"Wir sind alle durch die Verantwortung für alle Dinge zusammengebunden, es gibt keine begrenzte, teilweise Verantwortung."

 

J. L. Moreno


Wie verändern sich Begegnung und Tele-Prozesse, wenn die Räume zunehmend virtuell werden? Wenn Kommunikation hauptsächlich digital verläuft, unser Selbst in virtuellen Rollenangeboten zu versinken droht und künstlich (k)eine tragfähige Beziehung aufgebaut werden kann?
Wir nähern uns der digitalen Herausforderung aus drei verschiedenen Perspektiven:
Ein freier Software-Entwickler zeigt auf, was heute alles möglich ist und was die Zukunft noch bereithalten wird. Ein Suchttherapeut zeigt die Schattenseiten digitaler Welten und wird das neue Krankheitsbild "gaming disorder" diskutieren. Eine Kommunikationswissenschaftlerin erörtert die Frage, wie man digital Mensch bleiben kann und welche ethischen Lebensfragen digitale Transformation aufwerfen wird.
Die Teilnehmenden
• erweitern, vertiefen und differenzieren Ihr Wissen zu den Dynamiken virtueller Welten
• erhalten Einblicke in das, was technisch möglich ist und was uns erwartet
• setzen sich kritisch mit dem neuen Krankheitsbild „gaming disorder“ (ICD 11) auseinander und beleuchten die diagnostischen Hintergründe und Folgen
• reflektieren die Dynamik von Digitalisierung im Kontext psychodramatischer Beratung.


Psychodramatische Voraussetzungen? Nicht erforderlich



Kosten

95,00 €


Termin(e)

Sa. 20.02.2021, 10:00 - 18:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Sa. 20.02.2021 10:00 - 18:00 Uhr Gebelsbergstr. 9 Moreno Institut Stuttgart, grosser Raum