutsam und inspirierend angewendet werden kann. Die TeilnehmerInnen haben Gelegenheit, in Zweier- oder Kleingruppen selbst zu üben bzw. zu leiten.

Seminar 1: Räumliche Erhebungen, Rückmeldungen und soziale Beziehungsnetze
Seminar 2: Zirkuläre und Ressourcensoziometrie, Aufstellungen (findet 2021 statt)

Der Zauberladen (205101)

Fr. 06.03.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 08.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

J.L. Moreno führte den Zauberladen 1943 als therapeutische Technik ein. Kunden, die den Zauberladen besuchen, werden eingeladen sich immaterielle Wünsche in Tauschverhandlungen gegen einen immateriellen Preis, den er selbst bestimmt, zu erfüllen. Dabei können Fähigkeiten erworben werden, von denen sie/er sich wünscht mehr davon zu haben. Im Tausch gibt man dafür Fähigkeiten von denen sie/er genug hat.
Durch spielerisches Verhandeln, besteht die Gelegenheit sich mit eigenen Wünschen und Fähigkeiten auseinanderzusetzen und deren Wert zu spüren. Die Kundin/der Kunde kommt in Kontakt mit ihren/seinen Zielen und Werten und lernen den Preis dafür kennen, der mit dem Treffen einer Wahl verbunden ist.

An diesem Wochenende lernen Sie Ziel und Strategie des Zauberladens in verschiedenen Settings kennen. Sie lernen den Einsatz von Symbolen und Metaphern kennen und können sich in der Rolle des/der Zauberladenbesitzers üben.
In der Arbeit mit Anteilen, zur Exploration und in der Teamentwicklung kann diese Methode mit Freude und Humor eingesetzt werden.

Wenn der Körper spricht- Psychosomatik und tiefenpsychologisch-fundiert (203102)

Fr. 13.03.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 15.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Dorothea Ensel

Körper, Seele und Geist bilden eine untrennbare Einheit unseres menschlichen Seins. Der Körper jedoch entgleitet häufig unserer Aufmerksamkeit. In erster Linie muss er funktionieren. Erst in Krankheit oder bei körperlichen Einschränkungen schenken wir ihm mehr Aufmerksamkeit. Dabei ist der Körper das Haus, in dem wir leben.
Der Speicher unserer Biographie. Lebensgeschichte ist immer auch Körpergeschichte.
Mit psychodramatischen Handlungstechniken und wohltuenden Übungen wird die Wahrheit des Körpers aufgespürt und exploriert. Körperdiagnostik wird zu einem aktiven Bestandteil unserer Psychodiagnostik.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

„Alles kein Problem mehr!?“ (207101)

Fr. 13.03.2020 (14:00 - 14:00 Uhr) - So. 15.03.2020 in Freiburg
DozentInnen: Miriam Krell

Ein genauerer Blick auf die Lebensrealitäten vieler nicht norm-konform lebender junger Menschen zeigt, dass die Frage nach Akzeptanz und Gleichberechtigung noch nicht ausreichend beantwortet ist: Lesbische, schwule, bisexuelle, queere, trans- und intergeschlechtliche Jugendliche sind wenig bis gar nicht sichtbar im Alltag. Viele stehen unter Druck sich verbergen zu müssen oder sehen sich mit Abwertungen und Gewalt konfrontiert. Dies hat vielfältige Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betreffenden. Dieses Seminar vermittelt Basiswissen zu gesellschaftlichen Anforderungen und Diskriminierung auf der einen und der tatsächlich bestehenden Vielfalt an Selbstverständnissen und Lebensentwürfen auf der anderen Seite. Wir werden diese Themen mit kreativen Methoden des Psychodramas erarbeiten.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Psychodramatherapie im Einzelsetting (203103)

Sa. 14.03.2020 (09:30 - 16:30 Uhr) - So. 15.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Sabine Kern

Psychodrama wird häufig nur als Gruppenmethode gesehen, obwohl viele PsychodramatikerInnen im Einzelsetting tätig sind und bereits Jacob Levy Moreno in seinem Sanatorium in Beacon PatientInnen auch einzeltherapeutisch behandelt hat. Um auch im Einzelsetting szenisch arbeiten zu können, bedarf es spezieller Techniken und Arrangements, die in diesem Seminar vorgestellt werden. Wie und in welchen Modifikationen diese bei bestimmten Störungsbildern und Altersgruppen eingesetzt werden können, kann erfahren und erprobt werden.

Teilnahmevoraussetzungen:
Einblick in das Verfahren Psychodrama

Es bewegt sich was! Baustein 3: Gesprächsführung in schwierigen Gesprächen (197113)

Fr. 20.03.2020 (15:00 - 19:00 Uhr) - Sa. 21.03.2020 in Bad Vilbel
DozentInnen: Ilse Ebert

Herausfordernde Gespräche mit Eltern, KollegInnen, Vorgesetzten oder Menschen anderer Institutionen gehören zum Berufsalltag von LehrerInnen. Schwere Themen, die eigene Unsicherheit oder ein anstrengendes Gegenüber lassen grossen Stress entstehen. Für Entspannung und Klarheit sorgen, das sind effiziente Möglichkeiten mit solchen Gesprächen leichter umzugehen. Die innere Haltung spielt für den Verlauf eine wichtige Rolle.

Ziel: Neben Bausteinen zur strukturierten Vorbereitung herausfordernder Gespräche werden auch Strategien zu deren Durchführung vorgestellt und mit Hilfe psychodramatischer Techniken erprobt.
Inhalte:
• Klärung der (ggf. unterschiedlichen) Zielvorstellungen für Gespräche.
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung, die für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines Gespräches von Bedeutung ist.
• Öffnende Fragen für gute Gespräche u.a.:
- Bedingungen für einen positiven Gesprächsanfang und wie sorge ich dafür?
? Welche innere Haltung schützt mich und fördert zugleich das Gelingen der Kommunikation?

Konkrete Gesprächsvorhaben können gerne mitgebracht werden!

Schnupperseminar - Psychodrama - Whats's that? (200401)

Fr. 20.03.2020 (16:00 - 17:00 Uhr) - Sa. 21.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Friedlinde Müller-Roesner

In diesem Seminar dürfen Sie die Psychodrama-Bühne in verschiedenen Rollen erkunden und das Verfahren des Psychodramas kennenlernen und sich darin erproben. Wir werden uns mit dem Psychodrama ganz praktisch befassen und gemeinsam eine psychodramatische Reise unternehmen. Auf dieser Reise können wir unterschiedliche Instrumente, Arrangements und Handlungstechniken des Psychodramas entdecken. Eine Reise zum Mond nicht ausgeschlossen!
Die Einsatzmöglichkeiten des Psychodramas sind beinahe unbegrenzt, deshalb kann jede Berufsgruppe an diesem Seminar teilnehmen.

Vorerfahrungen im Psychodrama sind nicht erforderlich, es reicht neugierig auf Neues zu sein.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 4 - Depression und suizidale Krise (203142)

Fr. 20.03.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 22.03.2020 in Bad Krozingen
DozentInnen: Reinhard Krüger

m metakognitiv begründeten Psychodrama werden die depressiven Symptome als das Ergebnis von Blockaden oder Defiziten der inneren Prozessarbeit verstanden. Störungsspezifische psychodramatische Therapie löst diese Blockaden auf. Sie differenziert zwischen Aktualkonflikten (z.B. Erschöpfungsdepression, Trauer bei Tod von Bezugspersonen, Suchtproblematik), neurotischen Depressionen (Abbau der Anpassung durch Identifizierung mit dem Angreifer), schweren Depressionen bei strukturellen Konflikten (Selbststeuerung befindet sich im Symptom) und suizidalen Krisen.
In Falldemonstrationen und Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des therapeutischen Vorgehens in Zweiergruppen.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

Die Kraft der eigenen Stimme finden (205102)

Fr. 20.03.2020 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 22.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Justine Schuchardt

Was klingt in meinem Körper beim Sprechen oder Singen? Wie laut und leise darf ich werden? Warum klinge ich manchmal piepsig oder verhaucht?

Das Zusammenspiel von Physiologie und Gefühlen findet in der Stimme seinen Ausdruck. Wir entdecken mit der Stimme unseren Körper und uns selbst.

Manchmal halten Gefühle Körperstellen fest und verhindern, dass dort etwas schwingt. Diese Körperregionen haben eine eigene Stimme und möchten gehört werden. Dazu geben wir ihnen Gelegenheit. Organe, die bei der Stimmgebung beteiligt sind - Zwerchfell, Kehlkopf, Ohren, Becken, Rumpf und Kopf – lassen wir im psychodramatischen Spiel zu Wort kommen. Wir lernen zu verstehen, was sie uns sagen möchten. Dies können erste Schritte für Lösungen sein, die das Körpergewebe wie die Stimme gleichermaßen befreien. Körper und Seele finden im Stimmklang zu einer Balance.

Wir arbeiten mit den Methoden des Psychodramas und der Funktionalen
Stimmbildung (Lichtenberger® Modell).

Zielgruppe:
Alle die sich für ihre Stimme und ihren Körper interessieren; außerdem
Sängerinnen und Sänger, Schauspieler und Schauspielerinnen;
Menschen in Sprechberufen

Zimmer der Veränderung - Wandlung erfahrbar machen (206102)

Fr. 27.03.2020 (14:00 - 13:00 Uhr) - So. 29.03.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Anke Carraro-Walter

Jede und jeder von uns erlebt Phasen im Leben, in denen Entscheidungen getroffen werden müssen oder in denen man von Entscheidungen betroffen ist.
Aber: Wann bin ich bereit dazu?
Was hält mich noch im Alten fest?
Was hindert mich, die Veränderungen anzunehmen?
Welche Faktoren erleichtern mir den Weg?

In diesem Seminar lernen Sie die Methode "Zimmer der Veränderung" mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten kennen und wenden die Methode selber an.
Diese Methode hilft auf leichte und tiefe Art, (Veränderungs-)prozesse zu begleiten, Hindernisse und Motivationen zu identifizieren und Optionen zu erarbeiten, abzuwägen sowie ggf. Entscheidungen zu treffen. Ob persönliche Herausforderungen oder der Umgang mit organisatorischen Entscheidungen – die Methode ist ein hilfreiches Instrument, um schwierige Situationen zu meistern.

Zielgruppe: WeiterbildungskandidatInnen, SupervisorInnen, Coaches und Personen, die in unterschiedlichen Praxisfeldern der Beratung tätig sind.

Störungsspezifisches Monodrama für Therapie und Beratung mit Kindern (207102)

Fr. 27.03.2020 (14:00 - 17:00 Uhr) - Sa. 23.01.2021 in Hamm
DozentInnen: Andrea Meents

Modul 1: Bindungsstörungen, Trennung / Scheidung und Angst

Bindungsstörungen, emotionale Probleme bei Trennung und Scheidung der Eltern sowie unterschiedliche Ängste gehören mit zu den häufigsten Gründen von Familien eineN TherapeutenIn oder ErziehungsberaterIn aufzusuchen. Diagnostik, Psychoedukation, die Entwicklung eines Krankheitsverständnisses sowie dessen Integration und schrittweise Veränderung im Familiensystem sind Teile des therapeutischen Prozesses, die durch kindermonodramatische Figurenarbeit und Stegreifspiel anschaulich werden. Die Visualisierung auf der Tischbühne mit Handpuppen oder mit Stühlen im Raum erlaubt Kindern und Eltern emotionale Distanzierung und einen Blick von außen auf die familiäre Dynamik. Dies ermöglicht neue Sichtweisen und kann – im Spiel - zu kreativen, neuen Lösungen anregen. Im Seminar werden Grundlagen der Störungsbereiche dargestellt sowie an Fallbeispielen die kindermonodramatische Vorgehensweise illustriert. In Kleingruppen haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit anhand eigener Fallbeispiele zu üben.

Modul 2: Störungsspezifisches Monodrama bei Trauma, Gewalt und sexuellem Missbrauch

Traumatisierungen bei Kindern können sehr unterschiedliche Symptome hervorrufen. Gerade bei komplexen Beziehungstraumatisierungen ist es den Kindern nicht möglich ihre Belastungen in Worte zu fassen. Traumatisierte Kinder zeigen sich oft in ihrer Spielfähigkeit eingeschränkt oder neigen dazu traumatische Erfahrungen auf der Symbolebene immer wieder zu reinszenieren.
In diesem Modul werden Grundlagen zu Traumafolgestörungen vermittelt. Zusätzlich werden die Störungsbilder von Kindern, die Gewalt erleben mussten und/oder von sexuellem Missbrauch betroffen sind, vorgestellt. Die Persönlichkeitsentwicklung dieser Kinder ist oft dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Selbstanteile relativ unverbunden sind und zum Teil bereits Täterintrojekte und Täterstrategien entstanden sind.
Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, wie im Kindermonodrama mit diesen Störungsbildern gearbeitet werden kann. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte der Kinder zu aktivieren und eine Bewältigung des Erlebten zu ermöglichen, sowie die Integration der Selbstanteile bei Kräftigung der Selbststeuerung zu unterstützen.

Modul 3: Störungsspezifisches Kindermonodrama bei Schulproblemen, Schulabsentismus, Enuresis und Enkopresis

Psychische Störungen verursachen per Definition einen großen Leidensdruck beim Patienten und im Familiensystem. Bei Schulproblemen sowie Störungen der Ausscheidung kommt in der Regel noch ein großer Druck von außen auf Kinder und Eltern hinzu: „Das Kind muss zur Schule gehen!“ oder „Das Kind muss endlich trocken werden!“ Zugrundeliegende interpsychische sowie intrapsychische Prozesse werden hingegen wenig gesehen oder sind nicht bewusstseinsfähig. Mittels kindermonodramatischer Techniken (Figurenarbeit, Handpuppenspiel, Stehgreifspiel) können Bedürfnisse, Affekte sowie familiensystemische Aspekte verdeutlicht werden und sowohl in der Arbeit mit dem Kind als auch mit Eltern und Bezugssystem veranschaulicht. Anhand von Fallbeispielen besteht die Möglichkeit kindermonodramatisches Arbeiten kennenzulernen und selbst in Kleingruppen auszuprobieren.

Modul 4: Störungsspezifisches Kindermonodrama bei Aggression, geringem Selbstwert, Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen

Die Arbeit mit Kindern, die aggressive Impulse ausagieren und dissoziale Verhaltensweisen zeigen, ist herausfordernd. Im therapeutischen Setting ist die Behandlungsmotivation, Compliance und der Leidensdruck dieser Kinder oftmals zunächst gering. Und es gibt Kinder, die eine Selbstwertproblematik eher nach innen gerichtet verarbeiten, sich sozial zurückziehen, sich selbst abwerten oder depressive Entwicklungen nehmen. Auch für diese Kinder ist die Hürde sich auf ein kinderpsychodramatisches Spiel einzulassen zunächst sehr hoch.
In diesem Modul werden Störungsbilder anhand von Fallbeispielen veranschaulicht und wie kindermonodramatisch ein spielerischer Zugang ermöglicht werden kann. Es wird gerade bei den aggressiv und /oder dissozial agierenden Kindern insbesondere darum gehen, inwieweit Erwachsene im Kindermonodrama Grenzen setzen und wahren können. Es geht um den Umgang mit der starken Übertragung von Affekten, die auch destruktiv auf sie ausgerichtet sein können, wie man sie geschützt wahrnimmt und Interventionen dazu im spontanen Spiel auf der Handlungsebene umsetzen kann.

Es können Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Selbstmarketing - Der Weg zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg (209103)

Sa. 18.04.2020 (10:00 - 18:00 Uhr) - So. 19.04.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Martina Neumeyer

Glauben Sie, dass Kompetenz auffällt oder muss man etwas tun, um gebucht zu werden? Ist es unethisch, sich als Psychodramatiker*in, Coach, Supervisor*in oder Berater*in zu vermarkten? Was ist Marketing eigentlich? Sind Sie top ausgebildet, aber die Klient*innen und Kund*innen bleiben aus? Ich zeige Ihnen in dem Seminar, wie man mit ethischem Selbstmarketing sichtbar und erfolgreich wird. Wir steigen mit einer Checkliste zu Ihrer Standortbestimmung ein, fahren mit Theorie-Inputs fort und werden besonders gelungene Websites, Logos, Flyer aus dem Psych-Markt gemeinsam analysieren. Sie gehen mit einem klareren Gefühl für Ihre eigene Positionierung, mit viel neuem Wissen und szenischen Erinnerungen aus dem Seminar und wissen, was als nächstes zu tun ist.

Kompaktqualifikation Psychodrama und Organisationsentwicklung (201901)

Do. 23.04.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 17.07.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Michael Döller

Wenn Sie in Unternehmen Trainings oder Beratungen anbieten und eine Erweiterung Ihrer methodischen Ansätze anstreben, wird dieser Lehrgang Sie in die Lage versetzen, Psychodrama, Soziodrama und Soziometrie als Methoden der Organisationsentwicklung (OE) einzuführen und Konzepte von OE zu entwickeln. Führungskräfte, Personal- und OrganisationsentwicklerInnen erhalten Handwerkszeug, um Fortbildungs- und Beratungsprozesse neu und kreativ zu gestalten.

Themen und Verlauf des Lehrgangs:
1. Rollen in der Institution - Trading von Funktionsrollen
2. Geschichte der Institution - Phasen der institutionellen Entwicklung
3. Formale und informelle Hierarchie - Konfliktanalyse und Konfliktmanagement
4. Teamreifeprozess und Führungsstil - Teamentwicklung - Fortbildungen im OE-Prozess
5. Analyse von Organisationskulturen
6. Organisationsaufstellungen
7. Planung von Personalentwicklungsmaßnahmen und Coaching von Führungskräften (psychodramatisch)
8. Fallbearbeitung - Bilanz, Integration, Transfer und Abschluss

Organisation des Lehrgangs:
Der Lehrgang wird berufsbegleitend durchgeführt.
Er umfasst:
» 6 Blockseminare, je 3 Tage (Do - Sa)
» 1 Blockseminar, à 5 Tage (Di - Sa) (entspricht 6 Seminartagen)

Zulassungsvoraussetzungen:
» Zulassungsinterview (105 €)
» abgeschlossene Berufsausbildung oder abgeschlossene (Fach-)Hochschulausbildung
» praktische Erfahrungen im OE-Bereich

Aufstellungsarbeit nach Moreno in Organisationen, Teams, Gruppen und Familien (203104)

Do. 23.04.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 25.04.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Die Aufstellungsarbeit nach J.L.Moreno bietet eine wissenschaftlich fundierte Alternative mit sehr langer Tradition in der Arbeit mit Familien, Teams, Gruppen und Organisationen. Durch den Einsatz vielfältiger psychodramatischer und soziometrischer Techniken wird das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten freigesetzt.
In der Aufstellungsarbeit geht es um das innere Bild eines Einzelnen von seiner Familie, Team, Gruppe oder Organisation. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt. Ziel ist es verborgene Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren, versteckte Botschaften zu spüren, Loyalitätskonflikte aufzudecken und damit zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Dabei kommen Techniken wie Doppeln, Rollentausch und Spiegeln zum Einsatz.
Verschieden Möglichkeiten zum üben und sich ausprobieren sind vorgesehen.

Monodrama Curriculum 2020 - 2021 (204203)

Fr. 24.04.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 07.11.2021 in Neu-Anspach
DozentInnen: Martina McClymont-Nielitz

Das Kompaktcurriculum übersetzt Theorie und Praxis des Psychodramas aus der Gruppenarbeit in die therapeutische bzw. beraterische Arbeit im Einzelsetting. Grundlage für den Aufbau des Curriculums ist das prozesspsychologische Verständnis der psychodramatischen Arbeit nach Dr. R. Krüger.

Zentrale Stichworte sind dabei Selbstorganisation und Mentalisieren durch psychodramatisches Spiel.
Vor diesem theoretischen Hintergrund können TherapeutInnen und LeiterInnen die kreative Selbst- und Beziehungsgestaltung des Menschen differenziert und störungsspezifisch aktivieren. Blockierte Selbstorganisationsprozesse aus der Bindung an die immer gleichen Konfliktlösungsmuster und Symptombildungen können befreit werden.
Das therapeutische bzw. beraterische Vorgehen wird in Einzelarbeit mit den Teilnehmenden oder an Patientenbeispielen demonstriert und geübt. Die Verbindung von Theorie, Praxis und Selbsterfahrung macht den Teilnehmenden die theoretischen Konzepte und komplexen Sachverhalte über die Kognition hinaus erlebbar und leichter zugänglich. Durch die Teilnahme an diesem vierteiligen Curriculum wird die eigene berufliche Arbeit differenzierter, kreativer und lustvoller.

Modul 1: Szenenaufbau und Doppeln
Modul 2: Rollenspiel in der eigenen Rolle sowie Rollenspiel in der Rolle anderer und Rollenwechsel
Modul 3: Rollentausch und Spiegeln
Modul 4: Szenenwechsel und Amplifikation

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Neue Wege und kreative Lösungen - Psychodrama zum Schnuppern und Kennenlernen (200402)

Sa. 25.04.2020 10:00 - 18:00 Uhr in Bad Vilbel
DozentInnen: Josef Bleser

In vielen sozialen Arbeitsfeldern werden erlebnis- und erfahrungsbasierte Methoden angewandt. Die meisten von ihnen entstammen dem Psychodrama (von Psyche=Seele und Drama=Handlung), jener Methode, die mit den Worten ihres Begründers Jacob Levy Moreno, „die Wahrheit der Seele handelnd ergründet“.
Mit Hilfe dieses wunderbar kreativen handlungs- und erlebnisorientierten Verfahrens können Prozesse und Konflikte sowohl innerhalb von Gruppen und Teams als auch bei Einzelnen sichtbar, bearbeitbar und damit auch lösbar gemacht werden. Mit ebenso viel Spaß und Freude wie Ernsthaftigkeit und Tiefe können eingebrachte Themen entwickelt und kreative Umgangsweisen erprobt werden.
Wir laden Sie ein – zum Schnuppern und Kennenlernen, zum Verlassen alter Pfade und zum Ausprobieren neuer Wege.

Angesprochen sind Menschen aller Berufsgruppen, die etwas Neues kennenlernen und sich sowohl persönlich als auch beruflich weiterentwickeln wollen.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

Das soziale Atom – die Beziehungslandkarte (200602)

Sa. 25.04.2020 10:00 - 18:00 Uhr in Hofheim (nahe Frankfurt)
DozentInnen: Ulrike Fangauf

„Die kleinste soziale Einheit ist nicht , sondern (MORENO). Die Darstellung dieser Beziehungslandkarte hat einen hohen diagnostischen und therapeutischen Wert und gehört zu den wirksamsten psychodramatischen Techniken in Psychotherapie und Beratung.
Wir beleuchten die Kraft und die vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten des sozialen Atoms im Gruppen- und Einzelsetting und gehen einen Schritt weiter, um die geborgenen Informationen in weitere psychodramatische Interventionen umzusetzen und zu vertiefen.

Das Tagesseminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Die Teilnehmerzahl ist bei diesem Tagesseminar auf 8 begrenzt.

Psychodramatischer Umgang mit Paradoxien (206103)

Do. 07.05.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 09.05.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Unsere Welt und unser Leben ist komplexer, schneller, vielschichtiger, bunter, mobiler, interessanter, aufregender, anregender, anstrengender geworden, unsere Wahlmöglichkeiten haben sich vervielfacht.
Durch Globalisierung und Internet erleben wir in vielen Bereichen Entgrenzung bei gleichzeitiger Verdichtung in den meisten Bereichen des beruflichen Lebens.
Die Mobilitätserwartungen und -möglichkeiten sind stark gestiegen, das Lebens- und Arbeitstempo ist rasant.
Der demographische Wandel bedingt und erfordert tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen mit einschneidenden Auswirkungen auf die Arbeitswelt.

Die Menschen haben Sehnsucht nach Eindeutigkeit, Transparenz und Klarheit.
Die Vieldeutigkeiten nehmen zu. Aus Eindeutigkeiten werden Mehrdeutigkeiten.
Komplexitäten, Ambivalenzen, Widersprüche, Zwickmühlen, Dilemmata und Paradoxien nehmen gewaltig zu.

Die Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf Ambiguitäten (Mehr-, Doppeldeutigkeit), die Welt soll überschaubar, klar, voraussehbar sein.

Ambivalenzen, Paradoxien und Dilemmata haben die Tendenz, dass sie zu Handlungsunfähigkeit und dem Gefühl festzusitzen führen.

Wenn ich in der Ambivalenz bin kann ich viel lernen. Der Weg raus geht nur wenn ich das Dilemmata studiere.

Was bestimmt mich bei Paradoxien und Dilemmata?

Das Beispiel vom „Buridan`s Esel“, der zwischen zwei Heuhaufen verhungert führt uns dies vor Augen.

Menschen reagieren auf die zunehmende Komplexität und daraus resultierende große Zunahme von Ambivalenzen in Veränderungsprozessen sehr unterschiedlich.

Im Seminar werden wir uns auf spielerisch, kreative Weise mit psychodramatischen Methoden Situationen des Festsitzens, der Entscheidungsunfähigkeit, des sowohl als auch, stellen und daran arbeiten wie wir uns wieder davon befreien können und in Bewegung und zu Lösungen kommen können.

Morenos Rollentheorie und der kreative Zirkel (204102)

Fr. 08.05.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 10.05.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Christoph Hutter

Im Mittelpunkt des Psychodramas steht der Blick auf unterschiedlichste Szenen im Prozess der Gruppe und auf der Bühne. Was aber sehen wir als PsychodramatikerInnen genau, wenn wir mit diesen Szenen arbeiten? Was springt uns sofort ins Auge? Was übersehen wir besonders leicht?

Moreno stellt in seiner therapeutischen Philosophie wichtige Theorien zur Verfügung, die das Fundament psychodramatischer Arbeit bilden.

Die drei großen Strukturtheorien der Soziometrie, der Rollentheorie und des „kreativen Zirkels“ geben den Blick frei auf die bestimmenden Grundmuster einer Situation. Im Seminar werden wir zwei dieser Theorien – die Rollentheorie und den kreativen Zirkel – in ihrer Bedeutung und mit ihrem praktischen Nutzen verstehen.

Wir erspielen uns in der gemeinsamen Arbeit wichtige Texte von Moreno und bringen sie in Verbindung mit Erfahrungen der TeilnehmerInnen. Daraus entsteht ein systematischer Überblick über die therapeutische Philosophie Morenos und eine Theorie des Psychodramas.

Teilnahmevoraussetzungen: Erfahrung mit Psychodrama

Pädagogisches-Behavioristisches Psychodrama (209704)

Fr. 08.05.2020 (14:00 - 15:00 Uhr) - So. 13.06.2021 in Loßburg
DozentInnen: Monika Jetter-Schröder

P> innere Prozesse nach außen bringen/darstellen/erleben
D> und im Handeln erlebbar machen

Das PsychoDrama ist ein Verfahren und ein theoretisches Konzept mit vielfältigen
Anwendungsmöglichkeiten in pädagogischen, psychologischen und klinischen Arbeitsfeldern.
Es kann personen-, gruppen-, institutionen- und themenzentriert angewandt werden und dient als Forschungsmethode zur Analyse individueller und sozialer Zusammenhänge. Pädagogisches-behavioristisches (auf das Verhalten orientiertes ) Psychodrama ist inhaltlich auch ausgerichtet auf:
• Soziale Gruppenarbeit (u.a. Verhaltenstraining für strafunmündige Kinder) Sozialkompetenz-Training nach § 29 SGB VIII
• Soziale Trainingskurse, Anti-Aggressivitäts-Training nach §10.6 oder §23 Jugendgerichtsgesetz (JGG), für Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene, Bewährungsauflage
• In der Straffälligen-hilfe, Täter-Opfer-Arbeit, Beratung, Elternarbeit, Supervision, Fallarbeit
• Präventionsarbeit mit Gruppen, Schulklassen
• U.a.

Das Psychodrama ist ganzheitlich ausgerichtet, ziel-, handlungs-, lösungs-, und ressourcenorientiert. Es bietet Techniken und Methoden, in denen Körper, Geist und Seele angesprochen werden.

Inhalt und Zielsetzung

Vermittelt werden bewährte, kreative, aktivierende und Lösungsorientierte Arrangements, Techniken und Methoden des Psychodramas (szenisches Arbeiten, Symbol-, Metapher-, Märchen-Arbeit, Inszenierungen und Psychodramatische Aufstellungsarbeit u.a.)
Die verschiedenen Themen und Arbeitsformen werden methodisch erlebt, bearbeitet und anhand von Fallbeispielen und der zugrundeliegenden Theorie ergänzt. Bereitschaft zur Selbsterfahrung ist erwünscht.

Zielgruppe:
Päd. Fachkräfte (Jugendhilfe, Schule, Jugend- & Bildungsarbeit, Straffälligen-Hilfe u.a.

Was bringt die Weiterbildung

• Die TeilnehmerInnen werden befähigt, die innere Dynamik von Gruppen und Teams mit unterschiedlichen Themen und Aufgabenstellungen zu erkennen. Sie erwerben diagnostische Kompetenz
• Sie erfahren sich selbst in diesen Situationen und stärken ihre persönliche Kompetenz
• Sie erweitern ihr eigenes Interventionsverhalten und verbreitern ihre Handlungs- und Veränderungskompetenz durch die Anwendung psychodramatischer und soziometrischer Elemente.
• Sie evaluieren Prozesse in und mit der Gruppe.
• Sie erhalten Auswertungskompetenz

Termine:

1. Schnuppermodul: 08.-10.5.2020
2. Modul: 24.-26.7.2020 , 3.Modul: 16.-18.10.2020, 4.Modul 05.-07.02. 2021, 5. Modul: 11.-13.6.2021
Arbeitszeiten: Fr.: 14:00-19:00, Sa.: 9:00-18:00 , So.: 9:00-15:00
Abschluss KompaktSeminar 1-5: Zertifikat Moreno Institut Stuttgart, Akademie EIGEN-SINN

Ort: AKADEMIE EIGENSINN, Gartenweg 7, 72290 Loßburg

Teilnahmegebühr

Je Modul: 330 € (inkl. Verpflegung ohne Übernachtung). Ihre Anmeldung ist verbindlich. Bei Absagen innerhalb von 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn ohne Benennung eines Ersatzteilnehmers erheben wir eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50% der Teilnahmegebühr.

Anmeldung:

Anmeldung AKADEMIE EIGEN-SINN per Mail, FAX, Post oder über die Homepage
bis spätestens 17.4.2020
AKADEMIE EIGEN-SINN, Gartenweg 7, 72290 Loßburg, Alexander Fix, Tel.: 07446/5470-61; Fax: -63
Mobil: 0171 2248282, Mail: akademie@kiwe-eigensinn.de, online: www.akademie-eigensinn.de
Bankverbindung: Kinderwerkstatt EIGEN-SINN Kreissparkasse Freudenstadt,
IBAN DE63 6425 1060 0013 5612 75, BIC: SOLADES1FDS

Seminarleitung:

Monika Jetter-Schröder
Dipl. Sozialarbeiterin, Leiterin der Jugendhilfe im Strafverfahren, Haus des Jugendrechts Mannheim a.D., Anti-Aggressivitäts-Trainerin®& Ausbilderin (ISS Fft.), Psychodramaleiterin/DFP, Buddy-Trainerin, Systemaufstellung und Ritualarbeit/zertifiziert

Tool Time! (200603)

Di. 12.05.2020 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Möchten Sie kreative Bausteine kennenlernen, die Sie sofort umsetzen können, auch bei sprachlichen und kulturellen Verständigungsschwierigkeiten?
Sie haben Interesse an attraktiven und effizienten Methoden?
Sie möchten Inputs und Inspirationen für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Menschen erfahren?

Dieses Angebot richtet sich an all jene, die in Pädagogik, Therapie und Sozialer Arbeit tätig sind und hält auch für erfahrene PsychodramatikerInnen Neues bereit!

Viele unterschiedliche Ideen für Gruppen- und auch für Einzelsettings werden demonstriert und dabei praxisnahe Variationen für die gelingende Umsetzung in Ihrem Arbeitsfeld aufgefächert.

Eigene Fragestellungen und Falleingaben sind willkommen!

Erfahrungen mit dem Psychodrama werden nicht vorausgesetzt.

Kreative Elternarbeit (200604)

Mi. 13.05.2020 10:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Unterschiedliche psychodramatische Methoden und viele praktische Anregungen für eine erfolgreiche Elternarbeit (einzelne Elternteile, Elternpaare, Elterngruppen) werden vorgestellt, ausprobiert und eingeübt.

Auch schwer zugängliche Eltern(-teile) werden z.B. durch den kreativen Einsatz intermediärer Objekte oder durch die szenische Bearbeitung der anstehenden Themen erreicht. Bei kulturellen oder sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten können methodisch neue Brücken gebaut werden.
Von der Auftragsklärung bis zur Auswertung ist die aufdeckende und eindrücklich gemeinsame Prozessgestaltung durch das Psychodrama Erlebnis und Bereicherung für alle Beteiligten.

Eigene Fragen und Fallbeispiele sind willkommen.

Vorerfahrung mit Psychodrama wird nicht vorausgesetzt.

Wechselwirkung: Rollentausch und Rollenwechsel (204204)

Fr. 15.05.2020 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 17.05.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Bartels

Konflikte, die sich wie ein Muster wiederholen oder die sich partout nicht lösen lassen, machen uns oft verzweifelt, zumindest aber ratlos. Wenn mein Kontrahent nur nicht so starrsinnig wäre, dann ginge es mir viel besser. Aber was, wenn mein Gegenüber dasselbe von mir sagt?

Im Rollentausch mit unserem Konfliktpartner entdecken wir eigene Anteile in einem Konflikt. Der Perpektivenwechsel ermöglicht uns, spielerisch Handlungen auszuprobieren, die zu Lösungen führen.
Zugleich lernen wir zentrale Techniken des Psychodramas kennen: den Rollentausch und den Rollenwechsel.
Wir behandeln die Voraussetzungen, Varianten und Ziele von Rollenwechsel und Rollentausch und entdecken Kriterien, beide Begriffe voneinander zu unterscheiden. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die Techniken einzuüben.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Sehnsucht nach Ganzheit - PD in der Gruppe mit Borderline-Patient/innen (200605)

Sa. 16.05.2020 09:00 - 17:00 Uhr in Göppingen
DozentInnen: Thomas Blersch-Rieder

Um Menschen mit strukturellen Störungen zu verstehen, ist es hilfreich, den sekundären Leidensdruck als das Resultat ihres Selbstschutzverhaltens zu erkennen. Dieses Dickicht an Abwehrmechanismen kann auf der psychodramatischen Bühne gelockert werden.
Inszenierungen von inneren stärkenden Bildern (Ressourcen) dienen der Selbstberuhigung und Stabilisierung, die den Protagonisten zu mehr Selbstwirksamkeit und Rollenflexibilität befähigen. Dabei erstaunt immer wieder das Selbstheilungspotential der Gruppe, das den Boden für das "Erblühen einer Persönlichkeit" bereitet.
Erfahrungen aus 20-jähriger klinischer Arbeit als Psychodrama-Leiter werden geteilt.
Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, wie z.B. die Tischbühne, Stühletechnik, Mentalisierung durch Aufstellen von Selbstanteilen.

Der Charme des Extremismus (208101)

Fr. 22.05.2020 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 24.05.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Michael Döller

Was für ein Reiz liegt darin, den Verlockungen des Extremismus zu erliegen? Welche Hoffnungen und Sehnsüchte verbinden wir mit der Bereitschaft, uns autoritären Strukturen und scheinbar einfachen Lösungen und Versprechungen hinzugeben? Von dieser Selbsterfahrung aus, wollen wir untersuchen, wie wir unsere eigene Haltung wahrnehmen und stärken können und unserem Umfeld und den uns umgebenden Menschen begegnen. Der autoritären Versuchung die Lust am Spiel und die Kreativität entgegen setzen, nicht aufgeben, in Begegnung gehen, sich nicht wegducken, Welt gestalten, spielen statt resignieren. Gestärkt sein und andere stärken: diese Eigenschaften können, dem „Charme“ des Extremismus die Lust an der Freiheit, an Phantasie, Vielfalt und Buntheit entgegen setzen!


Voraussetzungen für die Teilnahme: Psychodrama-Grundkenntnisse

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Vom Papier auf die Bühne, von der Bühne auf´s Papier (209104)

Fr. 05.06.2020 (14:00 - 18:00 Uhr) - Sa. 06.06.2020 in München
DozentInnen: Sabine Spitzer-Prochazka

Tagebücher, Gedichte von früher, emotionale Liedtexte und mehr beweisen: Schreiben hilft! Aber wie lässt sich das geschriebene Wort im Psychodrama einsetzen? Mit Knowhow und Sorgfalt kann das Schreiben in allen Phasen des psychodramatischen Prozesses genutzt werden, ob als warming-up auf dem Weg zu sich selbst, als Spielbühne zur Bearbeitung biografischer Themen oder zur Integration neuer Erkenntnisse. Ganz leicht entstehen Szenen auf Papier, können schreibend Rollenwechsel erprobt und Doppel-, wie Spiegelphänomene genutzt werden. Sharing und Feedback bereichern Vorlesende und Publikum. Therapie-Tagebücher, Emotions-Elfchen, Wunsch-Geschichten und viele weitere kreativen Übungen für Einzel- und Gruppensettings werden in diesem Workshop vorgestellt und gemeinsam spielerisch erprobt. Keine Vorkenntnisse (auch kein „Schreibtalent“!) nötig.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Kennenlern- und Zulassungsseminar Grundstufe 2020- 2021 (201002)

Fr. 19.06.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 21.06.2020 in Bad Vilbel
DozentInnen: Ilse Ebert

Das Zulassungsseminar für die Weiterbildung Psychodrama bietet die Möglichkeit in die „Welt des Psychodramas“ hinein zu schnuppern und die Motivation für die Teilnahme an der Weiterbildung Psychodrama zu prüfen. Inhalte des Wochenendes sind gegenseitiges Kennenlernen, erste Annäherung an psychodramatische Arbeitsformen, Erwärmung für die Übernahme von Rollen und erkunden der eigenen Freude am Spiel.
Als szenisch darstellendes Verfahren des inneren Erlebens sind für die Weiterbildung Psychodrama die persönliche Eignung, Spielfreude und das Einlassen auf die Weiterbildungsgruppe Voraussetzungen für die Teilnahme. Zusammen mit dem Zulassungsinterview bildet das Zulassungsseminar die Grundlage für die Einschätzung zur Zulassung in die Grundstufe.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 2 - Traumafolgestörungen (203143)

Fr. 19.06.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 21.06.2020 in Neu-Anspach
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das Besondere der Traumatherapie ist 1. der angemessene Umgang mit dem Dissoziieren und den Flashbacks der PatientInnen, 2. die Integration von abgespaltenen Selbstanteilen und 3. die gezielte Aktivierung des unbewussten natürlichen Selbstheilungssystems.
Die TeilnehmerInnen lernen die wichtigsten Grundlagen der Theorie psychischer Traumatisierung und die Abfolge der wichtigsten Schritte in der psychodramatischen Traumatherapie kennen. Sie üben die Diagnostik, die Krisenintervention bei einem Flashback und die Anwendung von Selbststabilisierungstechniken. Sie lernen in Eigenerfahrung, einen sicheren Ort zu erarbeiten und ein Bewältigungsmärchen zu schreiben. Der Leiter stellt dar, wie in der Traumaverarbeitung abgespaltene Selbstanteile durch das gezielte Wechseln zwischen den Arbeitsräumen Regie- und Informationsraum, Beobachtungs- und Erzählraum, Handlungsraum zwischen Täter und Opfer und sicherer Ort integriert werden können.

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Psychodramatischer Lebenszug (205103)

Fr. 26.06.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 28.06.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Wer, was sind meine Lebensbegleiter, Mitreisende als Beschützer, Förderer, Vorbilder aus Familie, Verwandtschaft, Freundeskreis oder Schule bei Aufbrüchen, Trennungen, Abschieden, Zäsuren, bei
Brüchen, Heilungen und Neubeginn in meinem Lebenszug?
Nach welchen Fahrplänen reise ich durch mein Leben?
Reise-, Bahnstationen, Sichere Orte, Bedrohungen, mein Heimatbahnhof? Was wurde mir mit- und weitergegeben?
Was habe ich in meinem Reisegepäck? Was gebe ich weiter? Lebenspläne, - wünsche, Sehnsüchte ... wohin geht die Reise?
Wir werden Reiseberichte nachempfinden sowie Lebenspläne und Lebenswege psychodramatisch inszenieren.
Selbsterfahrung und verschiedene psychodramatische Methoden der Bilanzierung stehen im Fokus.

Kennenlern- und Zulassungsseminar Grundstufe 2020- 2021 (201001)

Fr. 03.07.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 05.07.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Das Zulassungsseminar für die Weiterbildung Psychodrama bietet die Möglichkeit in die „Welt des Psychodramas“ hinein zu schnuppern und die Motivation für die Teilnahme an der Weiterbildung Psychodrama zu prüfen. Inhalte des Wochenendes sind gegenseitiges Kennenlernen, erste Annäherung an psychodramatische Arbeitsformen, Erwärmung für die Übernahme von Rollen und erkunden der eigenen Freude am Spiel.
Als szenisch darstellendes Verfahren des inneren Erlebens sind für die Weiterbildung Psychodrama die persönliche Eignung, Spielfreude und das Einlassen auf die Weiterbildungsgruppe Voraussetzungen für die Teilnahme. Zusammen mit dem Zulassungsinterview bildet das Zulassungsseminar die Grundlage für die Einschätzung zur Zulassung in die Grundstufe.

Psychodramatische Paarberatung / Paartherapie – Wege aus der Beziehungskrise (203105)

Fr. 03.07.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 05.07.2020 in Frankfurt Main
DozentInnen: Manfred Dietl

Wieder zusammenfinden, Beziehungspause, Trennung – viele Wege sind möglich in der Paartherapie. Die Folgen von Sprachlosigkeit, enttäuschten Erwartungen und schlimmen Verletzungen (Leichen im Keller) müssen thematisiert und szenisch bearbeitet werden.
Die Seminarleiter haben in ihrer langjährigen Paartherapiepraxis ein Konzept der Paartherapie entwickelt, das sie in diesem Seminar vorstellen werden.
Das Psychodrama mit seinen vielfältigen Techniken hat sich hierbei als besonders hilfreich erwiesen:
Durch Rollentausch, Skulpturarbeit, soziales Atom, Aufstellungsarbeit (z. Bsp.: Seil, Stühle, Symbole, usw.), Arbeit mit dem inneren Kind, innerer Monolog und Doppeln kommen wichtige psychodramatische Methoden zum Einsatz, die in der psychodramatischen Werkstatt (Arbeit in Kleingruppen) eingeübt werden können.
Das Thema „Untreue“ und die Methode der Trennungsberatung kann auf Wunsch der Teilnehmer/-innen auch behandelt werden.

Teilnahmevoraussetzungen:
Interesse an der psychodramatischen Arbeit mit Paaren

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Was geht ab? Gruppendynamik und Gruppenunbewusstes - angewandte Theorie (204205)

Fr. 03.07.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 05.07.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Rosemarie Budziat

Was geschieht in Gruppen, wenn Gruppe stattfindet?
Das Sichtbare ist das Eine, aber es passiert noch eine Menge mehr: Beziehungen, Kontakte, Konflikte, Interessen, Gemeinsamkeiten, Macht, Einfluss, Zugehörigkeit, Anziehung und Abstoßung, Sympathie, erotische Spannung..... all das spielt bewusst und unbewusst eine Rolle und beeinflusst den Gruppenprozess. Verschiedene Gruppenmodelle werden betrachtet und psychodramatisch nachgebaut. Ganz im Sinne Morenos werden die TeilnehmerInnen selbst aktiv und können sich und die Gruppe dabei gleichzeitig beobachten und reflektieren.
Vorgestellt wird insbesondere der Gruppendynamische Raum (Antons, Schattenhofer, Amann), die soziodynamische Formel (Raoul Schindler) und das Phasenmodell (Tuckman). Im Erleben der vorhandenen Gruppe geht es um die praktische Erforschung des eigenen Selbst und der Prozesse, die in jeder Gruppe entstehen. Wir erleben, wie wir uns selbst in diesen Prozessen spiegeln und erkennen können.
Hohe Spannung und tiefe Erkenntnisse werden garantiert!

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

1000 psychodramatische Ideen für den Gruppenbeginn (204206)

Fr. 10.07.2020 (14:30 - 19:00 Uhr) - Sa. 11.07.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Gis Valenta

Ein nicht zu unterschätzendes Potential schlummert in Gruppen.
Diese Qualitäten zu entdecken und zu nutzen erfordert, dass wir unser Augenmerk intensiv auf den Beginn des Gruppenprozesses richten und einige vertrauensbildende Übungen einsetzen.
Wenn die Teilnehmenden „fremdeln“ kommt Offenheit nicht zustande.
Besonders bei multinationalen, oft heterogenen Gruppen braucht der Anfang unsere ganze Aufmerksamkeit.
An diesem Wochenende erproben und erlernen wir individuelle psychodramatische Impulse, die zu uns passen. Eine identische, sichere Leitungsperson ist wichtig im Gruppenprozess und vermittelt den Gruppenmitgliedern Sicherheit.
Auch das Beenden einer Gruppe muss sorgsam erfolgen, weil das eigene Erleben wieder frei sein soll für neue, andere Erfahrungen.

Sommerakademie Reichenau: "Glaube – Spiritualität – Sehnsucht. Was glaubst Du, w (209105)

Sa. 01.08.2020 (15:00 - 12:00 Uhr) - Mi. 05.08.2020 in Insel Reichenau
DozentInnen: Stefan Woinoff

„In der Tat kann der Mensch ohne ein Wertesystem – ein System, das möglichst vollständig seine inneren und äußeren Erfahrungen abbildet – nicht leben.“ (J. L. Moreno)

Religion und Konfessionen haben in unserer westlichen Welt massiv an Glaubwürdigkeit und Bedeutung verloren. Auch deshalb suchen viele Menschen in unterschiedlichsten spirituellen Ausdrucksformen ihr Heil. Andererseits erleben wir, dass Menschen bereit sind für Ihren Glauben zu sterben oder zu morden. Wir sind heute mit ungekannten Herausforderungen konfrontiert: Globalisierung, Gentechnische Möglichkeiten, Künstliche Intelligent, Big Data, Social Media, Virtual Reality stellen unsere ethischen Grenzen und moralischen Grundsätze in Frage. Auch die komplexen und globalen Auswirkungen unseres täglichen Handelns sind unüberschaubar, kaum steuerbar und überfordern uns. Ständig laufen wir Gefahr, uns schuldig zu machen gegenüber unseren ethischen Grundeinstellungen, ohne es zu wollen, ohne es überhaupt zu wissen.
Alte Fragen erhalten daher neue Aktualität: Was leitet uns? Wonach richten wir unser Leben aus? Wo und wie finden wir Sinn? Wer und was gibt uns heute emotionale und spirituelle Sicherheit?
Und wie setzen wir uns in Beziehung zur Schöpfung? Im Psychodrama haben diese Fragen und Phänomene einen zentralen Stellenwert.

Nach Moreno „hatte der Mensch (bisher) nur die beiden Alternativen, eine Gottesidee zu akzeptieren, die ihre Dynamik verloren hat, oder ungläubig zu werden. Aber ethische Ideen und die Standards universeller Werte haben nicht aufgehört zu existieren, nur weil bestimmte Formen versagt haben, eine lebendige Beziehung zu unserer Zeit aufrecht zu erhalten.“ (J. L. M.) Das Psychodrama bietet diese lebendige Beziehung an.

Moreno sieht den Menschen als Co-Creator des Universums an: „Das Universum ist eine Kreation in beständiger Entwicklung und jedes neugeborene Individuum schafft – mit Gott – die kommende Welt.“ (J. L. M.) Für ihn geht es also nicht nur darum, den Menschen in und mit seinem sozialen Gefüge zu heilen. Er sieht auch die Mitverantwortung des Menschen für den gesamten Kosmos. Diese kreative und für die Schöpfung mitverantwortliche Seite des Menschen sieht Moreno als göttlich an. Daher ermutigt er uns, spielerisch(e) Zugangsdimensionen zu einem lebendigen neuen Gottesverständnis zu entdecken.

In der Sommerakademie auf der Insel Reichenau wollen wir uns auf die Suche begeben und ausloten, wie unser alltägliches Leben, unsere Ethik, unser Glauben und unsere Sehnsucht nach Spiritualität und kosmischer Geborgenheit miteinander zusammenhängen. Wir werden auf der psychodramatischen Bühne in der Trance des Spiels all die Fragen stellen, die sich in diesem Zusammenhang ergeben, und für uns passende Antworten entwerfen.

Vortragsreferent: Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Klinischer Psychologe und Philosoph, Lehrtätigkeit am Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften.

Es können Fortbildungspunkte der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt werden.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Wenn Musik ins Spiel kommt (203106)

Fr. 18.09.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 20.09.2020 in Göppingen
DozentInnen: Michael Döller

Musik und Tanz eignen sich hervorragend als ganzheitliche Starter zur Anwärmung und Vertiefung eines PD - Gruppen - oder Protagonistenspieles. Wenn Klänge, Stimmen und Rhythmen auf die Bühne kommen, kann unser Rollenrepertoire einen "Schub bekommen" - zur Entfaltung einer lebendigen Kreativität, Spontaneität und Rollenflexibilität. Der Spielraum der "freien musikalischen Improvisation" und das PD - Rollenspiel ergänzen sich : Die Rolle tritt in den Hintergrund, die körperlich - auditive Wahrnehmung wird aktiviert und der Aktionshunger, sich nonverbal auszudrücken nimmt zu. Gemeinsam wollen wir "spielend" erforschen, welche Möglichkeiten die Bühne als Klangraum für die psychodramatische Arbeit bereithält - ohne Leistungsdruck, denn "unser Herz schlägt" für fehlerfreundliches Lernen.

Voraussetzungen für die Teilnahme:
Psychodrama Grundkenntnisse

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (203144)

Fr. 25.09.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.09.2020 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z.B. bei Traumafolgestörungen. Bei Menschen mit Panikattacken ist es sinnvoll, mit der Stühlearbeit über den Selbstschutz durch Anpassung oder Grandiosität in ihre Konflikte hineinzugehen und nicht über die Affekte selbst. Auch bei PatientInnen mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen ist es indiziert, zunächst mit der Stühlearbeit die dysfunktionalen Ich-Zustände zu erfassen und an der Abwehr der PatientInnen zu arbeiten und nicht gleich an den dahinterstehenden Konflikten.
In Falldemonstrationen und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben arbeitsfeldbezogen die Diagnostik, die Krisenintervention bei einer Panikattacke und die Stühle-Technik in Zweiergruppen.

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Schnupperseminar - Was ist eigentlich Psychodrama? (200403)

Fr. 09.10.2020 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 11.10.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Bartels

Nur wenige Menschen wissen, dass man im Psychodrama nicht nur seine Herkunftsfamilie inszenieren kann, sondern dass man mit ihm auf der psychodramatischen Bühne (ein geschützter Raum) auch ungeahnte Abenteuer erleben kann. Alles wird im Spiel erlebt. Was man immer schon mal sagen oder tun wollte - hier kann es gewagt und ausprobiert werden.
Alles was in Beziehung zueinander steht - seien es Mitglieder einer Familie oder eines Kollegenteams, seien es politische Organisationen oder schmerzende Organe in einem menschlichen Körper kann auf der Bühne inszeniert werden. Immer geht es darum, Unsichtbares sichtbar und Unverständliches verständlich zu machen.
Neue Erkenntnisse sind dabei nicht ausgeschlossen.
Die Teilnehmenden lernen spielerisch das Psychodrama kennen, Feuer fangen erlaubt!

Angesprochen sind alle, die es schon immer mal wissen wollten sowie PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, TherapeutInnen, SeelsorgerInnen, ÄrztInnen, SchauspielerInnen.

Dieses Seminar ist nicht auf die Weiterbildung Psychodrama Grundstufe/-Leitung anrechenbar.

Kompaktqualifikation "Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen" (201940)

Fr. 09.10.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 28.03.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Diese fünfteilige Fortbildungsreihe bietet Interessierten aus

- Sozialer Arbeit und Jugendhilfe
- Therapie und Beratung
- Schule, Ausbildung und Beruf

… wertvolles Hintergrundwissen, Inspiration und viel konkretes Handwerkszeug für diese Zielgruppe.

Sie entdecken neue Perspektiven und Zugänge und erhalten ein tieferes Verständnis sowie eine Fülle kreativer Methoden für die psychodramatische Einzel- und Gruppenarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Viele ganz unterschiedliche Spielideen und Übungen werden ausprobiert.
Dabei werden Abwandlungen für Ihre konkrete Arbeitssituation vorgestellt und auf Wunsch demonstriert oder eingeübt.

Psychodramatische Vorkenntnisse oder Erfahrungen sind nicht nötig, berufliche Erfahrungen mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sind jedoch erwünscht.

Eigene Fragestellungen und Falleingaben sind willkommen!

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

1. Wochenende "Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

Inhalte:
- Praxisorientierte Einführung in die Soziometrie
- Einführung in Morenos Philosophie
- Grundlegende psychodramatische Interventionen für Jugendliche und junge Erwachsene
- Grundlagen für die Gruppen- und Einzelarbeit

Sie werden damit optimal in Theorie und Praxis auf die weiteren Wochenenden dieser Fortbildungsreihe vorbereitet.
Das Einführungswochenende kann zur Orientierung separat gebucht werden.
Sie finden es mit der Seminarnummer 201941.

2. Wochenende "Kreativität und Identität"

Inhalte:
- Ideen für Auftragsklärung und Startsituationen
- Motivation, Offenheit und Spielfreude
- Identitätsbildende und Ich-stärkende Übungen
- Die Imagewerkstatt
- Kreative Prävention für unterschiedliche Ziel- und Risikogruppen
- Viele attraktive psychodramatische Spielideen, die Soziales Lernen initiieren.

3. Wochenende "Grenzverletzungen, Aggressivität und Verweigerung"

Inhalte:
- Psychodramatische Interventionen bei Aggressivität
- Kurzes Update zu den Aggressionstheorien
- Umgang mit Regeln und Regelverstößen
- Kreative Beziehungsgestaltung bei Dissozialität
- Viele praktische Impulse für den Alltag
- Konzeptionelle Empfehlungen

4. Wochenende "Mobbing und Ausgrenzung"

Inhalte:
- Was ist Mobbing und was nicht?
- Wissen und Können aus Psychodrama, Soziometrie und Gruppendynamik
- Übersicht über bekannte Strategien gegen Mobbing und konzeptionelle Empfehlungen
- Rollengestaltung bei Mobbing-Interventionen
- Wege zu echter Stärkung der Betroffenen
- Effektive psychodramatische Interventionen bei Mobbing und Ausgrenzung, auch für gesamte Schulklassen, Einrichtungen usw.

5. Wochenende "Ablösung und Abschied"

Inhalte:
An diesem Wochenende geht es um Verselbstständigung- und Ablösungsprozesse Jugendlicher und junger Erwachsener in Bezug auf Elternhaus, Institution oder im Hinblick auf das Ende der therapeutischen oder der pädagogischen Arbeit.

- Hilfreiche Haltungen und Interventionen für eine gelingende Ablösung
- Umgang mit erlernter Hilflosigkeit, Abhängigkeiten und ungelösten Problemen
- Umgang mit den Affekten, die mit Ablösung einhergehen
- Feedbackkultur
- Geeignete Formen der Auswertung für Jugendliche und junge Erwachsene


In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen (201941)

Fr. 09.10.2020 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 11.10.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

1. Wochenende "Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

Inhalte
- Praxisorientierte Einführung in die Soziometrie
- Einführung in Morenos Philosophie
- Grundlegende psychodramatische Interventionen für die Arbeit Jugendliche und junge Erwachsene
- Grundlagen für die Gruppen- und Einzelarbeit

Sie werden damit in Theorie und Praxis optimal auf die weiteren Wochenenden dieser Fortbildungsreihe vorbereitet.

Dieses Wochenende kann zur Orientierung separat gebucht werden.

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifische Psychodramatherapie 1 - Borderline u.a. (203145)

Fr. 16.10.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 18.10.2020 in Großburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Was ist eine Borderlineorganisation, eine strukturelle Störung oder eine Persönlichkeitsstörung? Das Besondere in der Therapie ist: Die PatientInnen rufen durch ihre dysfunktionale Selbstorganisation in ihrem Alltag und in der therapeutischen Beziehung schwere Beziehungsstörungen hervor, weil sie ihre dysfunktionale Selbstorganisation als ich-synton und zu ihrer Identität zugehörig erleben. In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben in Zweiergruppen, die dysfunktionale Selbstorganisation der PatientInnen zu erfassen und für die Behandlung fruchtbar zu machen durch 1. das Aufstellen der dysfunktionalen Ich-Zustände, 2. die Stühlearbeit und 3. das „Prinzip Antwort statt Deutung“. Dabei dient die Kreativität der PatientInnen als Ressource und als Mittel der Heilung.

Es können Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt werden

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Das Verhältnis von Spontaneität und Struktur (204207)

Fr. 16.10.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 18.10.2020 in Darmstadt
DozentInnen: Thomas Schwinger

Spiel und Experiment dienen der Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten. Beides sind Bestandteile des psychodramatischen Vorgehens.
Ferner gilt: Psychodrama soll dazu verhelfen, authentische und realitätsbezogene Handlungen zu entwickeln (und nicht hysterische Hyperaktivität).
Dafür geben Strukturen Sicherheit - anders gesagt: Spontaneität entfaltet sich in Strukturen.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Kennst Du nur das Zauberwort! (205104)

Fr. 16.10.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 18.10.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Dorothea Ensel

Wandlung ist das große Thema aller Märchen, weil Wandlung das große Thema des Unterwegsseins und der Entwicklung ist. Nichts bleibt immer wie es war. Das Märchen fasst diese Reise in Bilder. Märchenheldinnen und Märchenhelden sind unterwegs, stellen sich gefährlichen Herausforderungen und wandeln sich. Dabei erfahren sie Hilfe meist unverhofft und von merkwürdiger, nicht erwarteter Seite.
Spielerisch erkunden wir die Welt der Märchen. Dabei werden Gestalten und Symbole entdeckt, die hilfreich sein können für unseren Lebensweg. Sie schließen unsere persönlichen Erfahrungen, unbewussten Ängste und Befürchtungen mit ein und eröffnen neue Chancen, meist ungeahnt und verblüffend. Im Spiel verraten sie uns unser persönliches Zauberwort.

Spielräume der Zukunft: Psychodrama und Digitalisierung (208102)

Do. 22.10.2020 (14:30 - 13:00 Uhr) - Sa. 24.10.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Carmen Zahn

Die Digitalisierung. Das heißt: Roboter, Virtuelle Realität, digitale Kommunikation und neue Formen der Arbeit. Digitalisierung heißt neue Organisationskulturen und Teamentwicklung. Digitalisierung ruft widersprüchliche Zukunftsgefühle hervor: Begeisterung und Ängste, Faszination und Kulturpessimismus. Hoffnung und Skepsis. Wir leben in unsicherer Zeit. Sicher ist: Die Digitalisierung wird unsere Zukunft prägen. Sie ist keine Option, sondern eine Tatsache. Sie ist zugleich Chance und Herausforderung. In diesem Seminar beschäftigen wir uns psychodramatisch-spielerisch und kreativ mit den Facetten der Digitalisierung. Wir finden unsere persönliche Haltung zu den Veränderungen, die sie mit sich bringt. Die Zukunft lässt sich nicht nur erleben, wir können sie gemeinsam gestalten. Visionen, Fantasie und Mut sind gefragt! Die Zukunft verstehen wir aus der Gegenwart, und die Gegenwart verstehen wir aus der Geschichte. Auch aus unserer persönlichen Geschichte. Im Seminar suchen und finden wir unsere persönliche Haltung und erste Lösungen zur Bewältigung der Aufgaben, die sich zukünftig stellen werden. Und wer könnte sich diesen Aufgaben besser stellen als die "Visionäre des Imperfekten"?

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Es bewegt sich was! Baustein 4: Lebendiges Lernen und szenische Umsetzung (197114)

Fr. 23.10.2020 (15:00 - 19:00 Uhr) - Sa. 24.10.2020 in Bad Vilbel
DozentInnen: Ilse Ebert

Wie „ver“stricke ich abstrakte Fachinhalte in spannende Geschichten?
Mit Hilfe psychodramatischer Techniken können auch schwierige und komplexe Fachinhalte lebendig erarbeitet und von SchülerInnen nachhaltig abgerufen werden. Diese erlebnisaktivierende Methode stärkt nebenbei sowohl die Verantwortung und Empathie, als auch die Teamfähigkeit aller TeilnehmeInnen im Gruppengefüge der Klasse und erweitert Ihre Möglichkeiten, den Lernprozess aktiv zu gestalten. Ziel:
Im Fokus steht die Erweiterung der eigenen fachdidaktisch-methodischen Kompetenzen sowie die Entwicklung einer von Gemeinschaftsgefühl, Gleichwertigkeit, Respekt und Kooperation geprägten Unterrichtskultur, in der SchülerInnen gerne lernen und LehrerInnen ihren Beruf mit mehr Freude und Gelassenheit ausüben können.

Inhalte:
• Bedeutung und Wirkweise psychodramatischer Techniken im Lernprozess.
• Aufzeigen und Erproben von psychodramatischen Techniken im Fachunterricht.
• Stärkung der Handlungs- und Erziehungskompetenz (d.h. u.a. Aufbau gelingender Beziehungen zu SchülerInnen).
• Stressreduzierung durch mehr Gelassenheit und dadurch Förderung der Gesundheit.

Ressourcenkoffer (204208)

Fr. 23.10.2020 (14:30 - 17:00 Uhr) - Sa. 24.10.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Elke Frohn

"Was wäre, wenn die Dinge sprechen könnten? Was würden sie uns sagen? Oder sprechen sie schon und wir hören sie bloß nicht? Und wer wird sie übersetzten?" (W. Benjamin)

Die Arbeit mit Objekten öffnet neue Ebenen der Reflexion und ermöglicht ungewohnt kreativ-handgreifliche Formen des Dialogs. Neben Alltagsgegenständen lassen sich auch gezielt Sammlungen von Glitzersteinen, Postkarten, Spielfiguren, Handpuppen, Fundstücke von Flohmärkten nutzen, um Beziehungen und Prozesse aus der Arbeitswelt oder persönlichen Beziehungswelt mit all ihren Fragen zu verdeutlichen und mit psychodramatischen Methoden dann vertiefend erlebbar machen. Dies ist sowohl im Einzel- als auch im Gruppen oder Teamsetting möglich.

Kompaktqualifikation "Professionell leiten und beraten in Gruppen und Teams" (201902)

Do. 05.11.2020 (12:00 - 13:00 Uhr) - Sa. 07.05.2022 in Stuttgart
DozentInnen: Rosemarie Budziat

Als Leiterin eines Teams, Personalverantwortlicher, Einrichtungsleitung, Gruppenleitung, Beraterin müssen Sie Kenntnisse über Gruppen und Teams haben und sollen in der Lage sein, diese zu leiten und zu steuern. Sie brauchen theoretisches Know-How und suchen praktische und kreative Ideen um mit diesen Gruppen und Teams zu arbeiten und sie in Stand zu setzen bei größtmöglicher Selbstorganisation sehr gute Arbeit zu leisten.
Die Teilnehmenden der Kompaktqualifikation lernen kreative Konzepte in der Leitung und der Beratung von Gruppen, Teams, Gremien, Schulklassen, Weiterbildungsgruppen. Im eigenen Erleben der Weiterbildungsgruppe, anhand von verschiedenen Theoriemodellen und Beispielen aus der Praxis werden sie befähigt, die innere Dynamik von Gruppen, Teams und Gremien oder Schulklassen zu erkennen und zu diagnostizieren. Daraus werden eigene Handlungsschritte für die eigene Praxis mit Gruppen entwickelt. Integraler Bestandteil sind regelmäßige Prozessreflexionen und gegenseitiges Feedback.
Sie lernen soziodramatisch/psychodramatisch zu arbeiten (Soziometrie, Soziodrama, Aufstellungsarbeit, Spiel mit Rollen...) und schrittweise anzuwenden. Die Teilnehmenden erhalten über sich selbst und ihr Handeln in Gruppen wichtige Hinweise und erweitern ihr persönliches Interventionsverhalten.
Selbststudium, eine schriftliche Arbeit, kollegiale Intervision sowie Ausbildungssupervision vertiefen das Erfahrene.

Der Lehrgang ist offen für TeilnehmerInnen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder (Fach-) Hochschulabschluss. Die Teilnehmenden haben Verantwortung für Gruppen, Teams, Gremien, Schulklassen oder Weiterbildungsgruppen. Sie leiten, begleiten oder beraten diese in Organisationen, Unternehmen, Vereinen, in pädagogischen, therapeutischen, schulischen, politischen oder kommunalen Zusammenhängen.

Themen der Fortbildung in der Übersicht
• Anfang und Kontrakt
• Rolle und Rollentausch
• Raum und Bühne
• Gesellschaft und Politik
• Organisation und Team
• Eigene Wirksamkeit in Gruppen und Prozess
• Körper und Gesundheit
• Konflikt und Konfliktlösung
• Prozessgestaltung und Design
• Eigenes Profil und Abschluss

Die Moleküle der Gefühle (203107)

Fr. 06.11.2020 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 08.11.2020 in Edenkoben
DozentInnen: Helmut Schwehm

In Theorie und Praxis des Psychodramas gibt es unterschiedliche Zugänge zu Rollentheorie und Menschenbild. Betrachtet man die Entwicklung des Menschenbildes und der Rollentheorie bei Moreno, kann man entdecken, dass grundlegende Aussagen zur Rollentheorie aktuellen Erkenntnissen in Neurobiologie und Hirnforschung entsprechen. Auch die Entwürfe zum Menschenbild im Psychodrama können sich auf Augenhöhe an den notwendigen gegenwärtigen Diskursen beteiligen (vgl Y.N. Harari, Home Deus). In dem Seminar wird über praktische Szenenarbeit aufgezeigt, wie sich psychodramatische Rollentheorie und Menschenbild im Psychodrama, Erkenntnisse der Neurobiologie und gegenwärtige Beiträge zur Geschichte des Menschbildes zukunftsorientiert begegnen können. Konsequenzen für die praktische Anwendung werden szenisch demonstriert.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Mama Mia! Mütter und Töchter, Mütter und Söhne! (205105)

Fr. 11.12.2020 (14:30 - 19:00 Uhr) - Sa. 12.12.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Gis Valenta

An diesem Wochenende befassen wir uns mit den Möglichkeiten von Nähe und Distanz, Wertschätzung, Kritik und Akzeptanz zwischen den Generationen.
Meistens ist die erste Bezugsperson im Leben eines Menschen und damit oft entscheidend prägend, unsere Mutter. Sie vermittelt bewusst und unbewusst wie das Leben geht.
Sie beeinflusst unser Frauen- und Männerbild und damit unser Selbstbild bzgl. Mütterlichkeit, Väterlichkeit, Rivalität und Sexualität.
Die Leiterinnen sind Mutter und Tochter und arbeiten mit Methoden aus Psychodrama und Gesprächstherapie.



Veranstaltungskalender

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