"Ich kenne keine andere Art,

mit großen Aufgaben zu verkehren,

als das Spiel"

Friedrich Nietzsche

In: Nietzsche, Friedrich: „Nachgelassene Fragmente“ Sommer 1888

 

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Im „Teil 1 – Angewandtes Figurenspiel“ liegt der Schwerpunkt auf dem Modellieren eigener
Figuren und dem Spiel mit ihnen. Im Teil 2 geht es um die Interpretation des entstandenen Spiels
und den Einsatz der Figuren im therapeutischen Setting. Kinder, aber auch Jugendliche und
Erwachsene können über die ausgewählten Figuren, Gegenstände und Orte ihrem inneren Erleben
eine Gestalt geben. Das spontane Spiel ist ein Produkt des Unterbewussten des/der ProtagonistIn und
spiegelt symbolhaft seine/ihre Persönlichkeit, seine/ihre Bedürfnisse, Konflikte und Ressourcen wider. Die
Bedeutung dieser Bilder lässt sich mit Hilfe von C.G. Jungs Konzept zur Entstehung von Träumen
und Märchen verstehen. Es können handelnd Lösungen ausprobiert werden, dysfunktionale Rollen
aufgelöst, neue Rollen entwickelt und unzugängliche Rollen reaktiviert werden. Die
Auseinandersetzung und Identifikation mit einer Rolle, einer „inneren“ Figur, kann durch das
Schöpfen eigener Figuren in besonderem Maße intensiviert werden.
Die Teilnehmenden erlernen innerhalb der Weiterbildung, den Rahmen für das Spiel des/der Klient*in
zur Verfügung zu stellen. Sie erhalten das Wissen die Symbole des Spiels zu erkennen und deuten.
Grundlage hierfür ist ein Symbolverständnis basierend auf der analytischen Psychologie C. G.
Jungs. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsatz von Handspielfiguren. Weiterer Bestandteil ist
die Einbindung von Märchen.
Zu Beginn der Weiterbildung ist der Selbsterfahrungsprozess, der in einem eigenen Figurenspiel
mündet, ein Kernschwerpunkt. Zum Ende der Weiterbildung wird die eigene therapeutische Arbeit
supervidiert.
Die hier vermittelte Form des angewandten Figurenspiels in der Therapie hat ihre Wurzeln in den
Arbeitsweisen von Käthy Wütrich und Gudrun Gauda. Sie verflechtet das Psychodrama,
Figurenspiel und kunsttherapeutische Aspekte auf Basis der Analytischen Psychologie C.G. Jungs.

Zusätzlich kommen zwölf Unterrichtsstunden Einzelsupervision dazu. Die Kosten dafür betragen ingesamt 960 Euro und sind nicht in den Kursgebühren enthalten. Sie werden direkt mit der Supervisorin abgerechnet.

Voraussetzung ist entweder die Teilnahme an Stufe 1 oder eine entsprechende gleichzusetzende Erfahrung z.B. durch
- Figurenspielprojekte
- Mehrere Kurse im Bereich der Figurenspieltherapie
- Figurenspieler mit Erfahrung im Anleiten von Spiel

Für die Teilnahme ist ein persönliches Gespräch mit Pamela M. Brockmann erforderlich.

Veranstaltungsziel:
Selbsterfahrung
Fähigkeit erwerben
- zum therapeutischen Einsatz von Figuren
- Diagnostik
- Interpretation der Spiele der Klienten unter
Anwendung des Archetypen-Konzeptes
- Anleitung und Begleitung des Figurenspiels
- Einüben der Therapeutenrollen
- Diagnostik
Wissen über
- Entwicklungspsychologische Grundlagen
- Psychopathologie
- Märchen
- Archetypen

Zielgruppe:
Fachpersonal aus den Bereichen Therapie,
Pädagogik und Soziale Arbeit, aber auch
Figurenspieler*innen und Interessierte

Literatur:
- Das therapeutische Puppenspiel von Klaus Harter (Herausgeber), Käthy Wüthrich (Autor), 2007
- Königskinder und Drachen: Handbuch des Therapeutischen Puppenspiels von Gudrun Gauda, 2016



Kosten

3150,00 €


Zeitraum

Sa. 07.10.2023 - So. 24.11.2024, 14:30 - 13:30 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Sa. 07.10.2023 17:00 - 20:00 Uhr Klostermarkt 1 Praxis Brockmann
So. 08.10.2023 09:00 - 18:00 Uhr Klostermarkt 1 Praxis Brockmann
Mo. 09.10.2023 09:00 - 18:00 Uhr Klostermarkt 1 Praxis Brockmann
Di. 10.10.2023 09:00 - 18:00 Uhr Klostermarkt 1 Praxis Brockmann
Mi. 11.10.2023 09:00 - 18:00 Uhr Klostermarkt 1 Praxis Brockmann
Do. 12.10.2023 09:00 - 12:00 Uhr Klostermarkt 1 Praxis Brockmann
Fr. 24.11.2023 14:30 - 19:00 Uhr Gebelsbergstr. 9 Moreno Institut Stuttgart, Raum G
Sa. 25.11.2023 09:00 - 19:00 Uhr Gebelsbergstr. 9 Moreno Institut Stuttgart, Raum G
So. 26.11.2023 09:00 - 13:30 Uhr Gebelsbergstr. 9 Moreno Institut Stuttgart, Raum G
Fr. 09.02.2024 14:30 - 19:00 Uhr Gebelsbergstr. 9 Moreno Institut Stuttgart, Raum G
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Veranstaltungskalender

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