"Jede Rolle hat zwei Seiten,
eine persönliche und
eine kollektive Seite."
J. L. Moreno

Thematische Kurssuche

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Programm / Fortbildung

Störungsspezifische Psychodramatherapie 5 - Suchtverhalten (193142)

Fr. 03.05.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.05.2019
DozentInnen: Reinhard Krüger

Die Zahl der Abhängigkeitskranken unter den PsychotherapiepatientInnen ist etwa vier Mal höher als bisher angenommen. Das besondere Problem in der Psychotherapie von abhängigkeitskranken PatientInnen ist die unbewusste dysfunktionale Ich-Spaltung, die durch Verleugnung abgesichert wird. Diese ist zu finden bei schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen und auch bei Essstörungen, Automatenspielsucht, Internetsucht, Pornosucht und anderen nicht-substanzgebundenen Suchterkrankungen. Sie kann störungsspezifisch mit der psychodramatischen Zwei-Stühle-Technik aufgelöst werden.

In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben an Patientenbeispielen in Zweiergruppen arbeitsfeldbezogen die Diagnostik und Therapie mit der Zwei-Stühle-Technik und die dadurch veränderte Gestaltung der therapeutischen Beziehung mit Abhängigkeitskranken.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 5 - Suchtstörung (193146)

Fr. 03.05.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.05.2019 in Hannover
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das besondere Problem in der Psychotherapie von abhängigkeitskranken PatientInnen ist die unbewusste dysfunktionale Ich-Spaltung, die durch Verleugnung abgesichert wird. Diese ist zu finden bei schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen und auch bei Essstörungen, Automatenspielsucht, Internetsucht, Pornosucht und anderen nicht-substanzgebundenen Suchterkrankungen.
Sie kann störungsspezifisch mit der psychodramatischen Zwei-Stühle-Technik aufgelöst werden. In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben an Patientenbeispielen in Zweiergruppen arbeitsfeldbezogen die Diagnostik und Therapie mit der Zwei-Stühle-Technik und die dadurch veränderte Gestaltung der therapeutischen Beziehung mit Abhängigkeitskranken.

Anwärmung, Aufwärmung, Warming Up und mehr (194104)

Fr. 03.05.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 05.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Eszter Stréda

Über die richtige Übung für die Gestaltung Anfangssituationen in Seminaren, Workshops oder Sitzungen hat sich sicher schon jedeR PsychodramatikerIn den Kopf zerbrochen. "Es kommt eh ein ProtagonistInnenspiel"- denken wir dann, aber wenn die Anfangsrunde keine ausreichende Energie hatte? Dann kann es ganz schön langweilig werden.
Die angemessene Anfangsübung hängt von vielen Aspekten ab. Der Zweck und der Kontrakt, die Zusammensetzung (Alter, Geschlecht, usw.), die aktuelle Lage und der Entwicklungsgrad der Gruppe, aber auch die Absicht des Leiters/der Leiterin - die sind alle wichtige Kriterien der Entscheidung für ein bestimmtes Warming up.
In diesem Seminar erfahren wir Anwärmübungen verschiedener Typen und Indikationen selbst und machen uns ihre Wirkung auf uns als TeilnehmerInnen bewusst. Wir spüren, in welche Richtung sie uns bringen und welche Themen durch diese Übungen in uns aufkommen. Um die Erlebnisse in brauchbares Wissen zu verwandeln sammeln und ordnen wir unsere Erfahrungen gemeinsam.

Ressourcenkoffer (194105)

Fr. 10.05.2019 (14:30 - 17:00 Uhr) - Sa. 11.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Elke Frohn

Die Arbeit mit Objekten öffnet neue Ebenen der Reflexion und ermöglicht ungewohnt kreativ-handgreifliche Formen des Dialogs. Neben Alltagsgegenständen lassen sich auch gezielt Sammlungen von Glitzersteinen, Postkarten, Spielfiguren, Handpuppen, Fundstücke von Flohmärkten nutzen, um Beziehungen und Prozesse aus der Arbeitswelt oder persönlichen Beziehungswelt mit all ihren Fragen zu verdeutlichen und mit psychodramatischen Methoden dann vertiefend erlebbar machen. Dies ist sowohl im Einzel- als auch im Gruppen oder Teamsetting möglich. Im Workshop werden Sie an praktischen Beispielen übend erleben, wie sinnvoll die vielfältige Arbeit mit Objekten ist. Ziel ist, dass Sie nach diesem Seminar Ihren persönlichen Ressourcenkoffer zusammenstellen werden.

Zimmer der Veränderung - Wandlung erfahrbar machen (196103)

Fr. 10.05.2019 (14:00 - 13:00 Uhr) - So. 12.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Anke Carraro-Walter

Jede und jeder von uns erlebt Phasen im Leben, in denen Entscheidungen getroffen werden müssen oder in denen man von Entscheidungen betroffen ist.
Aber: Wann bin ich bereit dazu?
Was hält mich noch im Alten fest?
Was hindert mich, die Veränderungen anzunehmen?
Welche Faktoren erleichtern mir den Weg?

In diesem Seminar lernen Sie die Methode "Zimmer der Veränderung" mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten kennen und wenden die Methode selber an.
Diese Methode hilft auf leichte und tiefe Art, (Veränderungs-)prozesse zu begleiten, Hindernisse und Motivationen zu identifizieren und Optionen zu erarbeiten, abzuwägen sowie ggf. Entscheidungen zu treffen. Ob persönliche Herausforderungen oder der Umgang mit organisatorischen Entscheidungen – die Methode ist ein hilfreiches Instrument, um schwierige Situationen zu meistern.

Zielgruppe: WeiterbildungskandidatInnen, SupervisorInnen, Coaches und Personen, die in unterschiedlichen Praxisfeldern der Beratung tätig sind.

Mobbing und Ausgrenzung (181943)

Fr. 17.05.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 19.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Oft erst sehr spät erfahren helfende Erwachsene, verbunden mit der Bitte um Stillschweigen von den Schikanen und dem Leid, dem viele Heranwachsende in der Schule, am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oder im Freundeskreis ausgesetzt sind.
Dieses Seminar bietet handlungsweisendes Theoriewissen, vor allen Dingen jedoch praxisnahe und hilfreiche Methoden, auch für extreme Fälle.

Begriffsklärungen:
- Mobbing, Bullying, Cyber-Mobbing, etc.
- Wissen und Können aus Psychodrama, Soziometrie und Gruppendynamik
- Übersicht über bekannte Strategien gegen Mobbing und konzeptionelle Empfehlungen
- Rollengestaltung bei Mobbing-Interventionen
- Wege zu echter Stärkung der Betroffenen, v.a. bei wiederholtem Mobbing
- Effektive psychodramatische Interventionen bei Mobbing und Ausgrenzung, auch für gesamte Schulklassen / Schulen o.ä.

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Erfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Störungsspezifisches Monodrama für Therapie und Beratung mit Kindern (197162)

Fr. 17.05.2019 (14:00 - 17:00 Uhr) - Sa. 18.05.2019 in Neuanspach/Taunus
DozentInnen: Kristina Scheuffgen

Die Arbeit mit Kindern, die aggressive Impulse ausagieren und dissoziale Verhaltensweisen zeigen, ist herausfordernd. Im therapeutischen Setting ist die Behandlungsmotivation, Compliance und der Leidensdruck dieser Kinder oftmals zunächst gering. Und es gibt Kinder, die eine Selbstwertproblematik eher nach innen gerichtet verarbeiten, sich sozial zurückziehen, sich selbst abwerten oder depressive Entwicklungen nehmen. Auch für diese Kinder ist die Hürde sich auf ein kinderpsychodramatisches Spiel einzulassen zunächst sehr hoch.
In diesem Modul werden Störungsbilder anhand von Fallbeispielen veranschaulicht und wie kindermonodramatisch ein spielerischer Zugang ermöglicht werden kann. Es wird gerade bei den aggressiv und /oder dissozial agierenden Kindern insbesondere darum gehen, inwieweit Erwachsene im Kindermonodrama Grenzen setzen und wahren können. Es geht um den Umgang mit der starken Übertragung von Affekten, die auch destruktiv auf sie ausgerichtet sein können, wie man sie geschützt wahrnimmt und Interventionen dazu im spontanen Spiel auf der Handlungsebene umsetzen kann.

Listen to your body ! Haltung und Wirkung im Konflikt - Train the Trainer (199702)

Mi. 22.05.2019 (14:30 - 12:30 Uhr) - Fr. 24.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Alan Brooks

Konfliktklärung verlangt eine wertschätzende, empathische Grundhaltung.
Innere Haltung und äußere Haltung stehen dabei in Wechselwirkung zueinander und bedingen sich gegenseitig. Die innere, geistige und emotionale Haltung hat eine sichtbare Wirkung auf die äußere Haltung, auf Körpersprache, Mimik, Gestik, auf Stimmklang - kurz die gesamte nonverbale Kommunikation. Und die äußere Haltung wirkt zurück auf die innere Haltung.
Über 90% der Kommunikation verläuft nonverbal. Deshalb sollte jeder und jede seine eigenen nonverbalen Signale kennen und die des Gegenübers lesen können.
- Welche Wirkung hat die nonverbale Kommunikation meines Klienten auf mich?
- Was wird eigentlich gesagt und wie reagiere ich darauf?
- Welche Wirkung hat meine nonverbale Kommunikation auf meine Klientin und wie reagiert sie darauf?

Alan Brooks vermittelt einen völlig neuen Zugang zur nonverbalen Kommunikation.
Ihre Wachsamkeit und Aufmerksamkeit wird geschult, Energien werden empfangen und weitergegeben, intensive Verbindungen zu anderen Menschen hergestellt und Sie haben ganz unverkopft viel Spaß dabei !

Ein Seminar für TrainerInnen, SupervisorInnen, BeraterInnen, PsychodramatikerInnen, Anti-Gewalt-TrainerInnen, Führungskräfte

Das Seminar von Alan Brooks stellt den Bezug zum Provokativen Ansatz her und kann als Bestandteil des DIP Zertifikats anerkannt werden. Es kann selbstverständlich auch von Interessenten besucht werden, die kein Zertifikat anstreben.

Motivation und Konflikt - Umgang mit Krisen in Organisationen und Teams (196105)

Do. 23.05.2019 (13:00 - 13:00 Uhr) - Sa. 25.05.2019 in Freiburg
DozentInnen: Klaus-Ernst Harter

In Krisen sind wir herausgefordert, unser Verhalten, unsere Haltungen, unsere Rollen neu auszurichten. In Arbeitsstrukturen wie z.B. in Teams oder Organisationen entscheiden wir nicht immer selbst (mit), wie diese Veränderungen umgesetzt werden. Auch als Vorgesetzte unterliegen wir Abläufen, die wir nur bedingt mitgestalten. Und je komplexer die Struktur, desto schwieriger wird es für alle Beteiligten, konstruktive Wege zu finden und andere dahin mitzunehmen. Psychodrama und Soziometrie eignen sich hervorragend zur Krisenbewältigung und zur Motivation. An Hand von mitgebrachten Herausforderungen werden wir aus der gegebenen Lage heraus transparente, motivierende und zielführende Lösungen entwickeln und umzusetzen.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 2 - Traumafolgestörungen (193143)

Fr. 24.05.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 26.05.2019 in Freiburg
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das Besondere der Traumatherapie ist 1. der angemessene Umgang mit dem Dissoziieren und den Flashbacks der PatientInnen, 2. die Integration von abgespaltenen Selbstanteilen und 3. die gezielte Aktivierung des unbewussten natürlichen Selbstheilungssystems.
Die TeilnehmerInnen lernen die wichtigsten Grundlagen der Theorie psychischer Traumatisierung und die Abfolge der wichtigsten Schritte in der psychodramatischen Traumatherapie kennen. Sie üben die Diagnostik, die Krisenintervention bei einem Flashback und die Anwendung von Selbststabilisierungstechniken. Sie lernen in Eigenerfahrung, einen sicheren Ort zu erarbeiten und ein Bewältigungsmärchen zu schreiben. Der Leiter stellt dar, wie in der Traumaverarbeitung abgespaltene Selbstanteile durch das gezielte Wechseln zwischen den Arbeitsräumen Regie- und Informationsraum, Beobachtungs- und Erzählraum, Handlungsraum zwischen Täter und Opfer und sicherer Ort integriert werden können.

Singen wie eine Lerche, gackern wie ein Huhn und brummen wie ein Bär... (195103)

Fr. 24.05.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 26.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Justine Schuchardt

Singen wie eine Lerche, brummen wie ein Bär, gackern wie ein Huhn, jemanden anfauchen oder brüllen wie ein Löwe: Der Volksmund greift gern auf Bilder aus dem Tierreich zurück, wenn es darum geht, den stimmlichen Auftritt eines Menschen zu beschreiben. Der dabei oft mitschwingende positiv oder negativ wertende Unterton lässt vergessen, dass alle Tierstimmen über ein hohes Potential an Energie und Leichtigkeit verfügen. Kein Tier strengt sich an, wenn es seine Stimme erhebt und wird immer gut gehört. Dieses Potential lernen wir für unsere eigene Stimme zu nutzen. Wir erkunden, wie sich Grundfunktionen der Stimme und des Körpers durch Tierlaute stimulieren lassen. Wir entdecken, wie unsere Stimme an Umfang, Modulations- und Ausdrucksfähigkeit gewinnt und wie sie auf unsere Gefühle zurückwirkt. Dabei probieren wir auch aus, wie wir die Tiere als Ressourcenquelle in alltäglichen Konfliktsituationen nutzen können.
Wir arbeiten mit den Methoden des Psychodramas und der Funktionalen Stimmbildung (Lichtenberger® Modell).

Listen to your body ! Haltung und Wirkung im Konflikt (199703)

Fr. 24.05.2019 (15:00 - 12:30 Uhr) - So. 26.05.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Alan Brooks

Konfliktklärung verlangt eine wertschätzende, empathische Grundhaltung.
Innere Haltung und äußere Haltung stehen dabei in Wechselwirkung zueinander und bedingen sich gegenseitig. Die innere, geistige und emotionale Haltung hat eine sichtbare Wirkung auf die äußere Haltung, auf Körpersprache, Mimik, Gestik, auf Stimmklang - kurz die gesamte nonverbale Kommunikation. Und die äußere Haltung wirkt zurück auf die innere Haltung.
Über 90% der Kommunikation verläuft nonverbal. Deshalb sollte jeder und jede seine eigenen nonverbalen Signale kennen und die des Gegenübers lesen können.
- Welche Wirkung hat die nonverbale Kommunikation meines Gegenübers auf mich?
- Was wird eigentlich gesagt und wie reagiere ich darauf?
- Welche Wirkung hat meine nonverbale Kommunikation auf andere?

Alan Brooks vermittelt einen völlig neuen Zugang zur nonverbalen Kommunikation.
Ihre Wachsamkeit und Aufmerksamkeit wird geschult, Energien werden empfangen und weitergegeben, intensive Verbindungen zu anderen Menschen hergestellt und Sie haben dabei viel Spaß!

Die Tagungsverpflegung ist im Seminarpreis inbegriffen.

Das Seminar von Alan Brooks stellt den Bezug zum Provokativen Ansatz her und kann als Bestandteil des DIP Zertifikats anerkannt werden. Es kann selbstverständlich auch von Interessenten besucht werden, die kein Zertifikat anstreben.

Weitere Informationen auf www. Netzwerk-Konflikthilfe.de und www.alanbrooks.de

Gewaltprävention und Psychodrama begegnen sich (190608)

Mi. 10.07.2019 09:00 - 17:30 Uhr in Stuttgart
DozentInnen: Wolfgang Kocher

In diesem Workshop widmen wir uns einen Tag aktiv dem Thema „Gewalt“.
Mit psychodramatischen Methoden und Handlungsansätzen aus der Gewaltprävention lernen die Teilnehmenden einem „Fehlverhalten“ mit 80% Empathie und 20% Autorität zu begegnen, wirkungsvoll eine Grenze zu setzen und dabei gut in Beziehung zu bleiben. Die Teilnehmenden setzen sich psychodramatisch mit ihrem eigenen Konfliktverhalten auseinander und lernen Modelle, wie die „Statuswippe“, oder Tools, wie das „RAD-Modell“ und die „Technik der kaputten Schallplatte“, kennen. Ein Etappenziel des Workshops ist, der nächsten „Auseinandersetzung“ energieschonender zu begegnen und aufkommende Konflikte im pädagogischen Alltag mit Humor und innerer Entschlossenheit abzumildern. Alles ist leicht erlernbar und lässt sich ohne großen Aufwand im pädagogischen Alltag anwenden.

Sexualität und Gender (181944)

Fr. 12.07.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 14.07.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Sexualität und Gender
Sexualität, Geschlecht, Gender und Begehren sind wichtige Themen für Jugendliche und junge Menschen und fordern ein hohes Maß an Präsenz und Professionalität von uns.

Dieser Baustein vermittelt Ihnen Sicherheit, Fachwissen und methodisches Können in diesem Feld.
- Begriffsklärungen: Genderfluid, Cis Gender, Pansexualität etc.
- Umgang mit Vorurteilen und Ignoranz
- Interventionen bei Sexismus und Homophobie
- Inputs für solidarische und sensible Sexualpädagogik und -beratung

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Vorerfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig!

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Sommerakademie Reichenau "Aufbruch, Suche - Ankommen bei sich selbst" (199104)

Sa. 27.07.2019 (15:00 - 12:00 Uhr) - Mi. 31.07.2019 in Insel Reichenau
DozentInnen: Hans Benzinger

"Und plötzlich weißt du: es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen"

Meister Eckhart Waren wir in der letztjährigen Sommerakademie auf der Suche nach Sinn und Inhalt von Heimat, so beschäftigen wir uns dieses Jahr damit, was es für uns bedeutet, wenn wir auf-brechen und das Altbekannte und Vertraute verlassen oder verlieren.
Was treibt uns dazu, wegzugehen? Und was passiert mit uns, wenn wir uns aufmachen, um Neues und Fremdes zu entdecken? Welche Sehnsüchte leiten uns, welche Ängste behindern oder blockieren uns dabei? Müssen wir weggehen, um letztlich mehr bei uns selbst anzukommen? In früheren Generationen war das Gefühl des Zuhause-Seins oft mit dem konkreten Herkunfts- und in diesem Sinne auch Heimat-Ortes verbunden, aus dem wir stammen.
Heute, in der postmodernen Gesellschaft und in einer globalisierten Welt, ist unser „Zuhause“ eher ein maginärer Ort, zu dem wir hinwollen und den wir suchen müssen. Dieser oft lebenslange Prozess beinhaltet eine der vielleicht wesentlichsten Suchen überhaupt: nach einer Gemeinschaft, nach Zugehörigkeit und Verbundenheit, nach innerem Einklang mit der Welt und letztlich mit uns selbst. Während diese Art der modernen „Heldinnen- und Heldenreise“ mehr selbstbestimmten Charakter hat, erleben wir einen ganz anderen Prozess von Abschied und Verlust, im besten Falle auch verbunden mit Aufbruch und Neubeginn, wenn wir verlassen, gekündigt oder vertrieben werden. Was geschieht mit uns, wenn wir unsere gewohnten, vielleicht auch geliebten Beziehungs-
Lebens- oder Arbeitszusammenhänge verlieren, die unsere Identität ausmachen?
Wie können wir solche Verluste verarbeiten und für uns positiv nutzbar machen? Mit soziodramatischen Methoden können wir für uns erleb- und einfühlbar machen, was es für Menschen bedeutet, vertrieben zu werden oder flüchten zu müssen – eine Realität, die das Schicksal von Millionen Flüchtlingen und Migranten auch in unserem Land bestimmt. Aber auch in der vom Krieg geprägten Geschichte unserer Herkunftsfamilien spielen Flucht und Vertreibung bei Vielen von uns eine Rolle, deren Folgen in unser eigenes Leben hineinreichen.

Um uns diese oft unbewusst wirksamen Zusammenhänge und Prägungen bewusst zu machen, arbeiten wir mit psychodramatischer Familienrekonstruktion und Techniken, die uns von solchen biographischen Altlasten befreien können.  

In der wunderbaren Umgebung, die wir auf der Insel Reichenau vorfinden, können wir all die genannten Aspekte unseres Themas auf der Psychodramabühne erkunden und bearbeiten. Gemeinsam machen wir uns auf eine
Reise, deren Ziel es ist, uns (noch) mehr mit uns selbst und anderen zu verbinden und bei uns und den aber auch dem/der Anderen anzukommen. 

Vortragsreferent bei der Sommerakademie 2019 zum Thema Aufbruch, Suche, Neubeginn:
Prof. Dr. med. Eckhard Frick, Professor für Anthropologische Psychologie an der Hochschule für Philosophie in München, FA für Psychosomatische Medizin, Psychiater, Psychoanalytiker, Psychodramatherapeut.

Wer weiss wozu, der weiss auch wann - eine psychodramatische Entdeckungsreise (194107)

Fr. 13.09.2019 (15:00 - 12:30 Uhr) - So. 15.09.2019 in Konstanz
DozentInnen: Stefanie Kiefer

In diesem Seminar stehen acht zentrale Psychodrama-Techniken nacheinander auf der Zimmerbühne und möchten sich vorstellen. Als mitagierender Zuschauer werden Sie, gemeinsam mit anderen TeilnehmerInnen, die Möglichkeit haben, die Theorie dieser aufeinander aufbauenden Techniken handelnd zu verstehen. Wer den Nutzen der Psychodrama-Techniken kennt, weiß dann auch, wann deren Einsatz ruft. Und wenn Reinhard T. Krüger davon wüßte, wäre er sicherlich erfreut, weil sein "Theoriekonzept des kreativen Ich und Heilungskonzept der zentralen Psychodrama-Techniken" zum Einsatz kommt. Zielgruppe: Psychodrama-WeiterbildungsteilnehmerInnen; Tätige in Therapie und Beratung, denen Begriffe wie Szenenaufbau, Doppeln, Rollentausch oder Sharing nicht fremd sind.

Den inneren Krafttieren begegnen (195108)

Fr. 20.09.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 22.09.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Ute Bittner

Den inneren Krafttieren begegnen
Indianer erleben, dass jeder Mensch von einem Krafttier begleitet wird. Es ist wichtig für sie, mit ihrem Krafttier in Beziehung zu leben, damit es hilfreich wirken kann. Wir wollen in diesem Seminar über Imagination und Meditation unser ganz persönliches, eigenes Krafttier kennen lernen, um mit ihm neue Wege zur inneren Heilung zu finden. In psychodramatischen Begegnungen mit der Tiergestalt werden wir unsere neu gewonnenen Energien genießen.

Vorerfahrungen mit Psychodrama werden nicht vorausgesetzt.

Loslassen und wieder neu aufbrechen (195109)

Fr. 20.09.2019 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 22.09.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Trennung und Abschied sind Erfahrungen, die sich durch unser ganzes Leben ziehen.
Immer müssen wir loslassen: von Orten, Gruppen, Altersstufen, Beziehungen, von einzelnen Menschen, die uns nahestehen. Oft wehren wir uns gegen den Verlust, wollen ihn nicht wahrhaben und spüren keine Kraft mehr, Leere und Dunkelheit zu überwinden.
Doch lässt nicht jeder Abschied auch einen Freiraum für den Neubeginn? Um das Spüren zu können, ist es notwendig, unsere kreativen Kräfte wieder in Bewegung zu bringen.
Mit den Möglichkeiten des Psychodramas werden wir uns diesen Themen nähern, Abschiede inszenieren, uns auf der Bühne damit befassen und die Kräfte des Neubeginns erleben.

Grundlagen des Provokativen Ansatzes in Coaching, Therapie und Pädagogik (199704)

Di. 24.09.2019 (08:30 - 16:00 Uhr) - Mi. 25.09.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Charlotte Cordes

Das Seminar Impro & ProSA ist neben ProSA I ein weiteres Basisseminar in Provokativer SystemArbeit (ProSA)®. Es bietet eine Einführung, Live Demonstrationen, weitere Tools und neue Übungen zum Provokativen Ansatz und verbindet auf eigenständige Weise Improtechniken mit den Grundsätzen von PT, ProSA, ProCo und ProSt. Die Übungen bei Impro & ProSA und ProSA I sind unterschiedlich und ergänzen sich. Die TeilnehmerInnen, die 2018 bereits ProSA I in Stuttgart besucht haben, bekommen hier weitere Tools an die Hand.

Das Impro & ProSA - Seminar ist Bestandteil des DIP Zertifikats, kann aber selbstverständlich auch von Interessenten besucht werden, die kein Zertifikat anstreben.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Baustein 5: Ablösung und Abschied (181945)

Fr. 27.09.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 29.09.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

An diesem Wochenende geht es um Verselbstständigung- und Ablösungsprozesse Jugendlicher in Bezug auf Elternhaus, Institution oder auf das Ende der therapeutischen oder pädagogischen Arbeit.
- Haltungen und Interventionen für eine gelingende Ablösung
- Umgang mit erlernter Hilflosigkeit, Abhängigkeiten und ungelösten Problemen
- Geeignete Formen der Auswertung für Jugendliche und junge Menschen
- Umgang mit den Affekten, die mit Ablösung einhergehen

Erfahrungen mit Jugendlichen/jungen Menschen werden vorausgesetzt.
Vorerfahrungen mit Psychodrama sind nicht notwendig!

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Die Kunst der Begegnung - Tango trifft Psychodrama (194108)

Fr. 27.09.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 29.09.2019 in Freiburg
DozentInnen: Hans Benzinger

Zwei Formate und immer geht es um Begegnung, Handeln auf der Bühne, Entscheidungen treffen, führen und sich führen lassen. Begegnungen auf der Tangobühne berühren eigene Muster, Sehnsüchte und Begrenzungen.
Indem wir mit den Arrangements des Tangos spielen, kommen wir in Kontakt mit diesen eigenen Themen und machen sie bearbeitbar und veränderbar: sei es im Gruppenspiel oder in der Protagonistenarbeit. Darüber hinaus bereichert der Tango die Anwendung im psychodramatische Spiel und hilft, sich des eigenen Leitungsstils bewusster zu werden und diesen kreativ und neu zu gestalten.

Mit diesem Workshop wollen wir PsychodramatikerInnen und TangotänzerInnen ansprechen, die mit Tangoarrangements die eigene Innenwelt erkunden und die Anwendung des Psychodramas bereichern wollen.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 1 - Borderline u.a. (193144)

Fr. 11.10.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 13.10.2019 in Freiburg
DozentInnen: Reinhard Krüger

Was ist eine Borderlineorganisation, eine strukturelle Störung oder eine Persönlichkeitsstörung? Das Besondere in der Therapie ist: Die PatientInnen rufen durch ihre dysfunktionale Selbstorganisation in ihrem Alltag und in der therapeutischen Beziehung schwere Beziehungsstörungen hervor, weil sie ihre dysfunktionale Selbstorganisation als ich-synton und zu ihrer Identität zugehörig erleben. In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben in Zweiergruppen, die dysfunktionale Selbstorganisation der PatientInnen zu erfassen und für die Behandlung fruchtbar zu machen durch 1. das Aufstellen der dysfunktionalen Ich-Zustände, 2. die Stühlearbeit und 3. das „Prinzip Antwort statt Deutung“. Dabei dient die Kreativität der PatientInnen als Ressource und als Mittel der Heilung.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (193145)

Fr. 25.10.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.10.2019 in Grossburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z.B. bei Traumafolgestörungen. Bei Menschen mit Panikattacken ist es sinnvoll, mit der Stühlearbeit über den Selbstschutz durch Anpassung oder Grandiosität in ihre Konflikte hineinzugehen und nicht über die Affekte selbst. Auch bei PatientInnen mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen ist es indiziert, zunächst mit der Stühlearbeit die dysfunktionalen Ich-Zustände zu erfassen und an der Abwehr der PatientInnen zu arbeiten und nicht gleich an den dahinterstehenden Konflikten.
In Falldemonstrationen und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben arbeitsfeldbezogen die Diagnostik, die Krisenintervention bei einer Panikattacke und die Stühle-Technik in Zweiergruppen.

Axiodrama - Impulse zur Arbeit mit Sinn und Werten (194109)

Fr. 25.10.2019 (14:30 - 14:30 Uhr) - So. 27.10.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Michael Döller

Die Arbeit mit Werte- und Sinnfragen ist essenzieller Bestandteil im Wirken Morenos.
An diesem Wochenende erfahren die TeilnehmerInnen durch Erleben und Ausprobieren, wie das Axiodrama als fundamentaler Aspekt des Verfahrens Psychodrama und Soziometrie in Formaten wie Organisationsentwicklung, Therapie, Coaching sowohl in der Arbeit mit Gruppen, als auch im Einzelsetting eingesetzt werden kann.
Neben den Theorien J.L. Morenos werden auch die philosophischen Grundlagen V. Frankls das Wochenende begleiten.

Organisationsaufstellungen nach Moreno (196107)

Do. 14.11.2019 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 16.11.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Peter Wertz-Schönhagen

Nach Ferdinand Buer setzt die Aufstellungsarbeit nach J.L. Moreno durch den Einsatz psychodramatischer Techniken das kreative Potential aller am Prozess Beteiligten frei.
Organisationsaufstellungen sind Methoden zur Analyse, Weiterentwicklung und Optimierung von Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen. Veränderungsbereitschaft wird geweckt, zukunftsorientierte Lösungen werden entwickelt, verborgene Ressourcen aufgedeckt und aktiviert, Loyalitätskonflikte gelöst. Besonders bei Fusionen oder Firmenübernahmen werden Führungshandeln und Hierarchiestrukturen verdeutlicht. Team- und Organisationsentwicklung werden möglich. Die Aufstellungsarbeit verdeutlicht das innere Bild der Organisation, eines Teams oder eines Einzelnen innerhalb der Institution. Aus der Vielfalt der psychodramatischen und soziometrischen Möglichkeiten wird jeweils die wirkungsvollste Form gewählt.

Zielgruppe: Menschen in beratenden und supervidierenden Berufen, TrainerInnen, Personal- und OrganisationsentwicklerInnen, Führungskräfte, Schulleitungen, SchulentwicklungsbegleiterInnen und Interessierte.

Mediensucht erkennen, vorbeugen und behandeln - von virtuellen Welten (193102)

Fr. 15.11.2019 (14:30 - 19:00 Uhr) - Sa. 16.11.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Dayena Wittlinger

Dass virtuelle Welten zunehmend Teil unserer Lebensrealität werden, lässt sich wohl kaum bestreiten. Chatten, Surfen, Gamen bestimmen unseren Lebensalltag und verändern diesen grundlegend. Was ist die Faszination an virtuellen Welten und welche Gefahren ergeben sich in einer stetig digitaler werdenden Gesellschaft? Wie verändert sich Begegnung in einer Welt der Virtualität? Und was würde Moreno wohl dazu sagen?

Auf psychodramatische Weise wollen wir uns in virtuelle Welten einloggen, ihrer Faszination nachspüren und auch ihre Schattenseiten explorieren: Vereinsamung, Kontrollverlust, Sucht.

Wir beschäftigen uns mit der derzeit heiß diskutierten Modediagnose "Medien/ Internetsucht" und stellen wirksame therapeutische Interventionen für Betroffene vor.

Es können Fortbildungspunkte bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt werden.

Grundlagen des Provokativen Ansatzes in Coaching, Therapie und Pädagogik Teil 2 (X209706)

Mo. 20.01.2020 (08:30 - 18:30 Uhr) - Di. 21.01.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Charlotte Cordes

Provokative SystemArbeit (ProSA)®, Teil II
Ausbau der Grundlagen und Erfahrungen mit dem Provokativen Ansatz in Therapie, Coaching und Training

In ProSA II gehen wir davon aus, dass Sie Ihre Erfahrungen aus ProSA I und/oder Impro&ProSA bereits in die Praxis umgesetzt haben und auf diese Weise Anschauungsmaterial und Einsicht in die von Ihnen bevorzugte provokative Vorgehensweise gewonnen haben. Ihre bisherigen Erfahrungen werden gezielt eingebracht und supervidiert (auch mit Videoaufzeichnung). Sie erhalten Anregungen für besonders knifflige Situationen und lernen weitere Bausteine kennen. Ihr Repertoire wird dadurch gefestigt, ausgebaut und verfeinert.

Teilnahmevoraussetzung: Besuch von ProSA I und/oder Impro & ProSA. Nicht für provokative Neulinge!

Es bewegt sich was! Baustein 3: Gesprächsführung in schwierigen Gesprächen (197113)

Fr. 20.03.2020 (15:00 - 19:00 Uhr) - Sa. 21.03.2020 in Bad Vilbel
DozentInnen: Ilse Ebert

Herausfordernde Gespräche mit Eltern, KollegInnen, Vorgesetzten oder Menschen anderer Institutionen gehören zum Berufsalltag von LehrerInnen. Schwere Themen, die eigene Unsicherheit oder ein anstrengendes Gegenüber lassen grossen Stress entstehen. Für Entspannung und Klarheit sorgen, das sind effiziente Möglichkeiten mit solchen Gesprächen leichter umzugehen. Die innere Haltung spielt für den Verlauf eine wichtige Rolle.

Ziel: Neben Bausteinen zur strukturierten Vorbereitung herausfordernder Gespräche werden auch Strategien zu deren Durchführung vorgestellt und mit Hilfe psychodramatischer Techniken erprobt.
Inhalte:
• Klärung der (ggf. unterschiedlichen) Zielvorstellungen für Gespräche.
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung, die für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines Gespräches von Bedeutung ist.
• Öffnende Fragen für gute Gespräche u.a.:
- Bedingungen für einen positiven Gesprächsanfang und wie sorge ich dafür?
? Welche innere Haltung schützt mich und fördert zugleich das Gelingen der Kommunikation?

Konkrete Gesprächsvorhaben können gerne mitgebracht werden!

Kompaktqualifikation Psychodrama und Organisationsentwicklung (201901)

Do. 23.04.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - Sa. 17.07.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Michael Döller

Wenn Sie in Unternehmen Trainings oder Beratungen anbieten und eine Erweiterung Ihrer methodischen Ansätze anstreben, wird dieser Lehrgang Sie in die Lage versetzen, Psychodrama, Soziodrama und Soziometrie als Methoden der Organisationsentwicklung (OE) einzuführen und Konzepte von OE zu entwickeln. Führungskräfte, Personal- und OrganisationsentwicklerInnen erhalten Handwerkszeug, um Fortbildungs- und Beratungsprozesse neu und kreativ zu gestalten.

Themen und Verlauf des Lehrgangs:
1. Rollen in der Institution - Trading von Funktionsrollen
2. Geschichte der Institution - Phasen der institutionellen Entwicklung
3. Formale und informelle Hierarchie - Konfliktanalyse und Konfliktmanagement
4. Teamreifeprozess und Führungsstil - Teamentwicklung - Fortbildungen im OE-Prozess
5. Analyse von Organisationskulturen
6. Organisationsaufstellungen
7. Planung von Personalentwicklungsmaßnahmen und Coaching von Führungskräften (psychodramatisch)
8. Fallbearbeitung - Bilanz, Integration, Transfer und Abschluss

Organisation des Lehrgangs:
Der Lehrgang wird berufsbegleitend durchgeführt.
Er umfasst:
» 6 Blockseminare, je 3 Tage (Do - Sa)
» 1 Blockseminar, à 5 Tage (Di - Sa) (entspricht 6 Seminartagen)

Zulassungsvoraussetzungen:
» Zulassungsinterview (105 €)
» abgeschlossene Berufsausbildung oder abgeschlossene (Fach-)Hochschulausbildung
» praktische Erfahrungen im OE-Bereich

Kompaktqualifikation "Soziales Lernen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen" (201940)

Fr. 09.10.2020 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 28.03.2021 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

Diese fünfteilige Fortbildungsreihe bietet Interessierten aus

- Sozialer Arbeit und Jugendhilfe
- Therapie und Beratung
- Schule, Ausbildung und Beruf

… wertvolles Hintergrundwissen, Inspiration und viel konkretes Handwerkszeug für diese Zielgruppe.

Sie entdecken neue Perspektiven und Zugänge und erhalten ein tieferes Verständnis sowie eine Fülle kreativer Methoden für die psychodramatische Einzel- und Gruppenarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Viele ganz unterschiedliche Spielideen und Übungen werden ausprobiert.
Dabei werden Abwandlungen für Ihre konkrete Arbeitssituation vorgestellt und auf Wunsch demonstriert oder eingeübt.

Psychodramatische Vorkenntnisse oder Erfahrungen sind nicht nötig, berufliche Erfahrungen mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sind jedoch erwünscht.

Eigene Fragestellungen und Falleingaben sind willkommen!

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

1. Wochenende "Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

Inhalte:
- Praxisorientierte Einführung in die Soziometrie
- Einführung in Morenos Philosophie
- Grundlegende psychodramatische Interventionen für Jugendliche und junge Erwachsene
- Grundlagen für die Gruppen- und Einzelarbeit

Sie werden damit in Theorie und Praxis optimal auf die weiteren Wochenenden dieser Fortbildungsreihe vorbereitet.
Das Einführungswochenende kann zur Orientierung auch separat gebucht werden.
Sie finden ihn mit der Seminarnummer 201941.

2. Wochenende "Kreativität und Identität"

Inhalte:
- Ideen für Auftragsklärung und Startsituationen
- Motivation, Offenheit und Spielfreude
- Identitätsbildende und Ich-stärkende Übungen
- Die Imagewerkstatt
- Kreative Prävention für unterschiedliche Ziel- und Risikogruppen
- Viele attraktive psychodramatische Spielideen, die Soziales Lernen initiieren.

3. Wochenende "Grenzverletzungen, Aggressivität und Verweigerung"

Inhalte:
- Psychodramatische Interventionen bei Aggressivität
- Kurzes Update zu Aggressionstheorien
- Umgang mit Regeln und Regelverstößen
- Kreative Beziehungsgestaltung bei Dissozialität
- Umgang mit selbstverletzendem und selbstschädigendem Verhalten
- Viele praktische Impulse für den Alltag
- Konzeptionelle Empfehlungen

4. Wochenende "Mobbing und Ausgrenzung"

Inhalte:
- Was ist Mobbing und was nicht?
- Wissen und Können aus Psychodrama, Soziometrie und Gruppendynamik
- Übersicht über bekannte Strategien gegen Mobbing und konzeptionelle Empfehlungen
- Rollengestaltung bei Mobbing-Interventionen
- Wege zu echter Stärkung der Betroffenen
- Effektive psychodramatische Interventionen bei Mobbing und Ausgrenzung, auch für gesamte Schulklassen, Einrichtungen usw.

5. Wochenende "Ablösung und Abschied"

Inhalte:
An diesem Wochenende geht es um Verselbstständigung- und Ablösungsprozesse Jugendlicher und junger Erwachsener in Bezug auf Elternhaus, Institution oder im Hinblick auf das Ende der therapeutischen oder der pädagogischen Arbeit.

- Hilfreiche Haltungen und Interventionen für eine gelingende Ablösung
- Umgang mit erlernter Hilflosigkeit, Abhängigkeiten und ungelösten Problemen
- Umgang mit Affekten, die mit Ablösung einhergehen
- Umgang mit Feedback
- Geeignete Formen der Auswertung für Jugendliche und junge Menschen


In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen

Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen (201941)

Fr. 09.10.2020 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 11.10.2020 in Stuttgart
DozentInnen: Judith Maschke

1. Wochenende "Einführung in das Psychodrama mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

Inhalte
- Praxisorientierte Einführung in die Soziometrie
- Einführung in Morenos Philosophie
- Grundlegende psychodramatische Interventionen für die Arbeit Jugendliche und junge Erwachsene
- Grundlagen für die Gruppen- und Einzelarbeit

Sie werden damit in Theorie und Praxis optimal auf die weiteren Wochenenden dieser Fortbildungsreihe vorbereitet.

Dieses Wochenende kann zur Orientierung separat gebucht werden.

Bei Teilnahme an der gesamten Kompaktqualifikation erhalten Sie ein aussagekräftiges und attraktives Zertifikat.

In Kooperation mit dem Moreno Institut Edenkoben/Überlingen



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