"Jede Rolle hat zwei Seiten,
eine persönliche und
eine kollektive Seite."
J. L. Moreno

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Programm / Landespsychotherapeutenkammer

Störungsspezifische Psychodramatherapie - Übersicht zur Seminarreihe (193140)

Fr. 15.02.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.10.2019 in Hannover
DozentInnen: Reinhard Krüger

Die störungsspezifische Psychodramatherapie basiert auf dem Verständnis des Psychodramas als Methode des Mentalisierens durch psychodramatisches Spiel. Anhand von Fallbeispielen werden jeweils die Besonderheiten der psychodramatischen Therapie bei der entsprechenden Erkrankung vorgestellt. Aus der Praxis der Fallbeispiele wird das störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten in Diagnostik, Praxis und Theorie abgeleitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des Vorgehens in Zweier- oder Dreiergruppen. Zu jedem Seminar gibt es ein Manuskript mit den wichtigsten theoretischen und praktischen Grundlagen der Behandlung dieser Erkrankung.

Seminar 1: Borderlineorganisation, strukturelle Störungen, Persönlichkeitsstörungen.
Seminar 2: Traumatherapie
Seminar 3: Psychotische Erkrankungen
Seminar 4: Depressionen und suizidale Krise
Seminar 5: Suchtstörungen und krankheitswertiges, abweichendes Verhalten
Seminar 6: Angststörungen und Zwangsstörungen

Alle Seminare sind auch einzeln buchbar!

Störungsspezifische Psychodramatherapie 4 - Depression und suizidale Krise (193141)

Fr. 15.02.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 17.02.2019 in Grossburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Im metakognitiv begründeten Psychodrama werden die depressiven Symptome als das Ergebnis von Blockaden oder Defiziten der inneren Prozessarbeit verstanden. Störungsspezifische psychodramatische Therapie löst diese Blockaden auf. Sie differenziert zwischen Aktualkonflikten (z.B. Erschöpfungsdepression, Trauer bei Tod von Bezugspersonen, Suchtproblematik), neurotischen Depressionen (Abbau der Anpassung durch Identifizierung mit dem Angreifer), schweren Depressionen bei strukturellen Konflikten (Selbststeuerung befindet sich im Symptom) und suizidalen Krisen.
In Falldemonstrationen und Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben die wichtigsten Schritte des therapeutischen Vorgehens in Zweiergruppen.

Wenn man träumt, soll man auf nichts verzichten (194103)

Fr. 29.03.2019 (14:30 - 14:00 Uhr) - So. 31.03.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Dorothea Ensel

Kleine Träume, große Träume, Nachträume, Tagträume, Albträume und Wunschträume: 
schon immer haben Träume fasziniert, wurden aufgeschrieben, gemalt, inszeniert und gedeutet. In der Antike wurde der Traum in Form des sogenannten Inkubationstraums als unmittelbare Sprache der Götter verstanden. Die Vorsokratiker und Religionskritiker behaupteten genau das Gegenteil. 
Shakespeare glaubte an die Wirksamkeit des Traumes und Descartes fragte, ob der Traum vielleicht nicht doch Wirklichkeit sei, denn schließlich werden im Traum doch echte Gefühle erlebt. Wir werden unsere Träume auf der Psychodrama Bühne inszenieren und versuchen, ihnen vor dem Hintergrund der analytischen Psychologie C.G. Jungs eine Bedeutung zu geben, um dann, ganz im Sinne J.L. Morenos, weiter zu träumen und erneut zu träumen. 

Monodrama Curriculum 2019 - 2020 Konstanz (194123)

Fr. 29.03.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 20.09.2020 in Konstanz
DozentInnen: Christian Stadler

Das Kompaktcurriculum übersetzt Theorie und Praxis des Psychodramas aus der Gruppenarbeit in die therapeutische bzw. beraterische Arbeit im Einzelsetting. Grundlage für den Aufbau des Curriculums ist das prozesspsychologische Verständnis der psychodramatischen Arbeit nach Dr. R. Krüger.

Zentrale Stichworte sind dabei Selbstorganisation und Mentalisieren durch psychodramatisches Spiel.
Vor diesem theoretischen Hintergrund können TherapeutInnen und LeiterInnen die kreative Selbst- und Beziehungsgestaltung des Menschen differenziert und störungsspezifisch aktivieren. Blockierte Selbstorganisationsprozesse aus der Bindung an die immer gleichen Konfliktlösungsmuster und Symptombildungen können befreit werden.
Das therapeutische bzw. beraterische Vorgehen wird in Einzelarbeit mit den Teilnehmenden oder an Patientenbeispielen demonstriert und geübt. Die Verbindung von Theorie, Praxis und Selbsterfahrung macht den Teilnehmenden die theoretischen Konzepte und komplexen Sachverhalte über die Kognition hinaus erlebbar und leichter zugänglich. Durch die Teilnahme an diesem vierteiligen Curriculum wird die eigene berufliche Arbeit differenzierter, kreativer und lustvoller.

Monodrama Curriculum 2018 - 2019 Neuanspach/Raum Frankfurt (194121)

Fr. 05.04.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 08.09.2019 in Neu-Anspach
DozentInnen: Martina McClymont-Nielitz

Das Kompaktcurriculum übersetzt Theorie und Praxis des Psychodramas aus der Gruppenarbeit in die therapeutische bzw. beraterische Arbeit im Einzelsetting. Grundlage für den Aufbau des Curriculums ist das prozesspsychologische Verständnis der psychodramatischen Arbeit nach Dr. R. Krüger.

Zentrale Stichworte sind dabei Selbstorganisation und Mentalisieren durch psychodramatisches Spiel.
Vor diesem theoretischen Hintergrund können TherapeutInnen und LeiterInnen die kreative Selbst- und Beziehungsgestaltung des Menschen differenziert und störungsspezifisch aktivieren. Blockierte Selbstorganisationsprozesse aus der Bindung an die immer gleichen Konfliktlösungsmuster und Symptombildungen können befreit werden.
Das therapeutische bzw. beraterische Vorgehen wird in Einzelarbeit mit den Teilnehmenden oder an Patientenbeispielen demonstriert und geübt. Die Verbindung von Theorie, Praxis und Selbsterfahrung macht den Teilnehmenden die theoretischen Konzepte und komplexen Sachverhalte über die Kognition hinaus erlebbar und leichter zugänglich. Durch die Teilnahme an diesem vierteiligen Curriculum wird die eigene berufliche Arbeit differenzierter, kreativer und lustvoller.

Arbeit mit Symbolen im therapeutischen Sandspiel und im Psychodrama (193101)

Fr. 12.04.2019 (14:30 - 13:00 Uhr) - So. 14.04.2019 in Stuttgart
DozentInnen: Günter Still

Die Arbeit mit Symbolen ist fester und geschätzter Bestandteil in Beratung und Therapie. Besonders in der Arbeit mit Einzelnen wird der Sandkasten oder die "Tischbühne" (Krüger) häufig zur Methode der Wahl. Die Arbeit mit Symbolen eröffnet den Zugang zu Themen und Problemen, die noch nicht bewusstseinsfähig sind. Bewusste Problemkonstellationen gewinnen in der symbolischen Darstellung neue Dimensionen. Denn ein Symbol setzt die emotionale und soziale Situation des Einzelnen in Beziehung zu einem umfassenderen Ganzen und eröffnet nicht gekannte Spielräume. Der alleinige Geltungsanspruch der Alltagswirklichkeit wird zurückgedrängt, indem diese durch das Spiel mit den Symbolen als Bruchstück des Lebens erkennbar gemacht wird.

Die Teilnehmenden erhalten methodische Anregungen für die und praktische Erprobung der Arbeit mit Symbolen in Beratung und Supervision.

Zielgruppe: Alle die mit Symbolen arbeiten und oder daran interessiert sind.

Es können Fortbildungspunkte bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt werden.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 5 - Suchtverhalten (193142)

Fr. 03.05.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 05.05.2019
DozentInnen: Reinhard Krüger

Die Zahl der Abhängigkeitskranken unter den PsychotherapiepatientInnen ist etwa vier Mal höher als bisher angenommen. Das besondere Problem in der Psychotherapie von abhängigkeitskranken PatientInnen ist die unbewusste dysfunktionale Ich-Spaltung, die durch Verleugnung abgesichert wird. Diese ist zu finden bei schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen und auch bei Essstörungen, Automatenspielsucht, Internetsucht, Pornosucht und anderen nicht-substanzgebundenen Suchterkrankungen. Sie kann störungsspezifisch mit der psychodramatischen Zwei-Stühle-Technik aufgelöst werden.

In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben an Patientenbeispielen in Zweiergruppen arbeitsfeldbezogen die Diagnostik und Therapie mit der Zwei-Stühle-Technik und die dadurch veränderte Gestaltung der therapeutischen Beziehung mit Abhängigkeitskranken.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 2 - Traumafolgestörungen (193143)

Fr. 24.05.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 26.05.2019 in Freiburg
DozentInnen: Reinhard Krüger

Das Besondere der Traumatherapie ist 1. der angemessene Umgang mit dem Dissoziieren und den Flashbacks der PatientInnen, 2. die Integration von abgespaltenen Selbstanteilen und 3. die gezielte Aktivierung des unbewussten natürlichen Selbstheilungssystems.
Die TeilnehmerInnen lernen die wichtigsten Grundlagen der Theorie psychischer Traumatisierung und die Abfolge der wichtigsten Schritte in der psychodramatischen Traumatherapie kennen. Sie üben die Diagnostik, die Krisenintervention bei einem Flashback und die Anwendung von Selbststabilisierungstechniken. Sie lernen in Eigenerfahrung, einen sicheren Ort zu erarbeiten und ein Bewältigungsmärchen zu schreiben. Der Leiter stellt dar, wie in der Traumaverarbeitung abgespaltene Selbstanteile durch das gezielte Wechseln zwischen den Arbeitsräumen Regie- und Informationsraum, Beobachtungs- und Erzählraum, Handlungsraum zwischen Täter und Opfer und sicherer Ort integriert werden können.

Wer weiss wozu, der weiss auch wann - eine psychodramatische Entdeckungsreise (194107)

Fr. 13.09.2019 (15:00 - 12:30 Uhr) - So. 15.09.2019 in Konstanz
DozentInnen: Stefanie Kiefer

In diesem Seminar stehen acht zentrale Psychodrama-Techniken nacheinander auf der Zimmerbühne und möchten sich vorstellen. Als mitagierender Zuschauer werden Sie, gemeinsam mit anderen TeilnehmerInnen, die Möglichkeit haben, die Theorie dieser aufeinander aufbauenden Techniken handelnd zu verstehen. Wer den Nutzen der Psychodrama-Techniken kennt, weiß dann auch, wann deren Einsatz ruft. Und wenn Reinhard T. Krüger davon wüßte, wäre er sicherlich erfreut, weil sein "Theoriekonzept des kreativen Ich und Heilungskonzept der zentralen Psychodrama-Techniken" zum Einsatz kommt. Zielgruppe: Psychodrama-WeiterbildungsteilnehmerInnen; Tätige in Therapie und Beratung, denen Begriffe wie Szenenaufbau, Doppeln, Rollentausch oder Sharing nicht fremd sind.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 1 - Borderline u.a. (193144)

Fr. 11.10.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 13.10.2019 in Freiburg
DozentInnen: Reinhard Krüger

Was ist eine Borderlineorganisation, eine strukturelle Störung oder eine Persönlichkeitsstörung? Das Besondere in der Therapie ist: Die PatientInnen rufen durch ihre dysfunktionale Selbstorganisation in ihrem Alltag und in der therapeutischen Beziehung schwere Beziehungsstörungen hervor, weil sie ihre dysfunktionale Selbstorganisation als ich-synton und zu ihrer Identität zugehörig erleben. In Falldemonstrationen der Leiter und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen in seinen aufeinander aufbauenden Schritten herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben in Zweiergruppen, die dysfunktionale Selbstorganisation der PatientInnen zu erfassen und für die Behandlung fruchtbar zu machen durch 1. das Aufstellen der dysfunktionalen Ich-Zustände, 2. die Stühlearbeit und 3. das „Prinzip Antwort statt Deutung“. Dabei dient die Kreativität der PatientInnen als Ressource und als Mittel der Heilung.

Störungsspezifische Psychodramatherapie 6 - Angst und Zwangsstörungen (193145)

Fr. 25.10.2019 (15:00 - 13:00 Uhr) - So. 27.10.2019 in Grossburgwedel
DozentInnen: Reinhard Krüger

Es gibt begründete Ängste, neurotische Ängste und Angststörungen bei strukturellen Störungen, z.B. bei Traumafolgestörungen. Bei Menschen mit Panikattacken ist es sinnvoll, mit der Stühlearbeit über den Selbstschutz durch Anpassung oder Grandiosität in ihre Konflikte hineinzugehen und nicht über die Affekte selbst. Auch bei PatientInnen mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen ist es indiziert, zunächst mit der Stühlearbeit die dysfunktionalen Ich-Zustände zu erfassen und an der Abwehr der PatientInnen zu arbeiten und nicht gleich an den dahinterstehenden Konflikten.
In Falldemonstrationen und kleinen Vorträgen wird das jeweilige störungsspezifische Vorgehen herausgearbeitet. Die TeilnehmerInnen üben arbeitsfeldbezogen die Diagnostik, die Krisenintervention bei einer Panikattacke und die Stühle-Technik in Zweiergruppen.



Veranstaltungskalender

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